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X-COM: Schöpfer Julian Gollop über KI in Videospielen

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Von: INGAME Redaktion

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Seit Jahren schon beschweren wir uns über die künstliche Intelligenz in Videospielen. Gegner, die am Spieler vorbeilaufen oder nervige Party-Mitglieder, die keine vernünftige Hilfe darstellen, gehören zum Alltag eines leidenschaftlichen Zockers. Schön zu wissen, dass es auch Videospielentwickler gibt, die sich ebenfalls an schlechten KIs stören. So auch auch X-COM-Schöpfer Julian Gollop, der während einer Q&A-Session ausführlich über dieses Thema spricht.

Laut Gollop haben viele aktuelle Videospiele noch schwer mit schlechten KIs zu kämpfen. Zudem vertritt er die Meinung, dass noch ein großer technischer Sprung notwendig wäre, um die künstliche Intelligenz auf einem ernstzunehmenden Level zu hieven. Über Reddit erklärt Julian Gollop, dass Spieleentwickler heute wesentlich mehr Rechen-Power zur Verfügung haben, als es noch beim ersten X-COM-Ableger der Fall war. "Ich glaube, diverse Grundsätze waren bereits in meinen frühen Entwickler-Tagen im Einsatz. Mit einigen Zufallsereignissen kann man Dinge intelligenter aussehen lassen, als sie es in Wirklichkeit sind. Unberechenbarkeit ist ein Bestandteil der KI in Spielen", so Gollop.

Der Schöpfer der Alien-Strategie-Shooters geht noch ein bisschen weiter und äußert sich in diesem Bezug auch auf moderne Strategiespiele. "Ich bin der Meinung, dass es nicht besser geworden ist. Der erste X-COM-Ableger hatte eine programmierte KI und diese war gerade mal wenige Kb groß. Außerdem wurde sie erschaffen, um auf einem 80386-Rechner zu laufen. Das neue X-COM ist sehr gut, jedoch macht es den Anschein, als würde es sich viel mehr auf das Verhalten des Spielers stützen."

Was haltet ihr von Gollops Worten?Teilt ihr seine Meinung? Diskutiert mit uns im Forum und im Kommentarbereich!

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