Virtual Reality: VR-Spiele werden laut Nvidia die siebenfache Leistung benötigen

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2016 wird das Jahr der Virtual Reality. Dieses Mantra hört man in der Branche derzeit häufig. Allerdings kommt die Aussage häufig von den Enwicklern eben dieser VR-Brillen. Die Medien und viele Spieler stehen dieser Aussage eher spektisch gegenüber. Denn es gibt (noch) eine ganze Menge an Hürden, bevor ein Siegesszug der virtuellen Welt Einzug halten dürfte. Neben dem sehr hohen Preis der Geräte, die Oculus Rift kostet 599 Euro (Ohne Steuern und Portokosten), die HTC Vive wird wahrscheinlich bei 500 Euro liegen, existieren bis dato noch keine wirklichen Blockbusterspiele, die die neue Technik effektiv ausnutzen. Ein weiteres Problem hat der Grafikkartenhersteller Nvidia jetzt auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas ins Gespräch gebracht, die Performance. Spieler, die in virtuelle Welten eintauchen möchten, benötigen nämlich mindestens eine Grafikkarte vom Format einer GTX 970 (Preis derzeit ca. 350 Euro). Eigentlich, so Nvidia, ist selbst diese Oberklasse-Grafikkarte immer noch zu schwach auf der Brust, um VR wirklich genießen zu können. Das Problem liegt auf der Hand: VR Brillen erzeugen praktisch zwei Bilder, diese müssen beide von der Grafikeinheit berechnet werden. Insgesamt muss eine Grafikkarte bei VR-Spielen eine Auflösung 3024×1680 bei 90 Bildern pro Sekunde berechnen, normale Spiele hingegen laufen mit 1080p und 30/60 fps. Im Endeffekt benötigen VR-Spiele sogar die siebenfache Leistung heutiger Standard-PCs, so Nvidia.

Spielt ihr mit dem Gedanken eine VR-Brille zu kaufen oder habt ihr bereits eine Oculus Rift vorbestellt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

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