Vorschau: Dragonball Xenoverse 2 – Gamescom 2016

Dragonball-Xenoverse-2-Vorschau-Bild-1Endlich ist es wieder an der Zeit, sich richtig zu prügeln! Im wunderbaren Köln lud Bandai Namco zur kurzen Präsentation von Dragonball Xenoverse 2 ein und führte zum ersten Mal offizielles Gameplay-Material vor. Wir haben den vergangenen Mittwoch voller fliegender Fäuste für euch zusammen gefasst.

Geschmeidige Klopperei

Am vorherigen Ableger gab es von Seiten der Fans ordentlich Kritik an der etwas leblosen Stadt TokiToki, als auch an der leicht hakeligen Optik. Das wollen sich die Entwickler offiziell zu Herzen genommen haben, doch auch der Nachfolger Dragonball Xenoverse 2 wirkt recht trist und nur wenig opulent – leider. Dementsprechend orientiert sich der Titel nach wie vor an der Darstellung der Serie und haut im Grunde genommen nur die Dreidimensionalität oben drauf, prahlt aber immerhin mit 60FPS sowie HD-Grafik.

Euer individuell gestalteter Hauptcharakter bewegt sich übrigens durch einen Hub, der fast 7-Mal so groß sein soll wie der aus dem ersten Teil; von dort aus erreicht ihr alle wichtigen Modi und Features. Dabei hat Bandai Namco den Ladebildschirm zwischen den unterschiedlichen Arealen freundlicherweise entfernt, sodass ihr den Hub nun ohne große Verzögerung und vor allem frei durchlaufen könnt.Dragonball-Xenoverse-2-Vorschau-Bild-2

Sechsfacher Ärger für Bösewichte

Auch das Kampfsystem wurde mit neuen Features versehen, sodass ihr euch unter anderem auf den Stamina-Break, einen neuen Dash und einen sehr interessanten Multiplayer-Modus freuen könnt. Mit bis zu fünf anderen Spielern könnt ihr dabei online gegen einen riesigen Boss antreten und euch der Herausforderung Deluxe stellen. Der Schwierigkeitsgrad für diese Kämpfe soll laut Publisher ziemlich knackig sein – selbst das Tutorial erwies sich im Rahmen der Pressevorführung als harte Nuss, die nur mit etwas Konzentration gemeistert werden konnte.

Die großen Bosse wie Great Ape Nappa greifen in diesem Modus auf spezielle Angriffe zurück, die gerade im Multiplayer ausreichend Kommunikation und Teamwork voraussetzen. Schießt euch der Bösewicht beispielsweise in eine andere Dimension, müsst ihr dort eurem Alter Ego (mit teils abweichenden Fähigkeiten) gegenübertreten und besiegen, ehe ihr in den eigentlichen Kampf zurückkehren könnt.Dragonball-Xenoverse-2-Vorschau-Bild-3

Mit Pech befördert euch die Attacke des Gegners aber auch in einen anderen Zeitstrahl, wo ihr dann einem bereits bekannten Feind begegnet, den ihr ausschalten müsst. Habt ihr ihn erst einmal erledigt, öffnet sich anschließend ein Portal, das euch zurück in eure Zeit bringt. Dabei kann es übrigens immer auch eure Kameraden erwischen, wobei ihr wahlweise im Team oder alleine entscheiden müsst, ob ihr sie den Ausweg aus dem fremden Zeitstrahl bzw. Dimension alleine suchen lasst oder ob ihr von außen Einfluss nehmt. Alternativ könnt ihr sie durch das Zerstören von dunklem Gestein im Kampfbereich in eure Dimension/Zeit zurückkehren lassen.

Den Fans so nah

Bandai Namco legt Wert darauf, was die Fans zum neuen Titel sagen werden und wollen regen Austausch mit euch halten. Feedback, aber auch alle wichtigen Infos zu Dragonball Xenoverse 2 erhaltet ihr fortan auf der offiziellen Seite zum Spiel. Wer vor dem Release am 28. Oktober 2016 seine Version für die PS4, Xbox One oder den PC vorbestellt, darf sich übrigens über einen zusätzlichen Charakter freuen!

Viele neue Features
Vielschichtige Kämpfe dank Zeit-/Dimensionswechsel
6-gegen-1-Kloppereien
Optisch kein Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger
Die Welt wirkt nach wie vor leblos und trist
Passabel

Sandra

Alles in allem war der Auftritt von Dragonball Xenoverse 2 ein wenig ernüchternd. Klar, die neuen Features können sich sehen lassen und die 6-fache Prügel für den Gegner verspricht schon eine Menge Spaß, doch am Outfit und der unbelebten Welt im Spiel selbst wurde kaum geschraubt - entgegen der Angaben von Publisher und Entwickler. Vielleicht erkennen auch nur wahre Fans die minimalen Veränderungen im Auftritt des Titels, mich jedenfalls ließ die Präsentation mit einem leichten Schulterzucken zurück und hat nicht unbedingt Begeisterung geweckt. Das ist schade, doch keine der Neuerungen hat bisher einen neuen Ableger gerechtfertigt - viele der Features hätten auch auf andere Art und Weise in den Vorgänger implementiert werden können.
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