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Twitch Streamerin sauer wegen Sexismus in Valorant von Riot Games

Gerade von weiblichen Spielern werden immer wieder Stimmen laut, dass der Voice-Chat von Valorant ein Problem mit Sexismus hat. Selbst Twitch-Star Pokimane ist wütend.

  • Valorant ist ein Multiplayer-Taktik-Shooter von Riot Games.
  • Twitch-Streamerin Pokimane spielt Valorant.
  • Jetzt wehrt die Streamerin sich gegen sexistische Äußerungen im Voice Chat bei Valorant.

Los Angeles, Kalifornien - Der Voice Chat in Shooter-Games ist für viele Spieler von großem Vorteil: Gamer können neben privatem Austausch, sich auch gegenseitig Anweisungen im Spiel geben. Auch beim Taktik-Shooter Valorant* von Riot Games*, der noch in 2020 veröffentlicht werden soll, gibt es diese Voice Chat-Option, die jedoch für viele weibliche Spieler deutlich von Nachteil ist. Demütigende Aussagen gegen Frauen sind nämlich auch bei Valorant keine Seltenheit. Besonders Streamer* sind oft Opfer von Anfeindungen. Streamerin Pokimane ging jetzt wütend dagegen vor und machte sogar Riot Games auf sich aufmerksam.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)

2020

Publisher (Herausgeber)

Riot Games

Serie

-

Plattformen

PC

Entwickler

Riot Games

Genre

Taktik-Shooter

Valorant (Riot Games): Twitch-Streamerin Pokimane wehrt sich gegen Sexismus in Voice Chats 

Die von Männern dominierte Gaming-Szene macht sich vor allem in Voice Chats, die es auch bei Valorant von Riot Games gibt, bemerkbar: Denn schon öfter beklagten Spielerinnen unangenehme Kommentare ihrer männlichen Mitspieler. Manche Frauen geben sich sogar einen anderen Onlinenamen, damit man sie nicht als einen weiblichen Spieler erkennt, um somit etwaigen Kommentaren zu entgehen. Bei gewissen Shooter-Games wird insbesondere Frauen gern vorgeworfen, der Grund für eine Niederlage zu sein. 

Twitch Streamerin sauer wegen Sexismus in Valorant von Riot Games

Zusätzlich kommen erniedrigende und belästigende Kommentare hinzu, mit denen sich weibliche Gamer auseinandersetzen müssen. Auch das Game Valorant gibt durch seine Voice Chats Spielraum für Sexismus. Während der ersten Beta-Wochen ging das Ganze sogar so weit, dass auf Twitter mehrere Spielerinnen verkündeten, Valorant nicht mehr spielen zu wollen. Währenddessen sollen andere Spieler gebannt worden sein, weil Valorant-Gamer ihr Handy laden* wollten. Darüber berichtete ingame.de*.

Valorant (Riot Games): Twitch-Streamerinnen Pokimane und Fiona M machen auf Twitter wütende Ansage

Auch die bekannte Twitch*-Streamerin Pokimane, die mit echtem Namen Imane Anys heißt, äußerte sich zu Sexismus in den Voice Chats von Valorant. Die Streamerin forderte alle Gamer dazu auf, zu Mädchen in Voice Chats nett zu sein. Mit dieser Meinung steht Pokimane nicht alleine dar, denn mittlerweile haben über 75.000 Menschen ihren Beitrag geliked (Stand: 24. April 2020, 14.33 Uhr). Auch ihre Twitch-Kollegin Fiona M. teilte die Meinung von Pokimane und setzte noch einen drauf: "Ich möchte nicht mehr Valorant spielen, nachdem ich es die ersten Tage ausprobiert habe".

So wie viele andere weiblichen Valorant-Gamer will Fiona nämlich einfach nur "normal behandelt zu werden", postete Twitch-Star Fiona M. auf Twitter. Für ihre männlichen Gamer-Kollegen sei es gar nicht mal so leicht, einen respektvollen Umgang mit Spielerinnen zu pflegen, antwortete ein Twitter-User den Frauen. Denn in Shooter-Games wie Valorant würden Männer nämlich als "simp" (übersetzt: Narr) beleidigt werden, wenn man zu nett zu seinen Co-Spielerinnen sein würde. 

Valorant (Riot Games): Nach Twitter-Post von Twitch-Star Pokimane - Entwickler Joe Ziegler reagiert 

Die beliebte und attraktive Streamerin Pokimane erreichte mit ihrem Tweet so viel Aufmerksamkeit, dass sogar der Riot Games-Mitarbeiter und Valorant-Entwickler Joe Ziegler ihr antwortete. Mit zustimmenden Worten setze sich auch Ziegler für einen höflichen und respektvollen Umgang zwischen den Spielern ein. Aktuell muss jedoch auch Riot Games viel Kritik einstecken. Viele Valorant-Spieler finden die Anti-Cheat-Software zu streng*, darüber berichtete ingame.de*.

Schon öfter wurde nämlich Spielentwicklern wie Riot Games in der Vergangenheit vorgeworfen, dass sie sich nicht eindeutig in der Sexismus-Debatte positionieren wollen, um ihre männlichen Käufer abzuschrecken. Doch die Zahl an Frauen in der Gaming-Szene wächst, im Prinzip ist der Erfolg von Twitch-Star Pokimane das beste Beispiel dafür. Denn auch sie kann in Valorant und Co. problemlos mit ihren männlichen Twitch-Kollegen mithalten.

In Zukunft wird noch eine weitere Frau in Valorant spielen, aber hierbei handelt es sich um eine Agentin, die vermutlich noch während der Beta in das Game von Riot Games kommt. Die Stimmen-Zitate der anderen Agenten lassen jedenfalls auf eine Agentin mit dem Namen Sabine* schließen, welche die Fähigkeit haben könnte, ihren Gegnern nach deren Tod die Seele auszusaugen. Fans verlangend derweilen den alten Headshot-Sound* zurück und können sich über einen neuen Modus* und laut Leaks auch über neue Geräte* freuen. MontanaBlack ist nicht länger die Nummer 1 auf Twitch. Ausgerechnet Kumpel Knossi hat ihn nun überholt.* MontanaBlack als Profilbild von Mercedes? Nun meldet sich der Streamer zum Instagram-Hack.*

*ingame.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: ingame.de

Rubriklistenbild: © Riot Games/Screenshot Instagram

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