Test: Inateck KT4006 USB 3.0 PCI-E Karte (User-Test)

Heute beschäftigen wir uns mal mit einer USB 3.0 PCI-E Karte, der KT4006 von der Firma Inateck.

Ich hatte das Produkt bei Inateck angefragt, da ich auf meinem Mainboard nur einen internen USB 3.0 Anschluss besitze und in der Front noch ein Wechsellaufwerk mit weiteren 2x USB Steckplätzen anbringen möchte. Daher ist grade für mich der 20-Pin-Anschluss besonders interessant. Inateck hat nicht nur USB PCI-E Karten im Angebot, sondern auch, HDD Dockingstationen, USB-Hubs, HDD Gehäuse, Bluetooth-Lautsprecher und USB-Ladegeräte. Die KT4006 ist neu, alle bisherigen USB Karten benötigten einen zusätzlichen Stromanschluss.

Die Leistung der Karte werde ich mit der Leistung von meinem Mainboard vergleichen, um zu sehen, wer hier die Nase vorn hat.Doch kommen wir erst einmal zur Verpackung, und deren Inhalt bevor wir uns mit dem Test beschäftigen.

test Inateck KT4006 USB Bild 1

Die Karte kommt in einer kleinen 14,5 cm x 3 cm x 13,3 cm (L,H,B). Auf dem Karton können wir bereits ablesen, dass es sich um eine 2-Port USB 3.0+20-Pin USB 3.0 PCI-E Karte handelt.

Auf der Rückseite finden wir weitere Details:

Produktdetails laut Hersteller

Betriebsumgebung

Kompatibel mit PCI-E 2.0 Standard
Kompatibel mit xHCI 1.0 Standard (Extended Host Controller Interface)
Theoretischer maximaler Datentransfer bis zu 5Gbps, Abwärtskompatibel mit USB 2.0 / 1.1
Unterstützt Hot Plug, Plug & Play

Produkt Spezifikationen

Produktname: 2-Port USB 3.0 PCI-E Karte mit 1 USB 3.0 20-Pin Anschluss
Serien Bezeichnung: KT4006
Abmessung: 120mm x 70mm x 18mm (L x H x B)
Gewicht: 56 Gramm
Interface: 2x USB 3.0 + 1x USB 3.0 20-Pin
Betriebssysteme: Windows XP / Vista / 7 / 8 (32bit / 64bit)

test Inateck KT4006 USB Bild 2

Lieferumfang

Im Karton befindet sich die Karte in einer Antistatikfolie, dazu eine low profile Slotblende und zwei Schrauben zum Wechseln. Hinzu kommt eine Treiber CD sowie eine Gebrauchsanweisung, die allerdings komplett in englischer Sprache gehalten ist.Die Gebrauchsanweisung ist bebildert, allerdings finden sich nur Bilder zur Installation des Treibers. Wie man die Karte einbaut ist nicht abgebildet, wird aber in Schritten beschrieben. Zudem legt Inateck ein Heft „Rückgabe & Erstattungen“ bei, alternativ auch in Englisch und Japanisch. Auf dem Zettel finden wir eine E-Mail Adresse sowie eine deutsche Telefonnummer um mit dem Hersteller Kontakt aufzunehmen.

Einbau

Der Einbau der Karte ist recht simpel, dafür benötigen wird lediglich einen freien PCI-E Steckplatz. Die Karte besitzt einen PCI-E x1, (= Erklärung: Es gibt x1, x4, x8 und x16. In den x16 PCI-E Slots werden die Grafikkarten gesteckt.) das bedeutet wir können Sie in jeden beliebigen freien PCI-E Steckplatz verbauen.

Um zu überprüfen, ob wir einen freien Steckplatz auf dem Mainboard besitzen, nehmen wir das Mainboard Handbuch und sehen nach, wie viele Steckplätze das Mainboard hat. Alternativ können wir auch das Gehäuse öffnen und einen Blick in das Innere unseres Rechenknechts wagen.

test Inateck KT4006 USB Bild 3

Montage

Bevor wir jetzt die Karte einbauen, sollten wir uns erden, damit wir die Karte nicht durch eine statische Aufladung beschädigen. Für den Einbau sollte der Rechner ausgeschaltet und vom Strom getrennt sein. Wir entfernen also das Seitenteil, suchen uns einen Steckplatz, demontieren (Schraube lösen) die Slotblende vom Gehäuse und setzen die Karte in den PCI-E Slot, mit leichtem Druck rutscht die Karte in den Slot. Beim verschrauben darauf achten, das die USB-Ports nicht vom Gehäuse verdeckt werden, so das wir eventuell gar kein USB-Gerät einstecken können.

Beim 20-Pin darauf achten, das die Kerbe in die Öffnung passt. Mehr als ein leichter Druck ist auch hier nicht vonnöten.

Nach dem die Karte und der Front USB 20-Pin eingesteckt wurden, können wir das Seitenteil wieder anbringen und den Rechner einschalten. Nach dem Start meldet Windows (bei mir Windows 7 Home Premium 64bit) das ein neues Gerät erkannt wurde und versucht einen Treiber zu finden. Hier kommt die Treiber CD ins Spiel. Nach dem Einlegen und dem Auswählen des Treibers wird die Karte problemlos erkannt und die Treiber installiert.

Inateck KT4006 in der Praxis

Für den Test habe ich mir von einem Bekannten seinen neuen Corsair Flash Voyager GTX 128gb geliehen, da ich keinen USB-Stick besitze der solch eine hohe Lese- und Schreibrate besitzt. Um die Lese- und Schreibgeschwindigkeit zu ermitteln, sendete ich von einer SSD eine 2,64gb große Datei auf den Stick und kopierte diese dann wieder zurück auf die SSD, diesen Vorgang habe ich dreimal wiederholt und den Durchschnitt genommen. Bei den Vorgängen habe ich die Zeit eigenhändig gestoppt, denn die Windows-Angaben stimmen nicht. Mit den Sekunden und der Dateigröße kann ich die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnen. Ich habe selbstverständlich sowohl die hinteren USB-Ports sowie den Internen 20-Pin getestet, die Ergebnisse waren identisch.

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Fazit

Ich bin echt überrascht das die Inateck KT4006 USB 3.0 PCI-E Karte so gut abschneidet. Bedenkt man den Preis von grade einmal 19,99€ bei Amazon (Stand: 11.09.14) kann man mit dieser Karte nichts falsch machen. Bei der Installation der Treiber für die Karte traten keinerlei Probleme auf: So soll es sein. Das Zubehör ist gut, die Low Profile Slotblende werden wohl die wenigsten brauchen, aber es ist immer gut mehr zu bekommen als man braucht.

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Den vollständigen Test der Inateck KT4006 findet ihr wie immer in unserem Forum.

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