ARCTIC: Vier-Monitor-Setup dank der Monitorarme Z2 Pro und Z+2 Pro

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Platzsparend und spektakulär: Die Monitorarme von ARCTIC

Sei es beim gemütlichen Zocken oder während der Arbeit: Am Rechner den Überblick zu behalten fällt nicht immer leicht. Vor allem, wenn der eigene Schreibtisch mehr als nur einen Monitor beherbergen muss. Zusammenstellungen mit mindestens zwei Bildschirmen, auf denen gezockt, gebastelt oder – in unserem Fall – geschrieben wird, sind inzwischen an der Tagesordnung. Darunter leidet nicht nur der Platz auf eurer Arbeitsfläche, sondern im schlimmsten Fall auch euer Rücken, wenn verschieden große Monitor nicht optimal neben- oder übereinander platziert werden können – Auftritt der Dual-Monitorarme von ARCTIC.

In unserem Test konnte bereits der Z2-3D überzeugen, doch jetzt wollen wir das Ganze mit dem Z2 Pro und dem Erweiterungs-Set Z+2 Pro auf die Spitze treiben. Vier Monitore in einem Setup? Ist das überhaupt sinnvoll? Und was kann man damit so alles anstellen? Wir haben es für euch herausgefunden.

Doppelte Leistung zum fairen Preis

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Bevor wir unsere ingame-Schaltzentrale mit vier Monitoren in Gang gebracht haben, machte sich bei uns die Befürchtung breit, dass mit der doppelten Anzahl der Monitorarme, respektive Monitore, auch unser Portemonnaie doppelt belastet wird. Als die zwei schweren, aber enorm handlichen Pakete von ARCTIC bei uns eintrudelten, löste sich diese Vorahnung allerdings binnen Minuten in Luft auf. Statt nämlich wie befürchtet zwei der Z2 Pro Monitorarme kaufen und am Ende für das doppelte USB-Hub und den Standfuß draufzahlen zu müssen, hat sich der internationale Anbieter eine clevere Lösung für all diejenigen einfallen lassen, die mehr als drei Monitore in ihr Setup integrieren möchten.

ARCTIC Z+2 Pro nennt sich das Erweiterungspaket, welches sowohl mit dem Z1 Pro als auch dem Z2 Pro von ARCTIC kompatibel ist – allerdings nur mit der zweiten Generation beider Geräte. Der Clou an der Sache: Die zusätzlichen Monitorarme bekommt ihr bereits für 54,99€ und spart euch somit doppelte Komponenten, die ihr für das Vier-Monitor-Setup ohnehin nicht benötigt.

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Dass in Sachen Qualität und Verarbeitung ein richtig starkes Produkt zu euch nach Hause kommt, haben die Monitorarme mit Gaslifttechnik bereits in der Vergangenheit bewiesen. Dieses Mal haben wir uns für die etwas preisgünstigere Variante entschieden, welche allerdings nicht weniger robust und dennoch flexibel daherkommt. Ganz besonders auf dem Prüfstand kam bei uns deshalb ein weiteres Mal die Halterung, mit der die ARCTIC Z2 Pro am Schreibtisch befestigt werden. Doppelte Monitorarme bedeuten schließlich auch doppelte Belastung für die massive Tischklemme, die beim uns zum Einsatz kam.

Halten wir es kurz: Selbst unter voller Belastung mit vier 24 Zoll Monitoren leistet die Aufhängung, übrigens in weniger als fünf Minuten zusammengeschraubt, richtig gute Arbeit. Über den Lieferumfang des Erweiterungs-Sets müsst ihr euch ebenfalls keine Sorgen machen. Wie bei der Basis-Version liegen dem Paket ausreichend Schrauben und Werkzeug bei, das den Aufbau zum Kinderspiel macht. Den vollen Lieferumfang haben wir noch einmal im Detail für euch zusammengefasst.

Lieferumfang Z+2 Pro:

ARCTIC: Vier-Monitor-Setup dank der Monitorarme Z2 Pro und Z+2 Pro-Bild5–  Befestigungsstange mit zwei Anschlüssen 1x
–  Befestigungsarm mit verstellbarer Schraube 1x
–  Doppelstangen Steckverbindung 1x
–  Stangenklemme mit Drehverschluss 1x
–  Kabelklemme für Kabelmanagement 1x
–  Standfuß mit USB 3.0 Hub + Netzstecker 1x
–  Zierplatten 4x
–  Inbusschlüssel (3mm, 4mm) 1x
–  M4/M5 Abstandshalter 8x
–  M5 Schrauben (8x 12 mm, 8×30 mm) 16x
–  M4 Schrauben (8x 12 mm, 8×30 mm) 16x

Keine Blamage bei der Montage

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Wie ihr seht kommt auch das Erweiterungspaket nicht ohne diverse Kleinteile aus, die im Monitorarm verbaut werden müssen. Der Aufbau gestaltet sich allerdings weniger aufwendig als es im ersten Moment scheint. ARCTIC fährt auch hier ein schnelles und unkompliziertes Konzept, das es selbst Laien erlaubt, ihr Setup innerhalb weniger Minuten zum Laufen zu bringen. Wer bereits zuvor einen der praktischen Arme montiert hat, sollte auch mit dem Erweiterungs-Set keine Probleme haben. Der zusätzliche Monitorarm ist beim Z+2 Pro bereits zusammengesetzt. Ihr müsst diesen also lediglich am etwas umfangreicheren Grundgerüst befestigen.

Dieses besteht aus einem stabilen Standfuß, in den zusätzlich ein praktisches USB-HUB eingearbeitet ist. Habt ihr die Tischklemme mittels vier Schrauben am Fuß fixiert und die richtige Position am Schreibtisch gefunden, zieht ihr das Ganze dank der praktischen Metallplatte innerhalb der Klamme dort fest, wo immer ihr Platz für eure vier Monitore findet. Über die zusätzliche Last müsst ihr euch keine Sorgen machen, sowohl die Klemme als auch der beiliegende Grommet des Z2 Pro, zur Befestigung an entsprechenden Löchern in der Tischplatte, halten bombenfest. Bis zu 10kg Belastung auf jeder Seite vertragen die Arme und sind somit allen gängigen Modellen gewachsen.

In 20 Minuten zur Schaltzentrale

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Anschließend verschraubt ihr die mit doppeltem Gewinde versehene Befestigungsstange mit ihrem einseitigen Gegenstück des Z2 Pro und könnt somit bereits nach wenigen Handgriffen den eigentlichen Star des Ensembles ins Spiel bringen: Die Monitorarme. Diese werden mithilfe praktischer Kunststoffklemmen auf der richtigen Höhe an der Stange justiert und schließlich anhand ihrer eingebauten Feststellschraube so fixiert, dass sie den perfekten Abstand der vier Monitore garantieren.

Der letzte Schritt: Eure vier Monitore an den entsprechenden Halterungsköpfen der Arme befestigen und gegebenenfalls mit Abstandshaltern versehen. VESA mit Abständen von 75x75mm und 100x100mm sind hier der Standard für die Halterungen. Der Z+2 Pro erlaubt Monitore von 13 bis 27 Zoll, sollte also für so gut wie jeden PC-Gamer ein Upgrade darstellen. Selbst wenn ihr auf unterschiedlich großen Monitoren zockt, solltet ihr mit dem Vier-Screen-Setup also keine Probleme haben. Die beiden Arme lassen sich schließlich unabhängig voneinander einstellen, sodass ihr Größenunterschiede bequem durch Änderungen der Höhe ausgleichen könnt.

Monitorballett

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Nach rund 20 Minuten, in denen uns der Aufbau kinderleicht von der Hand ging, folgte das Feintuning. Hier machten sich die Vorteile der stufenlosen Z2-3D Gasliftarme im Vergleich zwar durchaus bemerkbar, dank Stellschrauben an jedem Gelenk der ARCTIC Z2 Pro und rundem Layout am Kopf der Monitorhalterung lassen sich die Bildschirme aber auch hier problemlos in die richtige Position bringen. Um es verspielt zu sagen: Was danach kam, nennen wir gern das ingame-Monitorballett. Dank 360° Rotation der Köpfe und 180° am Drehgelenk lassen sich eure Monitor nämlich spielend leicht so anordnen wie es für eure Situation am besten passt.

Habt ihr im Büro zwei Schreibtisch gegenüber angeordnet, bietet es sich beispielsweise an, das Setup in der Mitte zu befestigen, um mit einer Halterung gleich zwei Arbeitsplätze mit je zwei Screens versorgen zu können. Aber auch semi-beschäftigte Grafikdesigner kommen beim Vier-Monitor-Setup dank ARCTIC voll auf ihre Kosten. Zwei Monitore im Querformat, ausgestattet mit Netflix, während auf den anderen beiden im Hochformat grafische Meisterleistungen entstehen: Kein Problem mit der Kombination aus Z2 Pro und Z+2 Pro.

4K-Mosaik dank Erweiterungspaket

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Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, bleibt am Ende des Tages natürlich auch die Option, vier Monitore per Mosaik-Effekt im Quadrat anzuordnen und 4 Full-HD-Screens in ein großes 4K-Bild zu verwandeln. Um Unebenheiten im Bildverlauf zu vermeiden, solltet ihr dafür allerdings eine Wasserwaage parat halten. Ebenfalls wichtig für ein flüssiges Bild: Entsprechende Monitore mit randlosem Layout. Unabhängig von den Monitorarmen muss natürlich auch euer Rechner über die entsprechende Menge an Anschlüssen verfügen, um vier Screens gleichzeitig betreiben zu können. Allerdings muss gesagt werden, dass sich das Mosaik für Shooter nur mäßig gut eignet, da das Fadenkreuz nicht selten genau im „toten Winkel“ der Monitore liegt. Deutlich eindrucksvoller wirkt das Ganze bei cineastisch angehauchten Spielen wie The Witcher 3: Wild Hunt und ist somit eine flexible Alternative zum teuren 4K-Monitor.

Doch Flexibilität ist nur eine der großen Stärken der Z2 Pro und Z+2 Pro von ARCTIC. Auch in puncto Ergonomie kommt ihr nicht an den Monitorarmen vorbei. Gerade im Büroalltag kommt es immer wieder vor, dass Monitore auf Standfüßen ruhen, die deutlich zu niedrig angesetzt sind. Mögliche Ergebnisse umfassen Rückenschmerzen und gegebenenfalls langfristige körperliche Schäden. Für alle, die täglich acht Stunden den Überblick behalten wollen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, sind diese Monitorarme also allemal eine Überlegung wert. Innerhalb weniger Sekunden und ohne Demontage der Monitore passt ihr diese punktgenau auf eure Sitzposition an und schon somit eure Gesundheit.

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