Xbox Scorpio: Kein eigenes VR-Headset geplant

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Ende kommenden Jahres soll die Xbox Scorpio auf dem Markt sein, aber so wie es aussieht ohne hauseigene VR-Hardware. Das zumindest bestätigte jetzt Phil Spender, Kopf von Microsofts Unterhaltungsabteilung.

Erst auf der diesjährigen E3 hatte Microsoft die Xbox Scorpio offiziell angekündigt, nachdem im Internet schon seit geraumer Zeit Gerüchte um ein neues Projekt die Runde machten. Laut Aussage von Microsoft wollen sie mit der Scorpio die "leistungsstärkste Heimkonsole aller Zeiten" bieten. Das soll mithilfe von sechs Teraflops Leistung erreicht werden. Entwickler und Publisher sollen so die Möglichkeit haben, ihre Spiele in nativer 4k-Auslösung auf den Bildschirm zu bringen.

Kein eigenes VR-Headset für Xbox Scorpio

In einem Interview mit gamestm hat Phil Spencer jetzt von Microsofts Plänen für die Xbox-Konsole erzählt. Unter anderem hat er auf Nachfrage auch bestätigt, dass es keine Pläne für ein eigenes VR-Headset gebe. Der Fokus liege eher auf überzeugender Leistung und man gehe sicher, dass die Konsole bestens für VR-Entwicklungen geeignet sein wird. Die VR-Headsets verschiedener Entwickler werden mit der neuen Microsoft Konsole kompatibel sein.

"Ich glaube nicht, dass wir ein First-Party-Device entwickeln werden; da draußen gibt es schon großartige Hersteller, die an sowas arbeiten", erklärte Spencer dazu. "VR steckt noch in den Kinderschuhen, sowohl was die Hardware angeht als auch die Erfahrung. Im Moment wollen wir einfach nur die Kreativität fördern."

Über weitere Details zur Xbox Scorpio herrscht im Hause Mitcrosoft jedoch weiterhin stillschweigen. In einem aktuellen Statement bestätigte das Unternehmen aber zumindest, dass im Laufe des kommenden Jahres mehr Infos zum Projekt Scorpio geliefert werden.

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