Vorschau: Elite Dangerous (gamescom 2014)

Vorschau Elite Dangerous (gamescom 2014) (1)„Der Weltraum, unendliche Weiten…“  Dies müssen sich auch die Jungs von der Entwicklerschmiede Frontier gedacht haben, als sie sich an die Entwicklung von Elite Dangerous gemacht haben, denn 400 Milliarden unterschiedliche Sternensyteme, die allesamt angeflogen werden können, ist wirklich beeindruckend. Natürlich bleibt die Frage nach der Qualität offen, aber allein die Tatsache, dass jedes Lichtlein, welches man am Himmel in der Ferne leuchten sieht, tatsächlich besucht werden kann, hat schon was.

Minimalistisch trotz gigantischer Galaxie

Fans von Weltraumshootern und –simulationen werden Elite Dangerous vermutlich eher nicht großartig auf dem Schirm haben, nicht zuletzt aufgrund der in jüngster Zeit enormen Publicity rund um das Kickstarterprojekt Star Citizen. Zugegeben, hierbei handelt es sich um einen knallharten Konkurrenten, jedoch muss sich Elite Dangerous nach unseren ersten Blick ins Spielgeschehen auf der gamescom 2014 nicht verstecken. Das Potential für ein tolles Weltraumabenteuer ist absolut gegeben.

Der Detailgrad in Elite Dangerous lässt sich einfach nur als großartig bezeichnen. Schließlich haben sich die Jungs von Frontier alle Mühe gegeben die Geschehnisse so realistisch zu gestalten wie es nur geht. Eine Raumstation, von der aus das eigene Schiff startet, ist so beispielsweise über über acht Kilometer groß und verfügt über künstliche Schwerkraft, welche durch Rotation generiert wird. Aber nicht nur auf technischer, sondern auch optischer Weise, ist diese Raumstation toll gestaltet. Fliegt ihr nahe genug an den äußeren Ring der Station heran, so erkennt ihr die eigene Biosphäre innerhalb der Station mit Wäldern und Gebäuden.Vorschau Elite Dangerous (gamescom 2014) (1)

Der ewige Kampf um Ressourcen

Aber natürlich sind auch die Schiffe ausgesprochen gut konzipiert worden. Der Spieler kann so einzelne Teile von Feindschiffen anvisieren, wie etwa die Lebenserhaltung oder die Frachtluke. So ist es möglich, dass durch ein Versagen der Lebenserhaltung die Crew des Feindschiffes stirbt, oder aber mit Beschuss der Ladeluke mit etwas Glück sogar Ladung verloren geht, die ihr dann natürlich einheimsen könnt. Eindrucksvoll ist zudem auch das Schadensmodell und die Detailstiefe. Mit Lasern fräst ihr funkensprühende Löcher in die Panzerung des gegnerischen Schiffs, und navigiert ihr nahe genug heran, könnt ihr den Piloten sogar in dessen Cockpit sitzen sehen!

Die Freiheiten sollen laut dem Entwickler Frontier in Elite Dangerous enorm sein. Betreibt Handel mit Waren, greift als Pirat andere Schiffe an und heimst euch ordentlich Beute ein oder geht als Kopfgeldjäger auf die Jagd nach eben solchen Übeltätern. Im Multiplayer könnt ihr dies natürlich auch mit anderen Spielern zusammen machen, was die Sache noch auf eine ganz andere Ebene bringt. Die Betaphase des Spiels ist zudem bereits gestartet und das Spiel wird für PC und Mac erscheinen, jedoch auch mit saftigen Anforderungen an eure Hardware.Vorschau Elite Dangerous (gamescom 2014) (2)

+ Riesiger Umfang
+ Hoher Detailgrad
+ Realismus an allen Ecken
- Langzeitmotivation?
Bombastisch

Daniel M.

Der erste Eindruck von Elite Dangerous ist atemberaubend. Alleine der Blick aus relativer Nähe auf die solaren Geschehnisse auf der Oberfläche einer Sonne ist etwas, was es in einem Videospiel so schön noch nicht zu sehen gab. Auch das Gameplay ist, gerade wegen seiner enormen Komplexität, äußerst vielversprechend. Bleibt lediglich abzuwarten was uns Frontier an Storyline, Quests und ähnlichen Motivationen für einen langfristige Bindung ans Spiel anbieten wird, nicht zuletzt um auch gegen den Kontrahenten Star Citizen bestehen zu können – Wir sind gespannt.
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