Twitch-Drops ausgenutzt

Valorant: Riot Games verärgert über listige Twitch-Streamer Tricks

  • vonLam Vy Nguyen
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Mit einem Trick erschleichen sich Valorant-Streamer mehr Zuschauer auf Twitch und hintergehen damit Riot Games. Beide Plattformen setzen jetzt zum Gegenschlag an.

  • Valorant ist ein Multiplayer-Ego-Shooter von Riot Games
  • Riot Games sind auch die Macher von League of Legends
  • Jetzt ging die Plattform Twitch hart gegen Streame r des Spiels Valorant vor.

Kalifornien, USA - Clever und geschickt nutzen Streamer des Spiels Valorant von Entwickler Riot Games eine Lücke der Online-Plattform Twitch aus. Die beliebte Streaming-Seite Twitch verteilte Valorant-Drops zufällig unter ihren Streamern, die dadurch mit vermeintlichen 24-Stunden-Livestreams Zuschauer anlocken wollten. Doch dem machte Twitch jetzt einen Strich durch die Rechnung und zog harte Konsequenzen für die Valorant-Streamer.

Release (Datum der Erstveröffntlichung)

2020

Publisher (Herausgeber)

Riot Games

Serie

-

Plattformen

PC

Entwickler

Riot Games

Genre

Taktik-Shooter

Valorant (Riot Games): Twitch-Streamer kennzeichnen Videos als 24-Stunden-Livestreams – jetzt folgt die Rache

Für Twitch war diese ganze Aktion der aktiven Valorant-Streamer eindeutig eine Betrüger-Masche. Um nämlich Zuschauer mit den gefragten Twitch-Drops anzulocken, zeigten Streamer 24 Stunden durchgehend Videos alter Streams, die sie jedoch als Livestreams kennzeichneten. So gaukelten sie ihren Zuschauern vor, die Twitch-Drops im eigenen Stream seien noch aktiv.

Davon erhofften die Streamer sich mehr Zuschauer auf dem eigenen Kanal, denn die heißbegehrten Drops beinhalten Zugangskeys für die Beta von Valorant, wozu nun ein skandalöses Video auftauchte, und locken dementsprechend mehr Viewer an. Wenn man nun so lange wie möglich streamte, war die Chance höher, die Valorant-Drops zu erhalten - und somit mehr Zuschauer und Fans zu bekommen. Außerdem blieben den Streamern durch diese lange Aktivität auf Twitch die Top-Plätze der Charts gesichert.

Valorant: Riot Games verärgert über listige Twitch-Streamer Tricks

Manche Twitch-Streamer hatten jedoch nicht wirklich Lust und die Zeit, Valorant von Riot Games 24 Stunden am Tag zu streamen. Also strahlten Gamer, wie Anomaly alten Content über ihren Live-Channel aus, um somit ihre Aktivität und die längst abgelaufenen Twitch-Drops zu verschleiern. Der Streamer Anomaly kam sogar auf ungefähr 161 Stunden Streaming-Zeit für das neue Spiel der League of Legends-Macher - und das in nur 7 Tagen. Eine Woche hat insgesamt 168 Stunden. Demnach ist es undenkbar, dass ein Streamer so lange ohne Pause live streamt.

Valorant (Riot Games): Ehrliche Twitch-Streamer wegen Betrüger-Streams im Nachteil - Plattform reagiert

Wem das gehörig gegen den Strich ging? Vor allem ehrlichen Streamern wie Summit1g. Dieser ließ seiner Wut deswegen auf Twitter freien Lauf: "Verdammt, ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist. So viele Betrüger-Streams gehen auf einmal online". Der Twitch-Streamer Summit1g forderte demnach auch von der Streaming-Plattform, ihre Regeln bezüglich der Twitch-Drops zu ändern. 

Lange konnte das Ganze nicht gut gehen, schließlich ist Twitch dafür bekannt, strenge Regeln und Maßnahmen durchzusetzen. So wurde kurzerhand schnell die Streamerin Alinity von Twitch gebannt, woraufhin sie ihren Bann sogar verlängern wollte. In Bezug auf die gefälschten 24-Stunden-Livestream reagierte Twitch schnell, änderte die Community-Richtlinien und verbot die Betrüger-Streams

Valorant (Riot Games): Twitch zieht Konsequenzen gegen Streamer - League of Legends-Macher findet es gut

Twitch sehe nämlich durch die Streams die Integrität ihres Drop-Programms geschädigt. Wer weiterhin aufgezeichnete Inhalte streamt, um die Valorant-Drops zu erhalten, der kriegt die bekannten Twitch-Banns. Diese Masche scheint damit bis auf Weiteres erst einmal eingedämmt, denn der Bannhammer der Online-Plattform Twitch macht auch vor prominenten Streamern nicht Halt. 

Die Möglichkeit, auf eine faire Art und Weise die beliebten Valorant-Drops zu erhalten, befürwortete auch Valorant-Chefentwickler Joseph Ziegler in einem Twitter-Post: Nicht nur wäre die Online-Plattform Twitch ein guter Partner für den Vertrieb der Valorant-Beta gewesen, sondern Riot Games würde auch ihr Bestes geben, damit die Valorant-Drops fair verteilt werden würden. Mittlerweile wurden über Twitch Spieler für die Closed-Beta gefunden. Da nicht jeder, der sich qualifiziert hat, auch einen Beta-Key bekam, verschenkt Riot Games nun Trostpreise. Währenddessen gibt es einige Valorant-Leaks, die auf einen Vampir-Agenten in dem Spiel deuten. Eine Änderung bei Valorant lässt Fans nun aufschreien. Auch ein neuer Modus soll bald eingeführt werden, laut eines Leaks sogar für neue Geräte. Außerdem schlich sich wohl mit dem letzten Valorant-Patch ein Fehler in Vanguard, wodurch sich u.a. Maus und Tastatur abschalten können. Wir helfen euch beim Fix. Plötzlich wird der bekannte Twitch-Streamer Forsen nach einem Valorant-Stream gebannt und seine Fans rätseln weshalb.

Rubriklistenbild: © Riot Games/Twitch/Montage

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