Vorschau: Bloodborne – 5 Gründe zur Vorfreude

vorschau bloodborne 1lLange ist es nicht mehr hin, bis From Software ihren neuen Sprössling auf die Massen loslässt. Da wir, wie viele euch, schon sehnsüchtig auf Bloodborne warten, haben vorab nochmal die Chance genutzt, ein wenig sterben zu gehen. Wir durften satte 2 Stunden mit der fast finalen Version verbringen und präsentieren euch:

5 Gründe zur Vorfreude auf Bloodborne

vorschau bloodborne thumbnail

Grund 1 – Düster, dunkel und doch so schön

From Software ist bekannt dafür mysteriöse Welten zu schaffen, in denen ihr euch nach und nach verlieren könnt. In Bloodborne landet ihr dabei in der Stadt Yharnam. Eine Stadt, die schaurig-schöner nicht sein könnte, denn über den wunderschönen und detailreichen gotischen Bauten liegt ein Schleier des Verderbens. Eigentlich ein Ort, den ihr in euren schlimmsten Träumen nicht besuchen wollt.

Dank PS4-Exklusivität ist deren Präsentation auf einem hohen Niveau. Bei der großen Detailverliebtheit, die sowohl die Architektur und als auch die Kreaturen bieten, könnt ihr schon stellenweise von einem spielbaren Artwork sprechen. Besonders die größeren Bosse setzten dem Ganzen nochmal die Krone auf. Es sind Wesen bei dem selbst das Ding unter eurem Bett vor Angst erstarren würde. Insgesamt findet ihr euch dadurch in bedrohlichen Atmosphäre wieder, die sich sofort in euer Gehirn einbrennt und euch einfach nicht mehr loslässt.

Es ist eine schaurig-schöne Faszination die Welt erkunden zu wollen, obwohl sich die Daumen vor lauter Angst am Controller eigentlich gar nicht bewegen wollen. Um den Effekt noch weiter zu unterstützen treibt euch der gewaltige orchestrale Soundtrack weitere Schweißperlen auf die Stirn.Vorschau Bloodborne - 5 Gründe zur Vorfreude

Grund 2 – Der Reiz des Unbekannten

Passend zum Äußeren geht die Erzählweise von Bloodborne auch seinen ganz eigenen Weg. Ihr werdet in Mitten des Geschehens geworfen und müsst selbst herausfinden, was es mit der Geschichte auf sich hat. Dieser „Wo zum Teufel bin ich hier gelandet“- Eindruck wird schon in den ersten 5 Minuten deutlich.

Hier die Kurzfassung: Ihr wacht gefesselt auf einer dreckigen Trage auf. Vor euch ein alter Mann im Rollstuhl. Er begrüßt euch in Yharnman und faselt irgendwas von Blutbehandlung. Als wäre das nicht verwirrend genug, gibt er euch eine Infusion, mit der sich plötzlich fiese Monster um euch scharren. Kurz darauf findet ihr euch im Charakter-Editor wieder. Willkommen in Bloodborne. Trotzdem wirkt alles durchdacht und dank der dichten Atmosphäre leckt ihr sofort Blut und wollt und unbedingt erfahren was es mit der Geschichte auf sich hat.Vorschau Bloodborne - 5 Gründe zur Vorfreude (5)

Grund 3 – Eine echte Herausforderung

Wer keinen der geistigen Vorgänger gespielt hat, der kann sich das Spielprinzip in etwa so vorstellen: Ihr werdet mit einem viel zu schwachen Charakter auf eine riesig verschachtelte Karte geworfen, auf der sich jede Menge Gegner befinden. Eure Ziel ist es die Welt zu erkunden ohne dabei von einem der Gegner erledigt zu werden. Sollte einer der Gegner euch erwischen, müsst ihr den kompletten Durchlauf von vorne starten.

Ab dem ersten Bildschirm Tod, den ihr sehr oft erleben werdet, wird euch klar, dass ihr jeden noch so kleinen Schritt mit bedacht wählen solltet. Zudem gibt es sowas wie leichte Gegner bei From Software nicht. Egal wie stark ihr im Verlauf der Zeit auch werden solltet, kann euch jeder noch so kleine Gegner durch eine kleine Unaufmerksamkeit zur Strecke bringen. Alles dreht sich um Timing und Präzision, was schon eher einem Kampf mit euch selbst gleicht, als einem Kampf mit den Gegnern. Das enorme Suchtpotenzial entfaltet sich genau dann, wenn ihr diesen Kampf zum ersten Mal gewinnt. Wer hier Blut leckt wird voraussichtlich für die kommenden Wochen wohl erstmal in Yharnam verlieren.Vorschau Bloodborne - 5 Gründe zur Vorfreude (3)

Grund 4 – Für Kenner und Neulinge

Bloodborne ist meiner Ansicht eine kleine Revolution. From Software bricht stellenweise mit etablierten Traditionen. Kleines Beispiel ist das fehlende Deckungssystem. Hieß es in der Souls-Reihe noch stellenweise abwarten, blocken und dem Kampf ausweichen, geht Bloodborne einen anderen Weg.

Sollte euch ein Gegner verletzen, habt ihr nun ein kleines Zeitfenster, in dem ihr euch ein Teil der verlorenen Energie mit einem Gegenangriff zurück holen könnt. Aber auch die Gegner stehen nicht mehr einfach so auf der Karte verteilt und warten darauf gezielt von euch angegriffen zu werden. Einige patrouillieren auf den Straßen hin und her, andere lauern hinter Ecken und der Rest kann immer auf laufende Kämpfe aufmerksam werden, um ihren Kameraden zur Hilfe zu eilen.

Auch Levelsystem, Waffen und Items unterscheiden merklich von den geistigen Vorgänger. Das macht den Einstieg besonders für Neulinge etwas leichter. Aber selbst wenn Timing und Spielweise schneller und dynamischer wirken werden Veteranen nach kurzer Eingewöhnung sich sehr schnell wieder heimisch fühlen. Eins bleibt aber in Bloodborne gleich: Es ist bockschwer und wird euch stellenweise an den Rand des Wahnsinns treiben. Hört sich nicht wie ein Kompliment an – ist aber so!Vorschau Bloodborne - 5 Gründe zur Vorfreude (2)

Grund 5 – Gemeinsam durch die Hölle

Eine Sache konnten wir leider bei unseren 2 Stunden noch nicht unter die Lupe nehmen – die Mehrspieler-Komponente. Zum Start wird es nämlich möglich sein, die düstere Welt von Bloodborne mit Freunden zu erkunden und anderen Spieler das Leben schwer zu machen. Außerdem gibt es noch zufällige generierte Chalice Dungeons, in denn ihr euch mit euren Freunden tummeln könnt. Außerdem könnt ihr in der Spielwelt noch eure Hinweise, Tipps oder Scherze hinterlassen, die von anderen Spielern gefunden werden können. Wie gut das alles funktioniert klären wir für euch in unserem kommenden Test.Vorschau Bloodborne - 5 Gründe zur Vorfreude (4)

Schaurig schöne Welt
Leichter Einstieg
Enormes Suchtpotenzial
Tolle Bosse
Bockschwer
Bockschwer
Bombastisch

Marco K.

Nach zwei Stunden Bloodborne waren mein Herz und Hände ein bisschen froh den Controller in die Ecke legen zu können. Denn die bedrohliche Atmosphäre und die ständige Angst vorm Tod machen auch hier die „Seele“ des Spiels aus. Doch diesmal wirkt der Ausflug in die Welt von From Software schneller und deutlich dynamischer aber immer noch bockschwer. Das Spiel fordert euch ständig aktiv in den Kampf mit schaurig schönen Monstern, die es wohl jemals in Videospielen gegeben hat. Wir haben in jedem Fall Blut geleckt und können euch versichern das werdet ihr auch tun.
Vorschau: Overwatch (PAX East 2015) Vorschau: The Witcher 3 - Wild Hunt
Comments