Vorschau: Subnautica

Survival-Spiele sind derzeit voll im Trend. Dabei wird man meist ohne großartige Einführung in das jeweilige Spielgeschehen katapultiert und ist fortan auf sich alleine gestellt. Von der Klötzchenwelt, über postapokalyptische Zombiewüsten, bis hin zu dunklen Wäldern bietet das Portfolio der Survival-Games für jeden Geschmack den passenden Ableger. Entwickler Unknown Worlds versucht sich mit seinem Titel Subnautica an den Weiten der Unterwasserwelt und stellt das Spiel in bester Steam-Manier für knapp 20 Euro als Early-Access-Version bereit.

Vorschau: Subnautica

Heute bin ich auf Diät

Bevor der Überlebenskampf jedoch losgeht, gilt es sich für einen der drei Spielmodi, welche Subnautica derzeit bietet, zu entscheiden. Zur Auswahl stehen der Freedom-, der Survival-, sowie der Hardcore-Mode. Der Freedom-Mode erweist sich hierbei als der einsteigerfreundlichste Modus. Neben den Sauerstoffreserven und der gelegentlich auftretenden Gefahr einer Verstrahlung, müssen wir lediglich auf etwaige aggressive Meeresbewohner achten. Also wie geschaffen für entspannte Erkundungs-Touren.

Im Survival-Mode gilt es zusätzlich durch Speis und Trank für leibliches Wohl zu sorgen. Hier dürften Genre-Fans also vollständig aufblühen. Nachdem man etwas Erfahrung gesammelt hat, kann man sich wohl auch mal am Hardcore-Mode versuchen. Hierbei verfügt ihr lediglich über ein einziges Leben, was den Tod ab einem gewissen Fortschrittsgrad natürlich äußerst ärgerlich gestaltet, aber auch für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt. Wir beschließen, das Spiel erst einmal in Ruhe kennenzulernen und entscheiden uns für den Freedom-Mode.

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Subnautica – Ab in die Tiefen

Nachdem unser Raumschiff – die Aurora – über einem unbekannten Wasserplaneten abgestürzt ist, finden wir uns, als scheinbar einziger Überlebender, in einer Rettungskapsel wieder. Ohne großartig nachzudenken, stürzen wir uns gleich einmal in die Wellen und beginnen fröhlich mit dem Sammeln von Rohstoffen.

Die Unterwasserwelt präsentiert sich dabei vom ersten Moment an in atemberaubender Schönheit. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es gilt in regelmäßigen Abständen zur Oberfläche zurückzukehren, um die Sauerstoff-Reserven aufzufüllen. Auch der Soundtrack wirkt stimmig, auf Dauer jedoch ein wenig zu monoton.

Ein wenig später kehren wir auch bereits mit gut gefülltem Inventar zur Rettungskapsel zurück. Die Verarbeitung der Gegenstände stellt sich als leicht verständlich heraus. Der Computer zaubert uns in kürzester Zeit einen erweiterten Sauerstofftank, ein Paar Flossen, sowie ein Messer. Während uns die ersten Beiden einen längeren bzw. schnelleren Unterwasser-Trip erlauben, können wir das Messer einerseits zu Verteidigungszwecken, oder andererseits zum Abbauen neuer Rohstoffe verwenden.

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Ruft mal jemand den Klempner?

Die anschließenden Sammeltrips kommen bereits unserer ersten eigenen Basis zugute. Hierbei wählt man aus einigen Modulen, welche man frei am Meeresgrund erbauen kann. Nachdem die ersten Module aneinandergereiht sind, richten wir uns schon mal häuslich ein. Wir platzieren diverse Gerätschaften zum Herstellen und Erforschen von Gegenständen. Beim Bau eurer Basis gilt es außerdem stets auf den Außendruck zu achten, eine Regel, die wir auf die harte Tour lernen mussten.

Denn ist der Druck zu hoch, kommt es gerne mal zu Überflutungen. Am besten lässt sich dies durch das Anbringen von Verstärkungen vermeiden. Ist die Basis bereits überflutet, greifen wir kurzerhand zum Reparatur-Kit und flicken die Risse in den Wänden.

Sobald die Basis wieder trockengelegt wurde, ist auch bereits das nächste Ziel gesichtet. Ein U-Boot muss her. Nach etwa drei Stunden Gesamtspielzeit können wir auch endlich mit unserem Unterwasser-Gefährt durch die Gegend schippern.
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Was kommt als Nächstes?

Was nun folgte, war der erste Anflug von Ernüchterung. Irgendwie war das U-Boot der Knackpunkt, danach schien die Motivation etwas abzuflachen. Was natürlich nicht heißt, dass Subnautica von einem Moment auf den Anderen keinen Spaß mehr machte. Nein, man weiß sich durchaus noch zu beschäftigen, aber der große Ansporn – à la „ich muss dieses U-Boot haben“ – war eben verflogen.

Das Suchen nach Blaupausen für das Herstellen neuer Gegenstände und das stetige Erweitern des Sammelradius, um neue Rohstoffe, und vor allem neue Orte, zu entdecken, motiviert dennoch weiterhin. Nicht zu vergessen unsere Basis, die jetzt erstmal eine Aussichtsplattform verpasst bekommt.

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Anfangs einige motivierende Ziele vor Augen,...
Stimmiger Soundtrack,...
Wunderschöne Unterwasserwelt
Leichter Einstieg
Recht ausgereift für eine Early Access-Version
...welche man jedoch zu schnell erreicht
...der auf Dauer jedoch zu monoton wirkt
Vielversprechend

Alexander M.

Feststeht, Subnautica sieht wunderschön aus und macht Spaß. Ob nun ein gemütlicher Unterwasser-Ausflug im U-Boot oder das stetige Erweitern unserer Basis, es gibt eigentlich immer was zu tun. Dennoch hat man bereits nach wenigen Spielstunden das Gefühl, sein Ziel erreicht zu haben. Es bleibt also lediglich abzuwarten, ob der finale Content lange genug motivieren kann.
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