Test: Fallout 76

Fallout 76: Ankündigung des neuen Online-RPGs auf der E3

Fallout 76: Wohin führen die Country Roads? – Bildquelle: Bethesda

Eine Katastrophe mit nuklearen Ausmaßen – Seit einer Woche tummeln sich die Spieler nun schon auf den Servern von Fallout 76 und es hagelt Kritik von allen Seiten. Natürlich haben auch wir uns das Online-Experiment von Bethesda angeschaut und in mittlerweile 40 Stunden Spielzeit erste Einblicke in die verstrahlten Weiten von West Virginia werfen können. Soviel vorab: In unserer Power-Armor hat sich eine ganze Menge Nerd-Rage angestaut, denn das erste Fallout mit Mehrspieler-Survival-Modus ist nicht nur ein technisches Fiasko, sondern lässt auch einiges vom liebgewonnenen Charme auf den besungenen Country Roads versickern.

Almost heaven, West Virginia

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Ein Fallout mit Freunden am Horizont – Bildquelle: Bethesda

Wie im siebten Himmel fühlten sich viele Fans, als kurz vor der diesjährigen E3 ein neues Fallout angekündigt wurde. Ganz wie früher sollte es sich anfühlen, nur eben mit dem kleinen Zusatz, dass sich nun auch andere Spieler in der riesigen Spielwelt tummeln. Mit Fallout 76 geht Bethesda ohne Zweifel ein Risiko ein, denn es soll nicht nur Veteranen der Serie bedienen, sondern vor allem Vault-Neulinge anlocken – und das mit einem Mix aus Ödland-Charme und moderner Multiplayer-Survival-Sandbox. Das Unternehmen blickt in die Zukunft, denn klassische Singleplayer-Rollenspiele gehören, so die Meinung vieler Entwickler, der Vergangenheit an.

Stattdessen steht der Service-Game-Gedanke im Vordergrund, auf den auch Bethesda mit Fallout 76 den Blick richtet. Leider gehen bei der „Weiterentwicklung“ des Franchise eine ganze Menge Fallout-typische Charakterzüge verloren, was die Fans vielerorts auf die Barrikaden treibt. Macht euch also keine Illusionen: Das klassische Rollenspiel, welches sich viele vom Neuling erwartet haben, ist Fallout 76 bei Weitem nicht. In einigen Punkten bleibt allerdings auch 76 ein Fallout wie wir es lieben.

To the place I belong

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Die kleinen Dinge – Bildquelle: Bethesda

Da wäre zum Beispiel die riesige Spielwelt. Das postnukleare Appalachia misst rund vier Mal so viel Fläche wie die Spielwelt in Fallout 4 und bietet endlose Möglichkeiten, sich in ihr zu verlieren. Ein Grund dafür liegt in etlichen winzigen Details, die überall am Wegesrand auf uns warten. Storytelling über die Umgebung gehört zu den ganz großen Stärken von Fallout 76, denn die wohl interessantesten Geschichten schreibt nicht unser Questlog, sondern das Wasteland selbst. Abwechslungsreich gestaltete Points of Interest fördern unseren Entdeckertrieb, sodass wir gerne losziehen, um eine verlassene Radiostation zu erkunden oder im Museum dem Mottenmann auf die Spur zu kommen. Problem dabei: Zu selten erwarten uns dort wirklich spannende Geschichten.

Stattdessen ist der Großteil von West Virginia nämlich leider nicht mehr als ein liebloser Spielplatz, auf dem wir eine Sache besonders schmerzlich vermissen: Menschliches Leben. Fallout war seit jeher bekannt für tolle, tiefgründige Stories, die in der Regel von überragend geschriebenen Charakteren erzählt wurden. Verlassen wir allerdings den Vault76, stoßen wir zumeist auf gefühlskalte Roboter. Fallout 76 beinhaltet keinerlei menschliche NPCs, sodass die Geschichte des Spiels entweder über Audiologs oder kurze Textfetzen erzählt wird, die sich allesamt interessant und wendungsreich lesen bzw. hören lassen. Aber auch die beste Aufzeichnung schafft es nicht, einen Charakter so lebhaft zu zeichnen als stünde er direkt vor uns.

Hinzu kommt, dass die Logs oftmals so lang sind, dass wir kaum die Möglichkeit haben, einen schockierenden Erfahrungsbericht bis zum Ende zu hören, bevor uns die Spielwelt den nächsten vor die Füße wirft. Unser Fazit aus der Beta bleibt also auch für das finale Spiel bestehen: Aktuell fühlt ihr euch im Ödland so allein wie nie zuvor. Für Entschädigung könnte ein nostalgischer Blick in die Weite sorgen, käme uns da nicht die Technik von Fallout 76 in die Quere.

Life is old there, older than the trees

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Mehr verrostete Klapperkiste als visionärer Roboter – Bildquelle: Bethesda

Fassen wir es kurz: In Sachen Technik und Steuerung ist Fallout 76 nicht nur veraltet, unausgereift und fernab von der Community, es ist schlichtweg ein Schlag ins Gesicht moderner Videospiele. Den Großteil unserer Reise haben wir auf dem PC angetreten, über den das Spiel etwas besser läuft als auf den Konsolen und trotzdem sind wir maßlos enttäuscht von der schieren Ignoranz, mit der Bethesda hier zu Werke gegangen ist. Das Ödland-Epos läuft auf der hauseigenen Creation Engine, die bereits in Fallout 4 keinen grafischen Meilenstein darstellte. Angesichts der recht kurzen Entwicklungszeit kann man zumindest diese Entscheidung nachvollziehen.

Dementsprechend schwammige Texturen, zum Ertrinken hässliche Wassereffekte und eckige Vegetation warten in Appalachia auf euch. Dass Fallout 76 aber trotz des etablierten Grafikmotors mit absolut unterirdischer Performance an den Start geht, ist kaum zu verzeihen. Selbst auf High-End-Rechnern läuft das Spiel mit einer lächerlich inkonsistenten Bildrate, die häufiger einbricht als die beiden Pappnasen aus Kevin allein zu Haus. 

Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass die Reihe nie für ihre herausragende Optik und Performance bekannt war. Das ist korrekt, wagt man als Entwickler allerdings den Schritt und öffnet Fallout Tor und Tür für den Multiplayer, dann muss das Spiel auf vergleichbarer Hardware zumindest ansatzweise vergleichbare Leistung erbringen – in 76 nicht der Fall. Hinzu kommt eine schier endlose Zahl an Bugs und Glitches, die Bethesda-typisch für einige Lacher sorgen, aber z.B. in Duellen mit Mitspielern entscheidende Konsequenzen auf den Verlauf haben können.

Auch hier gilt: In einer Singleplayer-Umgebung mit Speicherpunkten sind solche Schnitzer schlimmstenfalls nervtötend, in einer Online-Umgebung entwickeln sie sich zum absoluten Spielspaßkiller. Auch der mit 50GB angesetzte Day One-Patch zum Release konnte die technischen Schwächen des Spiels nicht zur Genüge korrigieren. In der Vergangenheit half die Community hier mit praktischen Mods aus, Fallout 76 unterstützt diese aber erst im neuen Jahr – wenn überhaupt.

Dark and dusty, painted on the sky

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Pip-boy: Zwischen Retro-Charme und Fummelkram – Bildquelle: Bethesda

Dass andere Survival-Sandboxen für knapp die Hälfte des Preises eine deutlich bessere Performance liefern, dürfte vielen bereits aufgefallen sein. Damit endet die Misere für Fallout 76 jedoch noch lange nicht. Auch das Handling kommt bestenfalls verstaubt daher. Auch nach 40 Stunden mit dem Spiel bleibt die Steuerung über Maus & Tastatur für uns eines der größten Rätsel, an dem wir bis heute zu knabbern haben. Diese lässt sich in Grundzügen zwar anpassen, die wirklichen Problempunkte bleiben aber eine spielerische Tortur.

Habt ihr das Hauptmenü verlassen, nutzt ihr eure Maus ausschließlich, um zu zielen, denn in den Untermenüs des Pip-boy ist Umdenken angesagt. WASD und Pfeiltesten werden gleichermaßen unlogisch über die Menüs verteilt, sodass ihr kaum nachvollziehen könnt, womit ihr welchen Menüpunkt erreicht.

Die Krönung des Ganzen liegt aber im Baumenü, denn dort könnt ihr gepflegt die Hand von der Maus nehmen – sie ist so gut wie nutzlos. Stattdessen wählt ihr über C und Z zwischen den Kategorien und müsst anschließend mit den Pfeiltasten die Objekte bestimmen, welche ihr platzieren möchtet. Wer also größere Bauprojekte plant, sollte sich einen Controller zulegen oder bei Todd Howard einen Kurs in Fingerakrobatik besuchen.

Beim Inventarmanagement hingegen scheiden sich die Geister. Hier bleibt Fallout 76 mit dem schicken, aber sperrigen Pip-boy ein typisches Fallout – Überfrachtet, schwer zu bedienen, aber irgendwie sympathisch. Allerdings könnte man auch hier den Punkt anführen, dass in einer Mehrspieler-Umgebung altbekannte Systeme nicht auf Kosten der Spielbarkeit gehen sollten. Warum mit dem neuen Spiel also kein Revamp des Pip-boy etablieren? An kreativen Köpfen sollte es Bethesda nicht mangeln.

The radio reminds me of my home far away

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Viel zu tun im leeren Appalachia – Bildquelle: Bethesda

Neben den vielen Fehlern, die Fallout 76 hat, gibt es allerdings auch einige Lichtblicke, die aus dem Spiel etwas mehr machen als nur eine unspielbare, lieblose Survival-Sandbox. Zu tun gibt es in Appalachia nämlich wahrlich genug. Entweder ihr folgt strikt der Hauptquest, die euch mit gelungenen Tutorials recht flüssig in die Spielmechaniken einführt oder aber ihr geht von Minute Eins auf Wanderschaft und lasst den verlassenen Vault schnell hinter euch. Aufgaben erhaltet ihr entweder über Radiofrequenzen oder findet die zugehörigen Questitems, während ihr nach brauchbarem Loot stöbert. Auch wenn so gut alle Missionen nach Schema F verlaufen und ihr eine bestimmte Anzahl Gegner erledigen oder Items sammeln müsst, wechseln sich die Rahmenbedingungen immer wieder ab, sodass Fallout 76 kurzfristig durchaus zu einer spaßigen Angelegenheit avanciert.

Das gilt besonders dann, wenn ihr auf eine neue Waffe stoßt und diese im Kampf direkt ausprobieren könnt. Das Arsenal ist riesig und an Gegnern mangelt es dem Spiel wirklich nicht. Schade nur, dass ihr in 80% der Gefechte gegen seelenlose Verbrannte antretet, die einer mysteriösen Krankheit anheimgefallen sind. Trefft ihr dann allerdings auf bombastische Bestien wie Golems oder Snallygaster, ist die Freude umso größer. Leider stellen weder die einen noch die anderen eine wirklich große Herausforderung dar, denn die schwammigen Hitboxen und Deckungen des Spiels lassen sich kinderleicht austricksen.

Ihr merkt wahrscheinlich schon: Auch beim Kampfsystem sind die Lichtblicke eher karg gesät. Nicht zuletzt, weil die Shooter-Mechaniken von Fallout 76 schlichtweg nicht mit modernen Genrekollegen mithalten können. Da hilft auch kein abgespecktes V.A.T.S. System, das nichts mehr mit der ursprünglichen Zielhilfe gemein hat und die Baller-Parts zwar einfacher, aber nicht besser macht. Globale Bullet-Time ist für ein Online-Spiel schlichtweg nicht umzusetzen.

I hear her voice, in the morning hour she calls me

Fallout 76 Weapons and Crafting

Zusammen überlebt es sich am besten – Bildquelle: Bethesda

Was sich in Fallout 76 allerdings hervorragend umsetzen lässt, ist das Spiel mit Freunden. Innerhalb weniger Sekunden seid ihr auf einem gemeinsamen Server und erkundet das postnukleare Ödland mit bis zu drei Mitspielern. Da Freunde bekanntlich alles besser machen, wird auch aus Fallout 76 im Multiplayer ein etwas besserer Titel. Gemeinsam an einem groß angelegten Camp zu arbeiten, verschachtelte Minen zu erforschen oder auf die Jagd nach einer legendären Brandbestie zu gehen, macht im Team einfach Laune – völlig egal wie hässlich und sperrig das Spiel. Im Discord oder Teamspeak sind die Schwächen des Spiel beim gemeinsamen Zocken schnell vergessen. Probleme mit der Verbindung hatten wir während unserer kompletten Testphase keine, sodass auch längere Sessions kaum ein Problem darstellen.

Aber auch das Miteinander in Fallout 76 ist nicht frei von Macken. Ihr könnt zwar jederzeit die Position aller anderen Spieler auf dem Server einsehen, mehr als 25 Vault-Insassen passen allerdings nicht auf eine Karte – viel zu wenige, um die Spielwelt wirklich zu beleben, denn bis sich zwei Spieler zufällig treffen, können gern mal Stunden vergehen. Ist es dann soweit, fällt allerdings auch die Kommunikation recht schwer. Über ein umfangreiches Emote-System könnt ihr klar machen, ob ihr handeln, den anderen zum Duell fordern oder mit ihm questen wollt, der Sprachchat ist allerdings kaum ausgereift. Von Push to talk oder Sprachaktivierung hat in West Virginia wohl noch nie jemand etwas gehört. Stattdessen hört ihr entweder alles, was eure Mitspieler sagen oder gar nichts. Bethesda hat bereits eine Push to talk-Funktion angekündigt, warum es diese allerdings nicht schon zu Release gab, bleibt ein Rätsel.

Misty taste of moonshine, teardrop in my eye

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Basteln, Bauen, Ballern – Alles wie in Fallout 4 – Bildquelle: Bethesda

Auch beim Kampf Spieler gegen Spieler erwartet uns ein System, das einiger Logik entbehrt. Grundsätzlich steckt hinter dem PVP eine hervorragende Idee. Erst wenn beide Parteien einander angegriffen haben, verursachen sie signifikanten Schaden am Gegenüber, was permanentes Ganking verhindern soll. Allerdings hat in herkömmlichen Duellen somit immer derjenige einen enormen Nachteil, der den ersten Schuss abgibt, denn das Duell beginnt erst, wenn der Gegner mit seinem Schuss dem Duell zugestimmt hat. Problem: Mit dem zweiten Schuss wird bereits Schaden an Person A verrechnet, ohne dass diese die Möglichkeit hatte, überhaupt darauf zu reagieren. Schnell wird deutlich: Fallout 76 soll kein typisches PVP-Spiel sein. Stattdessen steht die Zusammenarbeit im Vordergrund, der Wiederaufbau von Appalachia.

Wer Fallout 4 gespielt hat, dürfte das Crafting- und Baumenü des Neulings sofort wiederkennnen, denn die einzige Neuerung liegt hierbei in der Flexibilität des C.A.M.P.S. Dieses könnt ihr nämlich fast überall einrichten und seid nicht mehr auf die Siedlungen des Vorgängers angewiesen. Außerdem lässt es sich innerhalb weniger Sekunden von einem Ort zum nächsten verlegen, allerdings müsst ihr alles drum herum anschließend neu aufbauen. Hattet ihr in Fallout 4 Spaß am Werkeln und Umdekorieren, dürftet ihr auch in Fallout 76 auf eure Kosten kommen. Allerdings hat Bethesda mit dem neuen Titel weder neue Objekte noch veränderte Visuals der Einrichtungsgegenstände bereitgestellt, was Fallout 76 letztlich mehr zu einer Multiplayer-Erweiterung für Fallout 4 macht als zu einem eigenständigen, bis unter’s Dach geplanten Spiel.

Detailierte und abwechslungsreiche Spielwelt...
Viele kleine Geschichten auf einer riesigen Karte...
Gelungenes Sounddesign
Fallout-Charme bleibt erhalten
...ohne menschliche Figuren als Anker der Geschichte
...auf Kosten einer belanglosen und zähen Hauptstory
Unterirdische Performance für einen Vollpreis-Titel
Grafisch nicht auf der Höhe der Zeit
Unausgereiftes PVP-System
Irrsinnige Menüführung und Steuerung auf Maus&Tastatur
Unverändertes Crafting-System aus Fallout 4
Schwammige Shooter-Mechaniken ohne sinnvolle V.A.T.S. Umsetzung

Christian Böttcher

Wir wagen es kaum, Fallout 76 eine abschließende Bewertung mit auf den Weg zu geben. Die experimentelle Multiplayer-Survival-Sandbox mit Fallout Aufdruck ist schlichtweg kein fertiges Spiel - zumindest keins, das im Jahre 2018 verankert sein sollte. Stattdessen spielen Grafik und Performance auf absolutem Mindestniveau, was sich bei einem Indie-Titel für rund 30€ sicher verschmerzen ließe, nicht aber bei einem AAA-Projekt von Bethesda. Stecken hinter der katastrophalen Präsentation denn wenigstens Atmosphäre, Liebe zum Spiel und skurrile Geschichten wie wir sie in 20 Jahren Fallout kennen und lieben gelernt haben? In Grundzügen. Setzt ihr die Lupe an und schaut an furchtbaren Texturen und fehlenden menschlichen Ankerpunkten (NPCs) vorbei, blitzt immer wieder der Detailreichtum auf, welcher die Reihe groß gemacht hat. Schier endlos viele spielerische Schwächen, vom PVP-System über die Shooter-Mechaniken bis hin zur Menüführung, machen es euch allerdings enorm schwer, den maßlos heruntergebrochenen Charme eines Fallout zu erspähen. Aktuell solltet ihr Fallout 76 lieber meiden, mit enorm viel Aufwand der Entwickler könnte das Ödland-Epos allerdings noch die Kurve kriegen.

Daniel Meyer

Als alter Veteran der Serie muss ich Fallout 76 eines anerkennen: Kaum ein anderer Ableger war so realistisch. Denn nach dem Verlassen der Vault lässt sich hier ein Schluss ziehen: Den Atomkrieg und anschließenden radioaktiven Niederschlag hat keine Menschenseele überlebt. Entsprechend leer fühlt sich Fallout 76 an. Keine NPCs und keine richtige Story warten auf uns. Stattdessen gilt es von Questmarker zu Questmarker zu laufen und sich die endlosen Tonbandansagen Verstorbener und die Dialoge von Robotern anzuhören. Was das eigentliche Questdesign angeht, so hat sich Bethesda hier zwar Mühe gegeben, doch kommt der Titel auch hier nicht ansatzweise an die Leistung seiner Vorgänger heran. Dabei ist dies besonders schade, denn im Kern und von der Idee her ist Fallout 76 alles andere als ein schlechtes Spiel. Allerdings hätte der Titel noch mindestens ein Jahr Entwicklungszeit gebraucht, damit die zahllosen Bugs und die miserable Performance behoben, als auch u.a. Story und qualitativerer Content hätten geliefert werden können. Daher steht nun Bethesda in der Pflicht, Fallout 76 zügig mit Updates zu neuer Größe zu verhelfen. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Spiel ähnlich wie Plutonium angegangen werden: Mit äußerster Vorsicht.
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