Planet der Affen: Survival – Andy Serkis im Interview

planet-der-affen-survival-interview-thumbnailNur wenige Filmreihen schaffen es, ihre Fans über Jahrzehnte bei der Stange zu halten. Wir denken dabei zunächst an Klassiker wie Star Wars oder die Herr der Ringe-Saga. Doch auch Planet der Affen gehört in die Kategorie langfristig erfolgreicher Franchises. Seit der ersten filmischen Adaption der Romanvorlage sind beinahe 50 Jahre vergangen und die Marke bringt weiterhin einen Box-Office-Hit nach dem anderen hervor. Pünktlich zum Heimkino-Release von Planet der Affen: Survival haben wir uns deshalb mit dem Star der aktuellen Trilogie zusammengesetzt und ein wenig über die Reihe schwadroniert.

Planet der Affen: Survival – Das Ende einer Ära

Andy Serkis verkörpert in der neuen Trilogie, die 2011 mit Planet der Affen: Prevolution revitalisiert wurde, den Menschenaffen Caesar. Er wuchs als wissenschaftliches Experiment auf und wurde genetisch so verändert, dass er sich Stück für Stück einem menschlichen Individuum annähert. Im Verlauf der ersten zwei Filme baut er auf empathische Art und Weise eine Beziehung zu seinen Artgenossen auf und fungiert fortan als Anführer der Primaten. Mit fester Hand führt er sein Volk in ein goldenes Zeitalter und schafft dabei eine Zivilisation, die ihresgleichen sucht.

Planet der Affen: Survival bricht das harmonische Miteinander der Affengesellschaft auf, wenn ein unerbittlicher Feind auf den Plan tritt: Der Mensch in Person des Colonel (Woody Harrelson). Beide Parteien scheuen den Konflikt nicht und so eskaliert die Lage zwischen Menschen und Affen innerhalb weniger Tage. Ein zerstörerischer Krieg um die Vorherrschaft auf dem Planeten entbrennt, an dessen Finale sich nicht nur Caesars, sondern auch das Schicksal der Menschheit endgültig entscheidet.

Andy Serkis – Ein Mann, viele Masken

Planet der Affen: Survival startete am 25. Juli in die deutschen Kinos und überzeugte vor allem in seinen ruhigen, emotionalen Momenten. Und das nicht zuletzt dank einer unvergesslichen Leistung von Andy Serkis im Bereich Motion-Capturing. Der Mann mit den vielen Gesichtern verleiht Caesar in einem Moment das Auftreten eines wilden, selbstbestimmten Menschenaffen, um diese fragile Fassade im nächsten spektakulär einstürzen zu lassen und sich in menschenähnlichem Selbstmitleid zu ergehen.

Auch wenn die Reihe selbst – zwischen Actionfilm und tiefgründiger Sozialstudie – nicht jeden Geschmack trifft, ist es immer wieder erstaunlich, wie viele Facetten der Brite seinen Figuren verleiht. Dass er dabei nur mit einem Arsenal minimalistischer Mimik und Gestik sowie einem begrenzten Wortschatz aufspielt, macht seine Leistung umso beeindruckender. Ähnliches konnten wir auch schon in Peter Jacksons Der Herr der Ringe und Der Hobbit beobachten, wenn er als Gollum den schmalen Grat zwischen Mitleid und Obsession gekonnt ausreizt.

Planet der Affen: Caesar im Interview

Dass er dabei seine Menschlichkeit nicht verloren hat und auch ohne leuchtende MoCap-Sensoren auf dem Gesicht richtig sympathisch ist, hat er bewiesen, als wir ihn in London mit einigen Fragen zum neuen Film löchern konnten. Dabei interessierte uns brennend, welchen Einfluss er nach zwei Filmen auf das Drehbuch von Matt Reeves hatte und ob wir ihn zukünftig als Affen wiedersehen werden.

Planet der Affen: Survival könnt ihr ab heute digital euer Eigen nennen oder 07.12.2017 auf DVD, Blu-ray oder UHD -Blu-ray erwerben.

Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 2 - Lenkräder und Pedalsysteme Das perfekte Racing Set-up für Zuhause: Teil 1 - Racing-Seats