Zocken mit der richtigen Umsicht

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Spielefans sollten auf ihre Augen achten

Versierte Gamer wissen, was bei Spielen die Faszination ausmacht. Egal ob auf der PS4, online oder als guter alter Brettspielklassiker: Kreativität vermischt sich mit logischem Denken und motorischem Geschick. Wer am Ende gewinnt, erlebt nicht selten den ultimativen Kick — und natürlich Lust auf mehr.

So kommt es dazu, dass viele User mehrere Stunden ohne Unterbrechung zocken. Prinzipiell kein Problem, wenn die Zeit es hergibt und für ausreichend Energie gesorgt ist. Die eigene Gesundheit sollte natürlich an oberster Stelle stehen. Insbesondere bei Online-Spielen oder Videospielen kommen die Augen oft nicht gut weg. Zwangsläufig müssen sie Höchstleistungen erbringen, während sie sich auf einen Monitor fixieren. Um sie vor Schäden zu schützen, sollten User deshalb das Umgebungslicht anpassen und die Geräte optimieren.

Für ausreichend Umgebungslicht sorgen

Die Zeit der Spielsessions ist meist am Abend oder in der Nacht angebrochen. Fernseher, PC oder Handy werden oft im Dunkeln genutzt. Die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit und die Pupillen weiten sich entsprechend. So kann das Licht der Bildschirme ungehindert auf die Netzhaut treffen und hier für Probleme sorgen. Noch dazu kommt: Es handelt sich hierbei mehrheitlich um blaues Licht, das von den LED-Monitoren die empfindlichen Sinneszellen traktiert.

Das richtige Umgebungslicht bringt die Augen auf Kurs und verhindert einen zu großen Kontrast bei der Helligkeit. Einfach die Standardbeleuchtung einzuschalten, ist aber eher nicht angeraten. Auch hier haben bereits viele Haushalte auf LEDs umgestellt. Zudem spiegelt sich mitunter die Lichtquelle oder verursacht störende Schatten. Für ein natürliches Umgebungslicht, das den Raum angenehm hell macht, sind Deckenfluter die ideale Wahl. Ob im eigens dafür eingerichteten Spieleraum oder im heimischen Wohnzimmer — die praktischen Stehlampen sorgen für ausreichende Helligkeit und entlasten somit die Augen.

Das Konzept der Deckenstrahler arbeitet mit kleinen Halogenstäben, die blicksicher oberhalb einer Schale angebracht sind. Diese Schale reflektiert das Licht gegen die umliegenden Wände und die Decke. Es ist als indirektes Licht perfekt geeignet und schafft eine angenehme Atmosphäre im Zimmer. Bleibt eingefleischten Zockern nur zu raten, sich einen guten Vorrat an Leuchtmitteln anzulegen. So muss das Spielvergnügen nicht jäh enden, wenn der Halogenstab nach intensiver Nutzung seinen Dienst quittiert.

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) stuft Licht mit hohem Blau-Anteil als potenziell schädlich für die Netzhaut ein. In der Folge kann es die Sehfähigkeit auf lange Sicht einschränken. Hier ist vorbeugen besser als heilen.

Die Technik im Visier

Nahezu alle modernen Monitore, Fernseher und Smartphones verfügen heutzutage über LED-Hintergrundbeleuchtung mit einem hohen Anteil an blauem Licht. Stromersparnis, flachere Bauweise und lange Lebensdauer sind ganz klar Pluspunkte gegenüber den alten Röhrengeräten. Doch den Preis dafür kann noch niemand genau abschätzen.

Freunde der neuesten Spielehits für die PS4 oder anderer Computerspiele wenden den Blick nur selten vom Monitor ab, während sie spielen. Die Makula — die Stelle der Netzhaut, an der die meisten Sehzellen sitzen – ist somit ständig der Strahlung des Mediums ausgesetzt. Studien weisen bereits darauf hin, dass ein zu großer Anteil an blauem Licht den Schädigungsprozess der Makula beschleunigt. Wer nicht mehr auf die alten Geräte umsteigen will, kann ein paar Schutzmaßnahmen einleiten.

Den Blaulichtfilter nutzen

Monitore, Tablets und Handys haben in der aktuellen Generation einen Blaulichtfilter integriert. Hier genügt ein Knopfdruck und das Gerät reduziert automatisch den Anteil an blauem Licht in der Anzeige. Das Bild wirkt dadurch ein wenig gelblich, sollte aber dem Spielvergnügen keinen Abbruch tun.

Ist keine Einstellung hierfür vorgesehen, kann bei Computermonitoren beispielsweise auch manuell die Blauanteile des Bildschirms reduziert werden. Für Tablet und Handy gibt es mittlerweile Apps, die das übernehmen. Im Hinblick auf den boomenden Markt für Online-Games auf dem Smartphone wäre eine solche Nachrüstung schnellstens angesagt.

Filterfolien für den Schutz der Augen

Wer sich lieber mit etwas Handfestem behilft, sollte sich mit dem Thema Filterfolien befassen. Für Bildschirme aller Art sind spezielle Folien auf dem Markt, die sich mit ein paar Handgriffen auf dem Monitor anbringen lassen. Sie sind selbstklebend und lassen sich rückstandslos wieder entfernen. Spielbegeisterte, die außerdem beruflich viel mit Monitoren zu tun haben, wären hier flexibel.

Wenn die Blaulicht-Funktion am PC-Bildschirm fehlt, kann das eine sinnvolle Alternative sein. Beim Fernseher sind die Folien eher nicht üblich. Hier sollte generell auf ausreichenden Sicherheitsabstand während des Spielens geachtet werden. Die Maße der heutigen Fernseher machen es möglich, alle Games auch dann noch voll zu genießen.

Blaufilterbrillen im Trend

Als etwas seltsam anmutendes Gadget sind auch Blaufilterbrillen mittlerweile im Verkauf. Sie haben einen gelblichen Farbton in den Gläsern und sind teilweise in übergroßem Look erhältlich. Auch einen Aufsatz für Spieler, die bereits eine Brille tragen, gibt es auf dem Markt. Schnelle Abhilfe scheint damit möglich, wenn die Geräte keinen sonstigen Blaulichtfilter hergeben. Allerdings sind die Brillen zunächst gewöhnungsbedürftig und könnten beim Spielvergnügen stören. Als vorteilhaft bewerben Anbieter, dass die Brillen nicht nur vor dem Blaulicht-Anteil von Monitoren schützen, sondern auch das Kontrastsehen verbessern.

Brettspielfreunde aufgepasst!

Die Fans von Brettspielen in geselliger Runde kommen bei unseren Empfehlungen nicht zu kurz. Auch hier kann Licht zum Problem werden. Wer kennt es nicht: Durch die Zimmerlampe direkt über dem Tisch spiegelt sich die Beleuchtung auf der aufwendig aufgebauten Fantasy-Landschaft von „Pandoria“. Rohstoffe bleiben unkenntlich oder eine wichtige Zahl lässt sich nicht richtig lesen. Die Jagd nach den Siegpunkten macht weniger Spaß, wenn die Sitzposition ständig geändert werden muss, um alles um Blick zu behalten.

Auch hier sorgt ein gemütliches Umgebungslicht durch einen Deckenstrahler für mehr Spielspaß in geselliger Runde. Das amerikanische Vision Council empfiehlt schon bei Bildschirmen, Überkopf-Licht wegen möglicher Spiegelungen zu vermeiden. Gleiches lässt sich auf Brettspiele übertragen. Der helle Schein nervt und ist anstrengend für die Augen. Zudem sind bei LED-Lampen die Probleme des Blaulicht-Anteils ebenso gegeben wie bei Bildschirmen. So kommen Liebhaber sämtlicher Spiele voll auf ihre Kosten, ohne die Augen mehr als nötig zu beanspruchen.

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