Projekt ingame Benchtable: Grafikkarte (NVIDIA GeFORCE® GTX 1080Ti) und Wasserkühlung (Custom Loop EK Water Blocks)

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Wassergekühlte GPU: Immer ein optisches Highlight

Es wächst zusammen, was zusammengehört – Inzwischen haben wir fast alle Komponenten in unserem Benchtable verbaut und die ersten Test stehen bereits in den Startlöchern. Eine enorm wichtige Komponente fehlt uns jedoch noch, um auch die neuesten Games auf Herz und Nieren checken zu können: Die Grafikkarte. Mit einem Grafikmonster allein ist es jedoch nicht getan, denn die brachiale Power will schließlich gebändigt werden. Zu diesem Zweck haben wir uns zusätzlich für eine Wasserkühlung entschieden, die es uns erlaubt, auch bei Grafik-Fressern wie Player Unknown’s Battlegrounds oder Final Fantasy XV einen kühlen Kopf und ein dementsprechend kühles Setup zu behalten. Beide Produkte sind Teil der All in One-Reihe (AiO) aus dem Hause King Mod.

Die King Mod All in One (AiO)

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Custom Loop: Kein Hantieren mit Wasser nötig

Für alle, die mit dem Begriff King Mod nichts anfangen können, hier eine kleine Auffrischung. Seit der Firmengründung vor fünfzehn Jahren hat Caseking in ihrem Sortiment eine Sparte mit dem Titel King Mod etabliert, unter der sie eine Vielzahl an Komponenten vertreiben, die für den simplen Einbau bereits konfiguriert und zusammengefasst wurden.

Eine Besonderheit sind schließlich die sogenannten All in One (AiO) King Mods, in denen die meisten Komponenten bereits miteinander verbunden sind – So auch bei unserer Kombination aus Grafikkarte und Wasserkühlung. Bekommt man die EK Water Block gewöhnlich nur als zusammenhängendes Bauteil geliefert, so hat das Team von Caseking einige der schwächelnden Komponenten mit potenten Alternativen ersetzt. Der Lüfter beispielsweise stammt von Scythe, während der Radiator von MagicCool sich mit seinem schlanken Design besonders für platzsparende Systeme eignet. In den beliebten King Mods findet ihr also das beste aus zwei Welten – Solide Komponenten, die zum Basteln einladen im Zusammenspiel mit einbaufertigen Modulen.

Magnigrafiquekarte

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Die 1080Ti in der Founder’s Edition: Schlicht aber kraftvoll

Vor jedem Kauf einer Grafikkarte steht zunächst eine essenzielle Frage: AMD oder NVIDIA? Da wir in der Redaktion aktuell primär Monitore mit G-Sync-Kompatibilität stehen haben und die Tests somit gut mit der gegebenen Hardware in Verbindung setzen können, fiel unsere Wahl auf die NVIDIA Geforce® GTX 1080Ti. Diese erlaubt uns jedoch nicht nur G-Sync-Funktionen, sondern auch 3D Vision und andere Grafikspielereien, bei denen AMD derzeit noch das Nachsehen hat. Zusammen mit der Titan X, ebenfalls von NVIDIA, bekommt ihr momentan nichts Besseres im Bereich klassischer Gaming-Karten. Damit stellt sie die perfekte Ergänzung zu unserem Setting dar.

Was die Founder’s Edition der 1080Ti von früheren Referenzdesigns unterscheidet, liegt vor allem in den Details begraben. Während die Karten auf Basis der Referenzdesigns in der Vergangenheit recht schnell von der Optik des jeweiligen Anbieters abgelöst wurden, hat man sich entschieden, dem neuen Look auch langfristig eine Chance zu geben. In unserem Fall ist dieser Fakt allerdings vernachlässigbar, denn das grau-schwarze Chassis wurde bereits entfernt, um Platz zu machen für die Wasserkühlung. Auf der Oberseite finden wir einen Passivkühler, abgeschlossen von einer robusten eloxierten Aluminiumplatte im mattschwarzen Finish, während die Anschlüsse für die Wasserkühlung am Port der Unterseite sitzen. Auch individualisierte Leiterplatinen (PCB) sind in in unserem Setup möglich wie es sie beispielsweise für die ASUS Strix gibt. Wer also die perfekte Farbabstimmung sucht, greift auf Custom-PCBs zurück.

Mit 11GB GDDR5 Grafikspeicher und und einer maximalen Overclock-Frequenz von stattlichen 1582 MHz im Bereich des GPU-Basistaktes ist die GEFORCE GTX 1080Ti nicht ohne Grund das Flagschiff der NVIDIA-Flotte. Im Gaming-Bereich werdet ihr derzeit nichts mit mehr Leistung finden. Dementsprechend hoch fällt allerdings auch der Energiebedarf der Grafikkarte aus. Um kontrolliertes Übertakten besser möglich zu machen und die Energieeffizienz gleichzeitig zu erhöhen, verfügt die Founder’s Edition im Bereich der Stromversorgung über ein 7-Phasen-Dual-FET-Design, das Spannungsspitzen minimieren soll und die Karte somit deutlich zuverlässiger macht. Alles in allem genau die Grafikpower, die man sich für eine Testbank nur wünschen kann.

Be water, my Kühlung!

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Mit Flüssigkeit zu maximaler Grafikpower

Bei so viel Power steigen Temperatur und Lautstärke allerdings gern in schwindelerregende Höhen. Eine Wasserkühlung muss her! Da wir die CPU bereits vor dem Kauf der Kombination aus Grafikkarte und Kühlung eingebaut hatten, haben wir uns entschieden, vorerst lediglich die GPU mit Wasser zu kühlen. Somit fiel bei uns schon einmal das recht aufwendige Hantieren mit der Kühlflüssigkeit weg, das für viele eine große Hemmschwelle darstellt, wenn es darum geht, sich eine Wasserkühlung anzuschaffen. Mit der All-in-One-Version und ohne CPU-Kühlung bleibt euch dieses Ärgernis erspart. Radiator, Lüfter und Schläuche sind binnen Minuten montiert und die sowohl optisch als auch in puncto Leistung beeindruckende WK ist startklar.

Im Preissegment habt ihr zumeist die Wahl zwischen Kühlkörpern von EK und Phanteks. In unserem System sitzt eine EK Water Blocks EK-FC 1080 GTX, die sowohl mit der Founder’s Edition unserer Grafikkarte als auch den Referenzkarten wie beispielsweise von Gigabyte oder MSI kompatibel ist. Auf der Unterseite prangt ein Boden aus Elektrolytkupfer, während die Oberseite in unserer Version mit einer eloxierten Aluminiumplatte versehen ist. Es gibt allerdings auch eine Variante, die von einem Acrylglas-Deckel abgeschlossen ist und euch somit erlaubt, das Wasser im Inneren ständig im Auge zu behalten – ein echter Hingucker!

Die Kühlelemente umschließen sämtliche Bauteile der Grafikkarte, also die GPU, den Speicher und – ganz wichtig – den Spannungswandler. Gerade bei leistungsfähigen Geräten wie der GEFORCE GTX 1080Ti ist es besonders wichtig, letzteren herunterzukühlen, um etwaige Spannungsspitzen zu vermeiden und gleichmäßige Leistung zu erzielen. Letztlich macht auch das prominent platzierte Reservoir einiges her, das in Kombination mit der recht frei wählbaren Farbe der Kühlflüssigkeit für optische Akzente sorgt. Wer dem Ganzen den letzten Schliff verpassen möchte, greift auf einen Kühlkörper mit RGB-Beleuchtung zurück. Auch das ist mit dem Komplettpaket möglich. Mit der AiO-Edition erwartet euch also nicht nur eine potente Kombination hochwertiger Komponenten, sondern auch ein Deko-Element, das in unserer Redaktion einen Ehrenplatz erhält.

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