Test: MSI Aegis Ti3 mit Coffee Lake Prozessor und MSI Gaming Storage

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Mitte Januar rücken in der Wüstenmetropole Las Vegas ausnahmsweise einmal Blackjack, Poker und Champagner in den Hintergrund. Auslöser dafür ist die alljährliche Consumer Electronics Show (CES), auf der die neuesten Trends der Technik-Branche präsentiert werden. Neben Roboterwagen von Ford und brandheißer 8K-Technologie stand auch der taiwanesische Gaming-Gigant MSI Spalier und stellte die ein oder andere Neuheit für ambitionierte Zocker vor. Abseits der Optix MPG27CQ Monitore feierte dort auch die überarbeitete Version des Aegis Ti13 ihre Weltpremiere. Wir konnten uns eins dieser Schmuckstücke sichern und haben intensiv für euch getestet, wie viel mehr Leistung der Rechner aus seinem brandneuen Coffee Lake Prozessor der achten Generation und dem MSI-exklusiven Gaming-Storage herauspressen kann.

Unkonventionell bis in die letzte Schräge

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Dass ihr es beim Aegis Ti3 mit absoluter High-End-Hardware zu tun bekommt, wird bereits deutlich, wenn ihr das gute Stück zum ersten Mal aus den Fängen seiner Verpackung befreit. MSI fährt in Sachen Optik einen Kurs, der bei einigen sicher aneckt – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Aegis-Reihe steht seit jeher für ausgefallene Designideen, die sich ganz besonders an Gamer richten, die mit ihrem Setup Eindruck schinden möchten. So erwartet euch mit dem Ti3 kein schlichter Kasten, in dem die schlafende Hardware-Bestie schlummert, sondern Kunst am technischen Objekt. Der Rechner fällt mit seinem asymmetrischen Look sofort ins Auge. Das Herz des Aegis Ti3 sitzt schräg auf einem Sockel aus robustem Kunststoff, neigt sich euch frech entgegen und fordert damit förmlich heraus, die gut versteckte Power im Inneren zu entfesseln.

RGB-Lightshow der Extraklasse

Unter schuppenförmigen Strukturen, die sowohl Front, Seiten als auch die oberen Partien zieren, blitzt die umfangreiche RGB-Beleuchtung hervor. Per Default erwartet euch hier ein sattes Rot, das ihr über mitgelieferte Software nach Herzenslust umgestalten könnt. Ihr seid also am besten damit bedient, den bulligen Rechner nicht unter dem Schreibtisch verschwinden zu lassen, sondern ihn aller Welt zu präsentieren. Im Vergleich zum Infinite X, den wir vor einigen Monaten für euch getestet haben, präsentiert der Aegis Ti3 seine inneren Werte eher spärlich. Lediglich ein kleines Sichtfenster und breite Schlitze im gelöcherten Wabenmuster ermöglicht einen Blick auf die beleuchtete Grafikkarte. Kurzum: Das Design des Rechners ist unkonventionell, mutig und in jedem Gaming-Raum ein echter Hingucker.

Verarbeitung und Komfort

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Dass MSI auf die Qualität ihrer eigenen Produkte vertraut, wird deutlich, wenn man sich das Heck des Boliden einmal genau anschaut. Hier prangt nämlich der inzwischen fast obligatorische Tragegriff, mit dem ihr den Rechner bequem und ohne Rückenschmerzen aus dem Weg räumt, wenn der alljährliche Frühjahrsputz auf der Agenda steht. Eine Hand am stabilen Bügel, die andere greift zur kleinen handlichen Kunststoffnase an der Vorderseite und schon befindet sich der Aegis Ti3 sicher in euren Händen. Um ein etwaiges Abbrechen der Komponenten müsst ihr euch keine Sorgen machen, denn wie üblich spielt die Verarbeitung sämtlicher Elemente auf dem höchsten Niveau. Die Grafikkarte ist beispielsweise per Riser-Karte hochkant im Gehäuse montiert, um besser gegen Stöße gewappnet zu sein. Zusätzlich sind die PCI-Express-Steckplätze mit der MSI Steel Armor, einer robusten Metallverstärkung, gegen Transportschäden gefeit. Dem stolzen Preis von rund 5000€ wird MSI hier absolut gerecht.

Die technischen Daten des Aegis Ti

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Wie schon in unserem ersten Test zum Aegis Ti3 habt ihr es auch bei der Neuauflage mit einem Komplett-Rechner zu tun. Ihr entscheidet also, welche Komponenten letztendlich ihren Weg in den Rechenknecht finden, indem ihr euch für ein Modell entscheidet. Anders als noch beim Vorgänger seid ihr jedoch grafisch auf absolutem Top-Niveau unterwegs. Auf doppelte Karten müsst ihr zwar weiterhin verzichten, bekommt aber ausreichend Grafikpower mit der MSI Geforce GTX 1080Ti. Der Fokus liegt beim verbesserten Gerät jedoch nicht nur auf der Grafikkarte. Vielmehr steht die achte Prozessorgeneration von Intel im Vordergrund, die mit dem neuen Coffee Lake für neue Höhen in Sachen Rechenleistung sorgen soll. Darüber hinaus hat MSI ihren exklusiven Gaming-Storage verbaut, eine Kombination aus zwei SSD-Festplatten, mit denen ewige lange Wartezeiten der Vergangenheit angehören. Letztendlich steht es euch frei, ob ihr euch für ein Modell mit zwei GTX 1080 im SLI-Verbund entscheidet oder die brandneue Gaming-Storage-Karte im zweiten PCI-Express-Slot nutzt. Was euch sonst noch im Inneren des Aegis Ti3 erwartet, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Grafikkarte MSI GeForce® GTX 1080Ti  mit 11 GB GDDR5 VRAM
Prozessor Intel® Core™ i7-8700K Coffee Lake der achten Generation
Arbeitsspeicher 64GB DDR4 2400 MHz (4x16GB)
Mainboard
MS-B915 Military Class IV
Speichermedien 512GB (2x156GB M.2 NVMe PCI-E SSD

512 GB (2x156GB M.2 NVMe PCI-E SSD verbaut im Gaming Storage

3 TB HDD (3,5″ SATA)

–> Intel Optane Unterstützung

Kommunikation WLAN: 801.11 b/g/ac (Killer Wireless-AC 1435)

LAN (RJ45): GBit LAN 10/100/1000 (Killer E2500 with Killer Shield)

Bluetooth: Ver. 4.1

Betriebssystem Microsoft Windows 10 Home
Netztei 550 Watt (80 Plus Bronze Zertifikat)
Anschlüsse Vorne:

1x USB 31.1 Gen 2 Type-C, 1x USB 3.1 Gen 2 Type-A, 1x USB 3.1 Gen 1 Type-A, 1x MIC in, 1x Headphone out, 1x VR-Link

Hinten:

6x USB 3.1 GEn 1 Type-A, 2x USB 2.0 Type-A, 5x Audio Anschlüsse, 1x S/PDIF, 3x HDMI, 2x Display Port, 1x DVI-D, 1x VR-Link, 1x RJ 45

Abmessungen 510 x 196 x 506 mm
Gewicht 19,9 kg

Anschlüsse und Software

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Am Heck der brachialen Höllenmaschine findet ihr ein vielfältiges Arsenal der wichtigsten Anschlüsse. Den Platz an der Sonne genießen hier stattliche acht USB-Ports – sechs davon sogar der neuesten Generation. Auch in Sachen Audio seid ihr bei MSI gut aufgehoben. Neben den üblichen Line-In-Buchsen wartet hier ein 7.1 Audio-Anschluss auf euch. In Kombination mit der Namihic-Software erleben vor allem Shooter-Spieler ihr auditives Wunder. Sie erlaubt es euch nämlich, gehörte Steps direkt in einem Radar-Overlay zu lokalisieren.   Habt ihr mehr als einen Monitor bei euch stehen, beispielsweise einen der neuen Optix G27C2 des taiwanesischen Hardware-Giganten, liefert der Aegis Ti3 auch hier sauber ab. Jeweils zwei HDMI- und Display-Ports werden begleitet vom obligatorischen DVI-D Anschluss. Möglich sind also auch umfangreiche Curved-Settings, mit denen ihr euch ein ganz eigenes Gaming-Reich schaffen könnt.

Hervorzuheben ist natürlich auch wieder die hauseigene Software von MSI Für visuelle Feuerwerke sorgt Mystic Light, eine Applikation, mit der ihr die RGB-Beleuchtung des Innenlebens und Frontgrills in allen erdenklichen Farben, Formen und Mustern erstrahlen lasst. Vom rot pulsierenden, einem schlagenden Herz gleichenden Interieur bis hin zum quietschbunten Regenbogen-Farbverlauf ist alles möglich. Hier beweist der Rechner erneut, dass er für die Öffentlichkeit gemacht ist und gesehen werden will. Doch auch in Sachen Performance hat MSI die passende Software parat. Das MSI Gaming Center verfügt über drei Modi, zwischen denen ihr per Knopfdruck hin und her schaltet. Doch auch Hotkey- und Makro-Funktionen finden hier ihren angestammten Platz – schnell zugänglich dank durchdachtem Design.

Leistung

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Selbst im umfassenden Drei-Monitor-Setup kommt der Aegis Ti3 nicht ins Schwitzen

Seit gut einem Jahr befindet sich der Aegis Ti3 nun schon auf dem Markt und gilt in seiner Komplett-Variante immer noch als Topseller im High-End-Bereich. Damit das auch so bleibt, ist in der neuesten Revision der kompakte Power-Maschine die brandaktuelle Prozessorengeneration von Intel verbaut. Im Mainstreambereich gehört der Intel Core i7-8700k Coffee Lake zur technischen Speerspitze. Als erster Intel Prozessor mit sechs Kernen übertrumpft er den eigenen Quad Core-Vorgänger um Längen und verspricht ein Leistungsplus von 30%.

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Der CPU-Z Benchmark beweist: Multithreading ist für den Coffee Lake Prozessor kein Problem

In der Praxis bedeutet das 4,9 GHz Taktfrequenz im übertakteten Spitzenwert. Ohne Übertaktung siedelt er sich jedoch immer noch bei stattlichen 4,3 GhZ an – Hier gibt es nichts zu meckern. Aktuelle Titel stellen für den Aegis Ti3 also nicht das geringste Problem dar. Im Test mit CPU-Z auf Multithreading zeigt sich der technische Sprung, den die neueste Generation der Intel Prozessoren macht, überdeutlich. Mehrere Prozesse gleichzeitig – für die sechs Kerne ein Klacks!

Lautstärke

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Bereits in unseren vorangegangenen Test konnte auch die MSI Geforce GTX1080 Ti überzeugen. Daran hat sich auch beim neuen Gerät nichts geändert. Die Ti-Version stellt ihren Vorgänger in den Schatten und taktet unter Volllast mit knapp 1600 MHz. Hören könnt ihr davon vergleichsweise wenig. Natürlich machen sich bei einem Rechenmonster wie dem Aegis Ti3 die Lüfter gern einmal bemerkbar, im Desktopbetrieb stört das aber kaum und kommt nicht über einen Wert von 1,4 Sone hinaus. Unter Volllast sieht das hingegen etwas anders aus. Das Gerät ist deutlich zu hören und mit 2,4 Sone nicht unbedingt leise. Vergleicht man MSI’s Komplettrechner allerdings mit ähnlichen Gaming-Ungetümen, schnurrt das kantige Kätzchen schon fast. Wer Top-Komponenten im Gehäuseverbaut haben möchte, muss den Kompromiss der Lautstärke schlichtweg eingehen.

Wärme

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Heiß bleibt beim Aegis Ti3 zur jeder Zeit nur die Optik. Mit Furmark haben wir das System auch auf seine Temperatur getestet und waren dabei nicht gerade zimperlich. Am Ende ging der Rechner auch hier als Sieger hervor. Auch nach 20-minütigem Benchmark unter Volllast blieb die Temperatur der CPU unter dem magischen Wert von 70° Celsius. Ein Grund dafür ist mit Sicherheit das gewiefte Kühlkonzept, das im Inneren der Maschine schlummert. Silent Storm 3 nennt sich das Teil und verfügt über 3 seperate Kühlkammern für GPU, CPU und PSU. Die CPU bekommt dabei sogar eine effektive Wasserkühlung spendiert. Ultra HD und 4k sind dank des ausgeklügelten Konzepts im Aegis Ti3 überhaupt keine Schwierigkeit.

Benchmarks

Grafikleistung in Spielen

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Assassin’s Creed Origins: Im Ubisoft Benchmark liefert die 1080 Ti ab

Routinemäßig haben wir auch die Grafikpower des Aegis Ti3 mithilfe von Benchmarks auf den Prüfstand gestellt. Am Beispiel von Assassin’s Creed Origins, Player Unknown’s Battlegrounds, Call of Duty: WWII und Wolfenstein II: The New Colossus wird deutlich, dass die Grafikkarte über jeden Zweifel erhaben ist. Selbst das „eSports-ready“-Sorgenkind PUBG lässt sich ruckelfrei und ohne Komplikationen spielen. Die Inszenierung von Call of Duty: WWII lässt sich in UHD-Qualität deutlich mehr genießen, wenn die Normandie mit butterweichen 60FPS gestürmt wird. Ähnliches gilt auch für Wolfenstein II: The New Collossus. Kaum ein Shooter der letzten Jahre profitiert so sehr von ruckelfreiem Gameplay wie Bethesdas kompromisslos schneller Trip in das vom Regime besetzt Amerika.

Player Unknown’s Battlegrounds –

Einstellungen: Ultra, Auflösung von 3840 x 2160

Minimale Bilder pro Sekunde Maximal Bilder pro Sekunde Durchschnittliche Bilder pro Sekunde
113 141 125,4
Call of Duty: WWII –

Einstellungen: Extra, Auflösung von 3840 x 2160

Minimale Bilder pro Sekunde Maximal Bilder pro Sekunde Durchschnittliche Bilder pro Sekunde
58 62 60
Wolfenstein II: The New Colossus –

Einstellungen: Mein Leben, Auflösung von 3840 x 2160

Minimale Bilder pro Sekunde Maximal Bilder pro Sekunde Durchschnittliche Bilder pro Sekunde
97 134 121
Grafikleistung in Benchmark-Applikationen

Abschließend bleibt natürlich noch die Beurteilung der Grafikkarte mithilfe von klassischen Grafik Benchmarks wie Fire Strike und Time Spy. Wie bereits im Test zur ersten Version des Aegis Ti3 schneidet die GTX 1080 Ti auch hier überdurchschnittlich gut ab. Im Vergleich mit anderen 4k-fähigen Systemen platziert sich der angeschrägte Rechner  mit einem Time Spy Extreme 1.0 Score von 4457 im besten Viertel. Den Rang ablaufen können der 1080 Ti nur doppelte Karten oder absolute High-End-Komponenten wie die Titan V von Nvidia. In ihrem Preissegment macht der verbauten Karte jedoch kaum jemand Konkurrenz. Deshalb empfehlen wir sie weiterhin uneingeschränkt, auch wenn sie schon etwas länger auf dem Markt ist.

Geht es um volumenmetrische Beleuchtung oder Tesselation empfinden wir den Test mit Fire Strike Ultra 1.1  als beste Alternative. Das Ergebnis bleibt jedoch ähnlich. 84% der Konkurrenten sticht die Karte aus und gehört damit zur Elite aktueller Grafikkarten. Dass dabei auch der Prozessor eine große Rolle spielt, wird deutlich, wenn man den direkten Vergleich zum letzten Test des Aegis Ti3 zieht. Das Leistungsplus ist unverkennbar.

Grafikleistung in VR

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Mit dem praktischen VR-Link Anschluss an der Front bettelt MSI’s Komplettrechner förmlich danach, auf seine VR-Kompatibilität geprüft zu werden. Gesagt, getan – mit beeindruckenden Ergebnissen. Zunächst haben wir den kostenfreien SteamVR Performance Test als Ausgangspunkt genommen, um herauszufinden, wie weit wir mit dem Gerät in der virtuellen Realität kommen. Kurzum: Mit dem Aegis Ti3 seid ihr für das kommende VR-Jahr und auch die folgenden bestens gerüstet. Hatten wir auf anderen Geräten gelegentlich Probleme mit der Framerate, präsentierte sich MSI’s Aushängeschild beim Spielen von Star Trek: Bridge Crew, Fallout4 VR und SuperhotVR auf der HTC Vive leise, flott und stabil.

Festplatten

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Beim ersten Blick auf das Inventar, mit dem der Aegis Ti3 an den Start geht, stößt man schnell auf eine unkonventionelle Vorgehensweise seitens MSI. Statt nämlich, wie für Gaming-Rechner üblich, eine SSD für System und ladeintensive Spiele und eine HDD für Daten, Dokumente und Applikationen zu reservieren, hat man sich entschieden, gleich drei Festplatten im Verbund zu verbauen. Unter dem Stichwort Gaming Storage erwartet euch ein einmaliges Speicherkonzept, mit dem MSI Pionierarbeit leistet. Die Idee dahinter lautet wie folgt: Eine der drei SSDs fungiert als Basis für das System und hält somit die Zeit .Hochfahren oder Abarbeiten von Prozessen gering. Gleichzeitig arbeitet der Gaming Storage, ein Verbund aus zwei 256GB M.2 NVMe SSD-Platten direkt über acht Lanes auf dem den PCI-Express-Bus und ist somit direkt mit dem Prozessor verbunden. Das überwindet die Limits herkömmlicher Massenspeichwer, die mit maximal vier Lanes den Umweg über den Chipsatz gehen müssen.

3TB HDD – 3,5″ SATA
 3TB HDD Lesen Schreiben
Sequenziell 207,1 MB/s  200,4 MB/s
4K für Intel Optane 1.600,7 MB/s 1.493,8 MB/s
4K 0,665 MB/s  1,334 MB/s
4K Q32 T1  1, 622 MB/s 1. 309 MB/s

Mit dem neuen einzigartigen Speicherkonzept verliert die HDD im Setup natürlich ein wenig an Nutzen. Dementsprechend durchschnittlich fällt die Performance der 3,5″ SATA aus. Dennoch sind wir froh, den extra großen Massenspeicher für Back-ups und selten genutzte Daten zur Verfügung zu haben. Zur flotten Datenübertragung taugt er jedoch allemal.

512 GB M.2 NVMe PCI-E SSD (System)
 512 GB M.2 NVMe PCI-E SSD Lesen Schreiben
Sequenziell 2654,3 MB/s  1145,1 MB/s
4K für Intel Optane 558,9 MB/s 1080,1 MB/s
4K 37,47 MB/s  580,9 MB/s
4K Q32 T1  498,1 MB/s 580,8 MB/s

Eine ähnliche Entwicklung können wir auch bei der System-SSD beobachten. Mit der Super Raid 4 SSD im Infinite X von MSI kann sie nicht ganz mithalten, macht aber dennoch ihren Job. In rund 7 Sekunden seid ihr auf dem Desktop.

512 GB M.2 NVMe PCI-E SSD (Gaming Storage)
512 GB M.2 NVMe PCI-E SSD (Gaming Storage) Lesen Schreiben
Sequenziell 6580,3 MB/s  3006,2 MB/s
4K für Intel Optane 1721,7 MB/s 2368,7 MB/s
4K 59,95 MB/s 177,1 MB/s
4K Q32 T1 640,6 MB/s 451,1MB/s

Dass MSI mit ihrem Gaming Storage eine echte Innovation auf den Markt bringt, beweisen die beiden 256GB Platten eindrucksvoll. In gekühlter Verbindung heben sie sowohl Lese- als auch Schreibraten in ganz neue Höhen. Die sequenzielle Leserate von 6,58 GB/s übersteigt alles, was wir in unseren Tests zuvor erlebt haben und macht die Gaming-Storage-Technologie somit zu einem Meilenstein in Sachen Datenspeicher. Selbst die einzeln verbauten SSDs im Aegis Ti3 steckt die Symbiose aus zwei Platten locker in die Tasche und verdreifacht beinahe die Leistung. Das spiegelt sich dann auch deutlich in den Ladezeiten wider. Assassin’s Creed Origins zum Beispiel flimmert innerhalb von 10 Sekunden auf eurem Bildschirm.

Unkonventionelles und auffälliges Design...
Top-Prozessor der achten Intel Generation
Transportfähig dank Tragegriff
Wärmeentwicklung minimal
Innovative und MSI-exklusive Gaming-Storage-Technik
Plug and Play: Sofort einsatzfähig
Perfekt für VR geeignet
...das nicht unbedingt jedem zusagt
Unter Volllast deutlich hörbar

Christian Böttcher

MSI gehört zu den wenigen Hardware-Herstellern, deren Produkte auch nach Jahren mit stetigen Upgrades und Verbesserungen versehen werden. Das gilt im Besonderen für ihr Flagschiff, den Aegis Ti3. Mit taufrischem Coffee Lake Prozessor und MSI-exklusivem Gaming Storage ausgestattet, spielt der Rechner technisch auf höchstem Niveau mit. Die Optik fällt dabei gewöhnungsbedürftig, aber mutig aus. Asymmetrisch, kantig und zweifellos auffällig kommt der kompakte Plug and Play-PC zu euch nach Hause. Gebändigt wird das Rechenmonster von einer soliden Silent Storm 3 Kühlung, die hervorragend mit CPU und GPU zusammenspielt. Die Wärmeentwicklung bleibt dabei minimal, auch wenn die Lautstärke der GPU-Lüfter etwas geschmeidiger hätte ausfallen dürfen. Gamer, von Grafikliebhabern bis hin zu VR-Junkies, kommen bei einem Preis von rund 5000€ auch langfristig auf ihre Kosten.
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