Test: Monster Hunter Generations Ultimate

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Noch ganz am Anfang

Schon vor einiger Zeit hat Capcom ein neues, altes Monster Hunter veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um Monster Hunter Generations Ultimate für die Switch. Dieses kam erstmals im Jahre 2015 für den Nintendo 3DS auf den Markt.

Wie bei jedem Monster Hunter spielt ihr einen Jäger, der durch verschiedene Quest die umliegenden Dörfer vor gefährlichen Kreaturen schützen muss. Hierbei gibt es auch wieder leichtere und schwierigere Gegner, die ihr bekämpfen müsst. Allerdings solltet ihr die Kreaturen nicht immer beseitigen. Oft sollen sie auch lebendig gefangen werden, um sie zu untersuchen. In Monster Hunter Generations Ultimate befindet ihr euch in der Wykademie. Diese Akademie hat das Ziel, die Monster zu erforschen.

Wie wollt ihr aussehen?

Auch in diesem Monster Hunter hab ihr wieder die Möglichkeit, euren Charakter frei zu gestalten. Weiterhin könnt ihr eure Entscheidung auch jederzeit ändern einen neuen Look annehmen. Ihr habt viele verschiedene Gesichtsformen, Nasenformen, Mundformen und Augenformen zu Verfügung, um euren Jäger anzupassen. Auch die Haare sind in kurz, mittel oder lang für euch da. Hier habt ihr auch die Möglichkeit, euch aus der ganzen  Farbtabelle eine Haarfarbe auszusuchen. Von einer normalen Haarfarbe wie blond, braun oder schwarz bis hin zu lila oder türkis – alles ist möglich. Das Gesicht könnt ihr noch zusätzlich mit Kriegsbemalung verzieren, welche ihr auch wieder farblich anpassen könnt. Somit bietet euch das Spiel an, einen individuellen Charakter zu erstellen, welcher ganz auf euch angepasst ist.

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Ihr könnt euren Charakter individuell anpassen.

Schön, aber doch gefährlich

Die Welt von Monster Hunter Generation Ultimate ist mit gesättigten Farben ausgestattet. Somit bekommt man recht schnell das Gefühl, als wäre man in einer Comic Welt. Die Grafik ist um einiges verbessert worden, wenn ihr euch im Gegensatz dazu das Spiel für den 3DS aus dem Jahre 2015 anschaut. Wer allerdings von euch schon Monster Hunter World gespielt hat, sollte kein grafisches Meisterwerk erwarten. Die Grafik kommt nicht an die von World heran, da es sich hier immer noch um eine Portierung des alten 3DS Spiels handelt.

Im neu aufgesetzten Monster Hunter Generation Ultimate ist es möglich, kleinste Details zu erkennen, was das Spiel noch interessanter macht, da ihr immer wieder neue Dinge entdecken könnt. Besonders viel zu entdecken gibt es, wenn ihr durch die Wykademie lauft. Hier könnt ihr nicht nur mit vielen Leuten reden, welche euch Tipps geben. Ihr könnt auch einfach die Stadt begutachten und euch an den liebevollen Details erfreuen.

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Passt auf, auch kleine Gegner sind gefährlich

Ausrüstungsmöglichkeiten

Die Ausrüstung in Monster Hunter ist immer sehr wichtig, da ihr diese für eure Missionen braucht. Somit ist es auch in Monster Hunter Generation Ultimate von essentieller Bedeutung, dass ihr euch mit den verschiedenen Jagdstilen, Jagdtechniken und Waffentypen beschäftigt.

In Monster Hunter Generations Ultimate habt ihr 6 Jagdstile zur Auswahl, welche ihr mit 14 verschiedenen Waffentypen kombinieren könnt. Ihr könnt euch zwischen folgenden Jagdstilen entscheiden:

  • Wagemut – Neu: Belohnt mit neuen Moves für erfolgreiche Attacken
  • Alchemie – Neu: Im Kampf können schnell Support-Items hergestellt werden
  • Gilde: Klassisches Monster Hunter-Gameplay
  • Luftkampf: Ermöglicht Angriffe aus der Luft
  • Schläger: Es können drei anstelle von zwei Jagdtechniken eingesetzt werden
  • Konter: Schnellere Angriffe und Konter

Zusätzlich zu den Jagdstilen habt ihr auch noch Jagdtechniken zur Verfügung. Diese könnt ihr parallel zu eurem Spielfortschritt mit Hilfe von NPCs erlernen. Je nachdem, welchen Jagdstil ihr gewählt habt, könnt ihr bis zu 3 Jagdtechniken aktivieren.

Die unterschiedlichen Jagdstile könnt ihr mit verschiedenen Waffentypen kombinieren. Dazu gehören das Großschwert, das Langschwert, Schwert und Schild, die Doppelklingen, Insektenglefe, der Hammer, das Jagdhorn, die Lanze, die Gewehrlanze, Morphaxt, die Energieklinge, die Schwere Armbrust, die Leichte Armbrust und der Bogen. Die Waffen, die ihr im Spiel bekommt, könnt ihr nicht upgraden wie bei Monster Hunter World. Ihr müsst also größtenteils immer wieder neue Waffen herstellen.

Eure Rüstung baut auf eurem Waffentyp auf. Das heißt, dass ihr nicht jede beliebige Rüstung anziehen könnt, sondern immer darauf achten müsst, dass sie zum Waffentyp passt. Unterteilt wird hier in Klingenmeister (Nahkampf) und Schütze (Fernkampf). Wer aber mal die Waffenklasse ändern will, kann dies auch tun. Empfehlenswert ist es aber nicht, da jede Waffenklasse eine andere Funktionsweise und andere Moves hat.

Das Crafting in Monster Hunter Generations Ultimate läuft genau so ab wie ihr es von Monster Hunter Spielen kennt. Um neue Rüstungen und Waffen zu erstellen, müsst ihr verschiedenste Materialen sammeln und dann miteinander kombinieren. Um auch die richtigen Dinge zu sammeln, solltet ihr einmal beim Schmied vorbeischauen. Dieser sagt euch genau, was ihr für Materialen braucht.

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Ihr könnt jederzeit euren Stil wechseln

Monster lauern überall

Fast jedes Monster, welches ihr in Monster Hunter Generations Ultimate trefft, gehört zu einer dieser Elementgruppen: Feuer, Wasser, Donner, Eis oder Drache. In Folge dessen ist jedes Monster auch auf eins dieser Elemente besonders allergisch. Somit solltet ihr darauf achten, auf was für Monster ihr in euren Missionen trefft, um euch entsprechend auszurüsten. Ansonsten werdet ihr auf alle möglichen Größen von Monstern treffen. Aber lasst euch von der Größe nicht täuschen, was die Stärke angeht. Auch kleine Monster können euch gefährlich werden.

Was einige von euch freuen wird ist die Tatsache, dass ihr in Monster Hunter Generations Ultimate eine große Bandbreite der Monster-Typen geboten bekommt. Ihr trefft auf 93 große und 36 kleine Monster, welche ihr bekämpfen oder fangen müsst. Das ist im Gegensatz zu Monster Hunter World, das nur 34 große und 17 kleine Monster beinhaltet, schon eine große Auswahl, die besonders Veteranen der Reihe monstermäßig freuen dürfte.

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Ihr müsst immer achtsam sein

Immer schwieriger

Die Schwierigkeit der Missionen hängt von eurem Fortschritt im Spiel ab. Zunächst könnt ihr z.B. nur Missionen auf Level 1, mit einem Stern spielen. Das kann sich bis zu Level 7 Missionen hoch steigern und endet dann mit den Missionen, die einen sogenannten G-Rang haben. Der G-Rang ist für die Veteranen unter euch gedacht. Dies sind Missionen, die ihr wirklich nur spielen solltet, wenn ihr das Spiel schon richtig gut drauf habt. Wie für Monster Hunter üblich, erwartet euch auch in Generations Ultimate keine offene Spielwelt, sondern voneinander unabhängige Level, die es zu bestehen gilt. Im Vergleich zu World fallen diese allerdings deutlich weniger offen und abwechslungsreich aus.

Nicht auf ewig einsam

Auch in Monster Hunter Generation Ultimate werdet ihr von den kleinen Katzenkameraden unterstützt. Diese könnt ihr wie euren Charakter individuell anpassen. Allerdings habt ihr hier nicht so viele Möglichkeiten wie in Monster Hunter World. Ihr könnt z.B. die Farbe, das Fellmuster und die Augen anpassen. Das Spiel gibt macht’s außerdem möglich, dass ihr zwei sogenannte Kameraden an eurer Seite habt. Sie bringen euch den Vorteil, dass sie euch im Kampf unterstützen und euch beim Sammeln von wichtigen Ressourcen helfen.

Aber nicht nur eure kleinen Kumpels können euch im Kampf gegen die Monster helfen. Das Spiel bietet euch die Möglichkeit, auch online mit anderen Spieler oder mit euren Freunden zu zocken. Aus diesen Gründen gibt es auch ein paar Missionen, welche euch sagen, dass ihr diese besser mit mehreren bestreitet. Das Gute ist, wenn ihr mit anderen zusammenspielt, könnt ihr verschiedene Techniken vereinen und ein schweres Monster damit schneller zur Strecke zu bringen. Die Schwierigkeiten der Missionen hängen von eurem Fortschritt im Spiel ab. Zunächst könnt ihr z.B. nur

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Auf der Farm könnt ihr euch einen Kumpel aussuchen

Steuerung

Steuern werdet ihr natürlich mit euren Nintendo Switch Controllern. Die Steuerung ist einfach und ihr werdet sie schnell verstehen. Allerdings wird euch im Kampf schnell auffallen, das man nach jeder Attacke einen kleinen Moment braucht, bis man wieder angreifen kann. Daran muss man sich zunächst gewöhnen, vor allem wenn man zuvor in Monster Hunter World unterwegs war. Dadurch müsst ihr besonders bei schnellen Gegnern, genau einschätzen, welche Attacke am sinnvollsten ist, um nicht von ihnen getroffen zu werden.

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Kurz still gestanden

Ihr könnt euren Charakter und Kameraden individuell anpassen
Ihr könnt Online mit Freunden Spielen
Die Grafik ist deutlich besser als auf dem 3DS
Es gibt mehr Monster als in Monster Hunter World
 Jagdstile, -techniken und Waffentypen sind am Anfang schwer zu verstehen
Nach einer Attacke ist man leicht angreifbar

Katharina Prahl

Monster Hunter Generations Ultimate ist für alle Monster Hunter Fans ein schönes Erlebnis. Wer allerdings schon einmal das neue Monster Hunter World gespielt hat, wird einige Vorteil des Spiels vermissen. Am Anfang bekommt man eine gelungene Einführung und man kann danach die leichten Missionen gut spielen. An die Steuerung muss man sich jedoch gewöhnen, da man z.B. nach jeder Attacke eine kleine Verzögerung hat, bevor man weitermachen kann. Im Ganzen ist das Spiel aber ein schönes Erlebnis, das wir nicht nur Fans von Monster Hunter weiterempfehlen können.
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