Schon wieder ein Abonnement

Twitter: Bald mit Trinkgeld und Abo-Modell für Nutzer?

  • vonAlexandra Grimm
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Der Kurznachrichtendienst Twitter arbeitet derzeit an einem Abo-Modell. Möglicherweise gibt es für Nutzer bald neue Optionen wie das vergeben von Trinkgeld.

  • Twitter arbeitet derzeit an einem Abo-Modell, um unabhängiger von Werbeeinnahmen zu werden.
  • Mit diesem kostenpflichtigen Abo könnten die Twitter-Nutzer in Zukunft neue Optionen auf der Plattform bekommen.
  • Auf dem Kurznachrichtendienst sind auch einige Streamer unterwegs, darunter auch MontanaBlack.

San Francisco, USA – Müssen wir bald für die Nutzung von Twitter bezahlen? Tatsächlich überlegt Twitter schon seit einer Weile wie das Unternehmen ein Abo-Modell in seinen Service integrieren könnte. Dadurch will der Kurznachrichtendienst seine Abhängigkeit von Werbeeinnahmen verringern – so lautet zumindest Twitters Plan. Um das Potential eines Abo-Modells für Twitter testen, beschäftigen sich derzeit interne Teams mit einzelnen Abo-Optionen. Welche Änderungen bevorstehen und auf was sich Twitter-Nutzer nun gefasst machen müssen, erfahrt ihr hier.

Name des UnternehmensTwitter
CEOJack Dorsey (30. Sept. 2015–)
Gründung21. März 2006, San Francisco, Vereinigte Staaten
Umsatz3,46 Mrd. US-Dollar (Stand 2019)
Gründer Jack Dorsey, Evan Williams, Noah Glass, Biz Stone
TochterunternehmenMoPub, CrossInstall, Inc, Namo Media, etc.

Twitter: Abo-Modell für Nutzer in Arbeit

Der Kurznachrichtendienst Twitter bezieht den Großteil seiner Einnahmen durch gezielte Werbung. Nun scheint der Druck auf das Unternehmen jedoch zu steigen. Grund hierfür könnte laut Bloomberg auf der einen Seite die Corona-Pandemie sein und auf der anderen die Investoren, die weiterhin ein Wachstum von Twitter erwarten. Damit das Unternehmen unabhängiger von Werbeanzeigen wird, könnte ein Abo-Modell mit unterschiedlichen Nutzer-Optionen gerade recht kommen.

Dauerhafte Einnahmen aus Abonnements sind schon immer eine verlockende Alternative zur Werbung gewesen. Soziale Netzwerke blieben diesem Konzept bisher jedoch fern, um mehr Nutzer anzusprechen. Twitter überlegt schon seit Jahren ein Abo-Modell auf seiner Plattform einzuführen. Daher überprüfen interne Teams nun, ob ein solches Modell auf Twitter überhaupt Sinn machen würde. Die Optionen, die Twitters Abo-Modell beinhaltet sind vielseitig.

Twitter: Spezielle Optionen für Nutzer mit Abo-Modell – Trinkgeld inklusive

Eine mögliche Option des Abo-Modells von Twitter wäre eine Trinkgeld-Funktion. Damit wäre es möglich, durch Trinkgeld von anderen Nutzern Geld zu verdienen. Dies hat Twitter erfolgreich mit dem Live-Videodienst Periskope getestet. Außerdem überlegt das Unternehmen aus San Francisco, den Nutzern bisher kostenlose Dienste in Rechnung zu stellen. Darunter könnte auch das TweetDeck fallen, eine Art werbefreies Dashboard welches dem Nutzer erlaubt, zeitgleich mehrere Accounts zu beobachten und das Absenden der Tweets zu terminieren.

Twitter: Bald mit Trinkgeld und Abo-Modell?

Zukünftige Abonnenten könnten bei Twitter Zugang zu besonderen Optionen erhalten. Darunter fällt beispielsweise das Hochladen von längeren Videos mit hoher Qualität. Außerdem hätten Nutzer mit einem Abo vermutlich Zugang zu benutzerdefinierten Farben, Hashtags und Aufklebern für Benutzerprofile und Beiträge. Vielleicht hätte Streamer Unge bei seinem kürzlichen Twitter-Angriff einige dieser besonderen Optionen gern genutzt. Trotz neuer Funktionen, sehen Analysten das Abo-Modell von Twitter eher kritisch. Selbst wenn Twitter es schafft 10 Millionen Abonnenten für sich zu gewinnen, wäre diese Zahl den Analysten zufolge für das Unternehmen nicht rentabel.

„Obwohl wir von diesem Potenzial begeistert sind, ist es wichtig anzumerken, dass wir uns noch in einem sehr frühen Explorationsstadium befinden und keine bedeutenden Einnahmen erwarten, die auf diese Chancen im Jahr 2021 zurückzuführen sind.“

Bruce Falck, Leiter der Umsatzprodukte bei Twitter

Einige dieser Optionen haben sich auf Basis von Benutzerumfragen, Kommentaren von Führungskräften oder früheren Produktergebnissen ergeben. Ob Twitter seine Pläne zu einem Abo-Modell umsetzen wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz würde ein Abo-Modell mit speziellen Optionen auf Twitter die Branche der sozialen Netzwerke noch einmal auffrischen. Ob wohl dem kürzlich auch auf Twitch gebannten Ex-Präsidenten Donald Trump die Funktionen gefallen würde, werden wir zumindest mit großer Wahrscheinlichkeit nie erfahren.

Rubriklistenbild: © dpa/Silas Stein

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