Test: Trust GXT 161 Disan Wireless Gaming-Maus

Die GXT 161 Disan von Trust ist eine der modernsten Wireless-Gaming-Mäuse auf dem Markt. Grund genug, sich das neue Stück mal etwas genauer anzuschauen. Ganz besonders im Fokus: Wie schlägt sich der Nager im Vergleich zu Alternativen mit Kabel? Ob die handliche Disan dort mithalten kann, haben wir für euch herausgefunden.

Der erste Eindruck

Zur GXT 161 Disan von Trust werden euch der USB-Empfänger, ein Sticker, die Inbetriebnahmeanleitung und ein 1,5 Meter langes Mikro-USB-Ladekabel mitgeliefert. Bevor ihr überhaupt anfangen könnt, muss die Disan erst mal angesteckt werden und ca. 6 Stunden laden. Halb so schlimm, denn das Ladekabel passt sich perfekt dem Design der GXT 161 an und so könnt ihr trotzdem schon loslegen. Sieht nicht nur gut aus, sondern sitzt auch bombenfest und erspart somit das ewige Warten. Bis zu 30 Stunden Gaming am Stück sind danach mit einer Akkuladung möglich.

In der Inbetriebnahmeanleitung werdet ihr auf die Trust Homepage verwiesen. Dort könnt ihr die 25 MB große Betriebssoftware und die ausführliche Bedienungsanleitung herunterladen, allerdings gibt es die Betriebssoftware leider nur auf Englisch oder Niederländisch. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Bedienungsanleitung ist gut bebildert und so auch in den vorliegenden Versionen verständlich – langfristig wären hier jedoch deutsche Versionen wünschenswert.

Technische Daten

  • Wireless-Reichweite: 8 Meter
  • On-Board-Speicher: Ja
  • Gewicht: 101 Gramm
  • Software: Ja
  • Tasten: 6
  • Mikro-USB-Ladekabel 1,5 Meter
  • Ladbare Bedienungsanleitung
  • Akkulaufzeit: ca. 30 Stunden
  • Für Rechtshänder geeignet

Was hat die GXT 161 Disan bieten?

Ihr könnt den DPI-Sensor in vier verschiedene Stufen über die Software oder die mittlere Taste der Disan einstellen. Wahlweise 500, 1000, 1500, 2000, 3200 DPI. Beim Test zeigt sich, dass die DPI Range komplett ausreichend ist. Mit 2000 DPI  könnt ihr schon in Shootern wie PUBG ausreichend schnell reagieren. Bei Standardbelegung der Tasten könnt ihr das so auch während des Zockens einstellen, ein nettes Feature, wenn man zwischen Spieltypen wechselt. Die Disan verfügt über einen On-Board-Speicher, ihr könnt über die Betriebssoftware bis zu fünf verschiedene Profile anlegen und im Bereich Beleuchtung, Tastenbelegung und DPI-Sensor für eure Spiel-Modi anpassen.

Die Profile könnt ihr dabei über die Software einstellen. Über den Reiter „Trophy“ könnt ihr euch genau anzeigen lassen, wie viele Klicks, Scrolls und Co. Ihr in eurem jeweiligen Profil bereits geleistet habt. Schön für die Statistik, aber wenn ihr die meisten Standardeinstellungen im Spiel verwendet, eher unnötig. Die GXT 161 Disan verfügt über eine Akkulaufzeit von ca. 30 Stunden, nach einiger Zeit, ohne Bewegung, wechselt die Maus in den Stand-by-Modus um Energie zu sparen. Im Test hat die Disan auch ungefähr 30 Stunden durchgehalten, allerdings wurde nicht durchgehend gespielt, sondern auch Office-Arbeiten durchgeführt.

Mit und ohne

Ein Streitpunkt bei Gaming-Mäusen liegt natürlich immer in der Konnektivität. Spielt ihr auf einer kabellosen Maus und riskiert potenzielle Störungen und Verzögerungen, oder greift ihr auf die Variante mit Kabel zurück und müsst euch gegebenenfalls mit starren Kabeln herumärgern. In puncto Störungsanfälligkeit nimmt Trust den Kritikern ohne wenn und aber den Wind aus den Segeln. Dank USB-Empfänger konnten wir in unserem Test nicht eine Störung des Signals feststellen, geschweige denn von merklichen Verzögerungen in unseren Eingaben. Selbst aus einem Abstand zum Empfänger von 7 Metern funktioniert die Maus noch völlig störungsfrei.

Ebenfalls ein Problembereich bei schnurlosen Mäusen: Das Gewicht. Auch heutzutage kommen noch vermehrt Batterien zum Einsatz, die das Gewicht unnötig in die Höhe treiben. Aber auch diese Klippe umschifft die Disan gekonnt, denn der verbaute Akku bringt deutlich weniger Gewicht auf die Waage als es herkömmliche Batterien tun. Stattdessen erwartet euch die Flexibilität einer Wireless-Maus, ohne die Schwächen, die sonst mit Nagern ohne Kabel einhergehen.

Design

Die GXT 161 Disan von Trust ist mattschwarz und zeigt schon auf den ersten Blick, dass sie eine Gaming-Maus ist. Ein LED-Streifen, der quer über der Maus verläuft, ist definitiv der Blickfang und eindeutiges Erkennungsmerkmal. Ihr könnt die Beleuchtung der Disan übrigens beliebig über die Betriebssoftware anpassen und verschiedene Effekte, wie beispielsweise das Pulsieren, einstellen. Verziert wird der Mausrücken noch mit dem, ebenfalls beleuchten, Logo der GXT-Reihe. In der Standardeinstellung zeigt die Disan ein buntes RGB-Lauflicht. Die vielfältige Beleuchtungsauswahl ist zwar ein echter Blickfang, aber sobald man die Maus in der Hand hat, sieht man die Effekte nicht mehr.

Handling

Wir haben mit der Maus insgesamt 8 Stunden Monster Hunter – World und 5 Stunden PUBG bestritten. Die GXT 161 Disan liegt gut in der Hand. Der breite Schlitten an der linken Seite führt den Daumen perfekt mit. Mit ihren 101 Gramm hat die Disan auch ein gutes Gewicht. Die eckigen Maustasten sorgen auch dafür, dass ihr nicht so schnell die falschen Knöpfe drückt. Das breite Mausrad mit Grip ist optimal in integriert und erlaubt bequemes Scrollen für schnelle Aktionen im Spiel.

On-Board Speicher
Programmierbare Tasten
Langes Ladekabel für die Beweglichkeit
Hohe Akkulaufzeit
Software nicht auf Deutsch verfügbar

Alex Müller

Die GXT 161 Disan Wireless Gaming-Mouse aus dem Hause Trust ist zwar mit 39,99 Euro preiswert, macht dabei aber keine Kompromisse und überzeugt in unserem Test. Einziger Nachteil ist die Betriebsanleitung und die Software. Bei Letzterer, kann ohne deutsche Sprachauswahl, der Einstieg für den Einen oder Anderen verwirrend sein. Habt ihr diese kleine Hürde gemeistert, überzeugt der handliche und leichte Nager mit vielen Features wie den Programmierbare Tasten oder der hohen Akkulaufzeit samt guter Gaming-Performance.
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