Vorschau: Metal Gear Solid V – The Phantom Pain

Vorschau: Metal Gear Solid V – The Phantom PainDer Sommer bietet für echte Gamer oft nur wenig an neuen Spielen, weshalb die Bezeichnung “Sommerloch” hier auch mehr als gerechtfertigt ist. Allerdings endet dieses bereits am 01. September, wenn Konami den nächsten Blockbuster-Titel auf den Markt werfen wird: Metal Gear Solid V – The Phantom Pain. Auf der Gamescom 2015 durften wir nun einen etwas näheren Einblick ins Spielgeschehen werfen und Solid Snake endlich wieder in optisch hervorragender Action erblicken.

Open World und Mother Base

Metal Gear Solid V – The Phantom Pain ist im Jahr 1984 in Afghanistan angesiedelt und spielt damit neun Jahre nach den Ereignissen des Prologs Ground Zeroes (Zu unserem Test). Eine Besonderheit des Spiels stellt hier Solid Snakes Mother Base dar, die von ihm kommandierte Militärbasis. Hier können Haupt- und Nebenmissionen ausgewählt werden, wobei letztere eine Methode zur Ressourcenbeschaffung darstellen, um beispielsweise Tiere, feindliche Soldaten, aber auch Mörser und andere schwere Waffen vom Schlachtfeld zu transportieren. Ebenso können Belohnungen durch das Abschließen von Missionen freigeschaltet werden, wozu beispielsweise Material-Lieferungen in Kampfgebiete gehören.

Aber die Mother Base bietet dem Spieler auch die Möglichkeit ein eigenes Militär zu kommandieren und Landepunkte des eigenen Helikopters auf einer Landkarte auszuwählen. Habt ihr euch für eine Mission entschieden, gilt es nur noch einen geeigneten Absetzpunkt zu finden, an dem euch ein Helikopter kurzerhand abspringen lässt. Natürlich kann vorher auch noch die Ausrüstung von Snake angepasst werden. Diese beginnt bei der Wahl von Bewaffnung, geht hin bis zur Kleidung und der Wahl der Fahrzeuge.

Vorschau: Metal Gear Solid V – The Phantom Pain

In der Open World des Titels kann sich der Spieler frei bewegen und kommt dabei am besten mit Fahrzeugen oder auf dem Rücken eines Pferds voran. Neben diversen Vehikeln wird es zudem auch Mechs geben, die Snake steuern kann. Wer aufmerksam durch die Welt streift wird zudem auf freundlich gesinnte Charaktere treffen, die sich über das sogenannte Buddy System anschließen können. Hierzu gehört beispielsweise eine Scharfschützin sowie der Wolf D-Dog. Diese NPC sollen dabei eine effiziente Bereicherung sein um Gegner aus der Ferne durch gezielte Schüsse oder andere Aktionen auszuschalten. D-Dog soll zudem auch bestimmte Dinge wittern können.

Aus den Schatten heraus

Wie gewohnt nimmt in Metal Gear Solid V – The Phantom Pain die Stealth-Komponente eine sehr wichtige Rolle ein. Gekonntes Schleichen durch gegnerische Camps und das vorsichtige Ausschalten von Gegnern gehört hier zum täglich Brot unseres beliebten Spionage Helden. So ist natürlich auch wieder möglich Gegner mit Waffenfeuer, aber auch im Nahkampf auszuschalten. Hier ist es euch selbst überlassen ob ihr diese Gegner töten, betäuben oder verhören wollt. Letzteres kann einige nützliche Informationen ans Tageslicht führen, benötigt aber auch etwas Zeit.Vorschau: Metal Gear Solid V – The Phantom Pain

Im Verlauf der Gamescom Präsentation drang Solid Snake in ein kleines gegnerisches Camp ein, in dem es mehrere Ziele zu erfüllen gab. Nicht nur mussten einige von diesen zerstört werden, auch galt es beispielsweise Satellitenschüsseln ausfindig zu machen, um diese zu stören. Wird dies nicht gemacht, kann es dazu führen, dass Verstärkung gerufen wird. Des Weiteren ließ sich in diesem Außenposten auch schweres Gerät in Form von Mörsern und MGs finden, die sowohl zurück an Mother Base geschickt als auch gegen die Feinde gerichtet werden konnten. Etwas schade ist jedoch, dass die Umgebung nahezu nicht zerstörbar ist. Wird ein Zelt von einer Mörsergranate getroffen bleibt dieses unbeirrt stehen.

Interessant wird es in Metal Gear Solid V – The Phantom Pain zudem auch im Mehrspieler-Part des Spiels. So wird Konami es ermöglichen, die Basen von Freunden und anderen Spielern anzugreifen um hier wertvoll Ressourcen zu erobern. Diese Basen nennen sich FOBs (Forward Operation Base) und stehen in Korrelation mit der eigenen Mother Base. Die FOB kann vom Spieler zu einem bestimmten Grad frei gestaltet werden, wozu auch die Platzierung von Verteidigungsanlagen und Personal gehört. Der Online Modus soll dabei rein optional sein, kann aber auch den Aufbau der Mother Base beschleunigen, da hier zusätzliches Einkommen generiert werden kann.Metal-Gear-Solid-5-Bild-9

Optisch einfach großartig
Zahlreiche Missionsziele
Spannender Online Modus
Viele Möglichkeiten der Individualisierung
Keine / kaum zerstörbare Objekte/Areale
Bislang unklar wie repetitiv die Missionen sein werden
Vielversprechend

Daniel M.

Bislang lässt sich nur eines mit Sicherheit sagen: Metal Gear Solid V – The Phantom Pain macht sowohl grafisch als auch spielerisch eine sehr gute Figur. Jedoch lässt gerade die Open World des Titels Besorgnis aufkommen. Werden die zahlreichen kleinen Nebenmissionen packend genug sein oder wird sich der Spieler nach der fünften ähnlichen Mission und dem Farmen von Ressourcen gelangweilt abwenden und nur die Story des Titels in den Fokus setzen? Wir sind gespannt wie das Game final ausfallen wird und können allen Interessierten zur Vorbereitung nur geraten den Prolog Ground Zeroes zu spielen, denn noch ist genug Zeit bevor Solid Snake es wieder krachen lässt!
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