Projekt ingame Benchtable: Wir bauen uns ein Testrig

Lesezeit: 3 min

Raijinte-Paean-Test-1

Ihr kennt es sicherlich, da kauft man sich eine neue Gaming-Spielerei und muss dann ewig lang versuchen, das veraltete Stück Hardware aus seinem Rechner zu befreien. Gerade bei einer Gaming Redaktion wie uns kommt das jedoch öfter vor, da ständig neue Grafikkarte und andere Hardware bei uns ins Haus flattert. Aus diesem Grund wechseln wir ab sofort unser Setup und wechseln auf einen Benchtable. Solch ein Testrig ermöglicht es uns nämlich, einzelne Hardware Komponenten simpel auszutauschen und somit genauer unter die Lupe zu nehmen.

Unsere Wahl ist dabei auf das Paean Benchtable-Gehäuse gefallen, in welches wir natürlich auch noch die passende Hardware gesteckt haben. Dabei ist bei uns ein schöner Testrechner entstanden, den wir euch einmal näher vorstellen wollen.

Baukasten für Technikfans

Beim Auspacken des Paean werdet ihr sehen, alle Einzelteile sind in insgesamt 2 Styropor Formen verpackt und noch einmal durch mehrere Schaumstoffmatten gepolstert. Nachdem wir uns also der ganzen Polsterei entledigt haben, können wir uns die einzelnen Bauteile genauer ansehen. Unter anderem haben wir 8 Standbeine, welche sowohl dem Gerüst selbst, als auch den beiden schwarz gefärbten Hartglas-Scheiben als Halterung dienen. Darüber hinaus beinhaltet das Paket die zwei eben angesprochenen Glasscheiben, einen PCI-Rahmen, eine Netzteil-Halterung, Halterungen für mehrere Festplatten, einen hinteren Netzteil-Rahmen und ein I/O-Panel mit 4 USB 3.0 Ports und Audio in/out, sowie 2 Tütchen mit Schrauben und 5 Kabelbinder, um Kabelsalat zu vermeiden. Anleitung und Inbusschlüssel sind auch noch beigelegt.

Was auf Papier wie eine ganz schöne Menge Kleinkram wirkt, ist nicht wirklich weiter schlimm. Alle Teile sind aus demselben Material gefertigt wie auch die Grundplatte. Des Weiteren bietet die Grundplatte eine gummierte Kabeldurchführung, welche auch noch einmal zur Sauberkeit des Setups beiträgt.

Testbench zusammenbauen für Dummies

Der Aufbau ist nach einem kurzen Blick in die Anleitung ziemlich selbsterklärend. Zuerst nehmen wir die Alu-Platte und schrauben an den Ecken die Standbeine an. Als nächstes wird an der Seite der Alu-Platte der vorhin erwähnte PCI-Rahmen angeschraubt. Danach drehen wir die Platte einmal um und schrauben auf der anderen Seite den Netzteil-Rahmen an. Wenn ihr euer Netzteil dort anbaut, müsst ihr noch die Netzteil-Halterung befestigen. Als Nächstes an der Reihe wäre da der Festplattenkäfig. Dieser wird auf derselben Seite befestigt wie die Netzteil-Halterungen. Danach könnt ihr, solltet ihr so eine Vorrichtung euer Eigen nennen dürfen, eine Wasser-Kühlung einbauen. Raijinte-Paean-Test-5

Die 5 Öffnungen an der Seite der Platte sind für bis zu drei 120 Millimeter-Lüfter gedacht, welche ihr einfach auf diese Öffnungen schrauben müsst. Als mehr oder weniger vorletzten Schritt müsst ihr, vorausgesetzt ihr habt alles richtig verbaut, das I/O Modul an die Alu-Platte schrauben. Dabei habt ihr 3 verschiedene Möglichkeiten der Verortung zur Auswahl. Entweder ihr platziert das Modul bei den Kabeldurchführungen neben den Lüftern oder neben den Festplatten. Nachdem nun alles verbaut und zusammengeschraubt ist, kommen wir zum letzten Schritt. Dabei nehmt ihr eine der Glasscheiben aus ihrer Verpackung und legt sie mit ihren Öffnungen auf die Öffnungen der Standbeine. Nun müsst ihr nur noch die Scheibe mit den dafür vorgesehenen Schrauben befestigen.

Unser kleines Fazit

Wir haben uns für das Raijintek Paean entschieden, da es mit einem modernen und doch simplem Design aufwartet. Der Aufbau gestaltete sich simpel und nahm circa 10 Minuten in Anspruch. Durch die abnehmbaren Hartglasscheiben ist das Ausbauen und Tauschen von verschiedenen Teilen für uns super leicht gemacht. Ein Negativpunkt war für uns allerdings, dass die Bedienungsanleitung spiegelverkehrt gedruckt wurde, was hier und da den Aufbau etwas störte.

Das Gehäuse ist gut verarbeitet und die benutzten Materialien wirkten auf uns qualitativ hochwertig. Das Aluminium, aus welchem die Platte besteht, ist leider sehr anfällig für Kratzer und durch das offene Design des Gehäuses bleibt auch Staub nicht wirklich aus.

Mit einem Gehäuse an sich kommen wir jedoch leider nicht weit und deshalb werden wir euch in Updates Schritt für Schritt zeigen, welche Hardware wir in unser System einbauen.

 

Detroit Become Human: Besuch bei Quantic Dream und Interview Armored Warfare: Wir hatten die Herausgeber zu Besuch