Test: MSI Trident

Test MSI Trident Bild 1

Das Design des MSI Trident überzeugt

Mit seinem kompakten Design will der MSI Trident mit den großen Desktop PCs mithalten und verspricht eine Leistung, die das flüssige Spielen von allen gängigen Blockbuster-Titeln ermöglichen soll. Der Trident soll zudem ein problemloses Spielen von VR-Spielen ermöglichen. Ob er diese Versprechen auch tatsächlich halten kann, haben wir für Euch getestet.

Was uns bereits beim Entgegen-Nehmen des Pakets auffiel, war das geringe Gewicht des Trident. Im Lieferumfang enthalten ist ein Netzteil, ein Standfuß, und ein kurzes HDMI Verbindungskabel welches Ihr für das Nutzen des VR-Link Anschlusses benötigt. Sind die gängigen Kabel erst einmal angeschlossen, ist der Trident innerhalb von nur wenigen Sekunden einsatzbereit. Das verdankt er einer 250 GB großen SSD Festplatte, auf der Windows 10 vorinstalliert ist. Der Trident benötigt zum Hochfahren so gerade einmal 12 Sekunden. Haben wir ein Spiel installiert, können wir direkt anfangen zu zocken. Alle nötigen Treiber sind bereits installiert.

Die Verarbeitung

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Die Beleuchtung, welche in Form eines Dreizacks erscheint, könnt ihr nach euren Wünschen anpassen

Gute Leistung bei gleichzeitig kompaktem Design. Das ist das Motto, welches MSI beim Trident verfolgt hat. Die Verarbeitung ist durchweg gut und das Gehäuse überzeugt durch sein flottes Design. Dank des Standfußes könnt Ihr selbst entscheiden, ob Ihr den PC im Stehen, oder im Liegen betreiben möchtet. Eine RGB Leuchte an der Vorderseite des Gehäuses (im Dreizack-Design) sorgt zudem für zusätzlichen Charme. Wer will, kann diese seinen Farbwünschen anpassen. Die Auswahl der Farben, die euch mit der Software zur Verfügung stehen, ist jedoch beschränkt, da nicht alle Farben mit den RGB Lampen dargestellt werden können. Mit den Maßen 34,6 × 23,2 × 7,2 cm und einem Gewicht von gerade mal 3,17 KG ist der MSI Trident beinahe so kompakt wie eine Spielekonsole und eignet sich deshalb hervorragend zum Mitnehmen zu Freunden.

Die Hardware

Der MSI Trident besitzt alle nötigen Anschlüsse. An der Vorderseite findet ihr 3 USB 3.1 Anschlüsse (2 x normale und 1 x Type C) sowie eine Kopfhörer- und eine Mikrofonbuchse. Eine Besonderheit ist der VR-Link Anschluss, der sich ebenfalls an der Vorderseite des Gehäuses befindet. Dieser ermöglicht euch das schnelle Anschließen von VR Headsets. Die vordere Kopfhörerbuchse verursachte bei unserem Testgerät leider stetige Störgeräusche.

Auf der Hinterseite finden wir zudem einen weiteren USB 3.1 Anschluss und vier USB 2.0 Anschlüsse. Neben dem üblichen Lan-Anschluss befinden sich auch hinten eine Kopfhörer- und Mikrofon-Buchse. Der Kopfhöreranschluss hinten verursachte bei unserem Testgerät keine Störgeräusche. Damit der VR-Link Anschluss an der Vorderseite des Gehäuses funktioniert, benötigen wir das mitgelieferte HDMI-Kabel. Dieses muss mit dem hinteren VR-Link Anschluss und dem HDMI Anschluss der Grafikkarte verbunden werden.

Test: MSI Trident

Alle Anschlüsse die wir brauchen sind ebenfalls an der Vorderseite des Trident verbaut

Der uns zur Verfügung gestellte PC ist mit einer Geforce GTX 1060 mit 3GB DDR5 Grafikspeicher und einem Intel i7 Vierkern-Prozessor mit 3,4 GHz ausgestattet.  Unterstützt wird das Ganze von insgesamt 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher. Wie anfangs bereits erwähnt, ist der Trident mit einer 250 GB großen SSD Festplatte bestückt. Ergänzt wird diese durch eine 1 TB große HDD-Festplatte, welche ausreichend Platz zum Speichern eurer Daten bietet. Die Version des Trident, die uns zur Verfügung gestellt wurde, kann derzeit für 1.249€ bei ausgewählten Händlern vorbestellt werden.

Beim Kauf des PC im deutschen Raum könnt ihr derzeit zwischen zwei verschiedenen Hardware-Zusammenstellungen wählen. Die günstigere Variante, welche mit 999,99€ zu Buche schlägt, besitzt einen i5 Prozessor, welcher mit einer niedrigeren Taktfrequenz von 2,70 GHz arbeitet. Zudem ist die SSD Festplatte bei dieser Version nur 125 GB groß. Alle anderen Hardwarekomponenten gleichen sich mit denen der teureren Variante.

Nachfolgend eine Übersicht der Hardware, welche in unserem MSI Trident verbaut wurde.

Grafikkarte MSI GeForce® GTX 1060 mit 3GB Grafikkartenspeicher
Prozessor Intel Core™ i7-6700 mit vier Kernen und 3,40 GHz
Arbeitsspeicher 8 GB Ram DDR4
Festplatten 250 GB SSD sowie eine 1 GB HDD
Netzwerkanschlüsse Bluetooth, Wlan, Netzwerkanschluss
Betriebssystem Microsoft Windows 10 Home
 

Anschlüsse

Vorne: 1x Kopfhörer, 1 x Mikrofon, 1x USB 3.1 Gen 1 Type-C, 2x USB 3.1 Gen 1 Type-A, 1x VR-Link (HDMI Out)

 

Hinten: 1x Kopfhörer , 1x Mikrofon, 1x RJ45 LAN, 1x USB 3.1 Gen 1 Type-A, 4x USB 2.0 Type-A, 1x HDMI out, 1 x DC jack, 1 x VR-Link


Leistungstests

Der MSI Trident verspricht eine Leistung, die an herkömmliche Desktop PCs heranreichen soll und alle künftigen und zukünftigen Spiele flüssig darstellen kann. Dabei verspricht er auch, sich gut zum Spielen von VR Titeln zu eignen. Wie gut die Leistung des Trident tatsächlich ist, haben wir für euch mit insgesamt 5 Spielen getestet. Was angenehm auffällt, ist die geringe Lautstärke im Desktop-Betrieb. Diese wird auch beim Spielen nicht wesentlich lauter. Selbst unter hoher Last, wie beim Spielen von VR Titeln, blieb der Trident auf einem überraschend geringen Geräuschpegel. Neben 3 normalen Titeln und 2 VR-Spielen haben wir auch die Festplatten für Euch getestet.

Test: MSI Trident

Wie leistungsstark der Trident ist, haben wir für euch getestet

 

Battlefield 1

Getestet wurde Battlefield 1 in einem Match mit 64 Spielern auf der actionreichen Karte Amiens. Mit maximalen Grafikeinstellungen, bei einer Auflösung von 1920 x 1080, konnten wir Battlefield 1 flüssig zocken. Auch während hitziger Gefechte blieb die Framrerate im guten FPS-Bereich.

Minimale Bilder pro Sekunde Maximale Bilder pro Sekunde Durchschnittliche Bilder pro Sekunde
41 109 65

 

Dishonored 2

Auch beim Testen von Dishonored 2 haben wir wieder alle Grafikeinstellungen auf Anschlag gesetzt. Selbst mit maximalen Details war ein problemloses Spielen möglich.

Minimale Bilderpro Sekunde Maximale Bilderpro Sekunde Durchschnittliche Bilderpro Sekunde
29 104 52

 

Counter-Strike: Global Offensive

Gerade in CounterStrike:GO ist jeder FPS wichtig. Getestet wurde in einem Matchmaking-Spiel auf der Karte Dust 2. Bis auf Anti Aliasing haben wir alle Grafikeinstellungen auf das Maximum gesetzt. CS:GO lief während des Tests einwandfrei und ohne starke FPS Einbrüche.

Minimale Bilder pro Sekunde Maximale Bilder pro Sekunde Durchschnittliche Bilder pro Sekunde
129 300 257

 

Vr Spiele: Lethal VR und The Lab

Selbstverständlich haben wir den MSI Trident auch auf seine VR-Tauglichkeit getestet. Hierzu haben wir eine HTC Vive verwendet. Getestet wurden von uns zwei Spiele: Lethal VR und The Lab. Beide Spiele liefen beim Testen einwandfrei. Bei beiden Titeln sank die Framerate während des Spielens nicht unter 80 FPS. Der Trident eignet sich also bestens für das Spielen von VR Titeln.

 

Die Festplatten

Dank der SSD Festplatte, auf der das Betriebssystem Windows 10 installiert ist, fährt der Trident nicht nur sehr schnell hoch, sondern läuft auch im Desktop-Betrieb blitzschnell. Die verbaute SSD liefert eine Lesegeschwindigkeit von 500 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 330 Mb/s. Die Zugriffszeit beträgt 0,112 ms. Für das schnelle Betreiben vom System ist das vollkommen ausreichend. Bei einer Größe von 250 GB, könnt ihr neben dem System zumindest noch die wichtigsten Programme und Spiele auf der SSD installieren. Das bietet zwar keine Leistungsvorteile in den Spielen, sorgt aber dafür, dass sie schneller starten.

Für alles Andere ist die 1000 GB große HDD Festplatte vorgesehen. Die Geschwindigkeit reicht für das Speichern der Daten und Installieren von Spielen ebenfalls vollkommen aus. Unser Test ergab eine Lesegeschwindigkeit von 141 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 129 MB/s.

Ausreichend Leistung für gängige Blockbuster und VR
Angenehmer Geräuschpegel
Gut verarbeitetes Gehäuse
Kompakte Größe und geringes Gewicht
Schneller Systembetrieb dank SSD
Derzeit noch ein stolzer Preis

Manuel S.

Der MSI Trident hinterlässt bei uns einen guten Eindruck. Der PC weiss durch seine gute Leistung zu überzeugen und eignet sich sowohl für das Spielen von Blockbuster-Titeln, als auch für das Spielen von VR-Spielen. Dabei bleibt der Trident stets auf einem angenehmen Geräuschpegel. Das Design ist gelungen und die Verarbeitung ist hochwertig. Dank seiner kompakten Größe und geringen Gewichts eignet sich der Trident ideal zum Mitnehmen zu Freunden. Der MSI Trident hält also, was er verspricht und bietet ein leistungsstarkes kleines Paket. So klein der Trident auch ist, so groß ist derzeit noch sein Preis. Für 999,99€ bzw. 1.249,00€ könnt Ihr ihn derzeit bei ausgewählten Händlern vorbestellen.
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