Test: Logitech G303 Daedalus Apex

Mit der G303 Daedalus Apex, versucht Logitech kleine Unzulänglichkeiten der schon sehr G303 auszubessern. Beide Mäuse sind in ihrer Bauweise absolut identisch, so dass wir euch auf unseren Test der Logitech G302 verweisen möchten. In den folgenden Zeilen gehen wir auf die Unterschiede und Verbesserungen der G303 ein und hinterfragen, für wen sich das Upgrade bzw. die Maus lohnt.

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Optischer Unterschied: G302 vs G303

Liegen beide Mäuse nebeneinander, gibt es drei nicht ganz leichte Möglichkeiten diese voneinander zu unterscheiden. Zu einem steht die Typen-Bezeichnung unter der Maus, zum anderen verfügt nur die G303 über ein geflochtenes Kabel. Das sieht zu einem besser aus, schützt aber gleichzeitig das Kabel und sorgt für eine bessere Langlebigkeit, hat abgesehen davon aber keine Vorteile in Sachen Performance. Ein weiterer, zugegeben kleiner Unterschied, ist der Klick-Sound der Tasten. Bei der G303 ist dieser bei allen Tasten etwas dumpfer, weicher und damit im direkten Vergleich angenehmer. Aber eben nur im direkten Vergleich, die Geräusche der G302 stören in keinster Weise, klingen eben nur etwas härter und kantiger.

G303 mit verbesserter Abtastrate

Die Leistung der G303 haben die Entwickler mit einem noch besseren Sensor nach oben geschraubt, dem PMW3366, Logitechs aktuell bestem Sensor. Die Abtastrate wurde so verdreifacht, maximal 12.000 DPI packt der Sensor. Die G302 schaffte hingegen nur maximal 4.000 DPI. Die dadurch verbesserte Abtastung des Untergrundes soll für eine maximale Präzision sorgen und macht sich beim Anspielen von Counter Strike auch gleich positiv bemerkbar. Zwar war mir persönlich die maximale Power des Sensors zu schnell, mit der Software zur Maus kann dies aber frei geregelt werden. Für geübte Pro-Spieler liegt die Wahrheit sicherlich bei einer Einstellung zwischen 4.000 und 12.000 DPI, je nach Spiel.

Ein kleines Update hat auch die Logitech Gaming Software erfahren. Nun kann nämlich auch das verwendete Mauspad die Feineinstellungen der Maus beeinflussen. Logitech Mauspads sind vorgespeichert, aber auch jeder andere beliebige Untergrund kann mit einem kurzen Scan für entsprechende Feineinstellungen sorgen. Welche das jedoch im Detail sind, ist in er Software leider nicht zu erkennen.

Immer neuer Glanz

Eine weitere schöne Neuerung ist auch die Beleuchtung der G303. Musstet ihr euch beim kleinen Bruder, mit immer der selben Farbe zufriedenstellen, könnt ihr bei der G303, dank RGB-Beleuchtung, das Außenkleid in immer neuen Farben erstrahlen lassen. Wie alle anderen Einstellungen, könnt ihr auch die Farbwahl, einfach und schnell dank der Software ändern.

Logitech G303 Test 001

Unterschiede im Überblick

G302 G303
Geflochtenes Kabel Nein Ja
Anpassbare Auflösung Ja Ja
Anpassbare Beleuchtung Nein Ja
Delta Zero-Sensor-Technologie Ja Ja
Optischer Sensor Ja Ja
Füße aus Teflon Ja Ja
USB-Anschlus Ja Ja
Programmierbare Tasten 6 6
Integrierte Speicherprofile 4 3
DPI-Minimum 240 200
DPI-Maximum 4.000 12.000
Lebensdauer Tastenschalter 20.000.000 20.000.000
Maximale USB-Signalrate 1 millisecond (1000Hz) 1 millisecond (1000Hz)
Preis UVP 49,99 € 69,99 €
Verbesserte Abtastrate für maximale Präzision
Geflochtenes Kabel
Nach wie vor eine Rechtshändermaus

Maik R.

Die G303 ist optisch identisch zur G302. Gleiche Größe, gleiches Gewicht, dafür aber mit geflochtenem Kabel und verbessertem Sensor. Beide Modelle sind hochwertig verarbeitet, leicht und eher klein in ihrer Bauweise - Details hierfür findet ihr im Test der G302. Für Spieler, die mit ihrer Maus bereits an den Grenzen der Einstellungen herangerückt sind, denen eine hohe Geschwindigkeit nichts ausmacht und denen maximale Präzision wichtig ist, für die ist die G303 sicher die bessere Wahl. Allen anderen wird auch die G302 ausreichen, die mit den maximal 4.000 DPI bereits ausreichend leistet, dafür aber eben auch 20 € günstiger ist.
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