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Resident Evil: Die Besten Teile in der Übersicht.

Noch Wert zu spielen?

Resident Evil: Diese Teile der Horror-Reihe müsst ihr gespielt haben!

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Bei Resident Evil den Überblick zu behalten ist schwierig, da die ersten Titel schon sehr alt sind und neue herauskommen. Wir haben für euch die wichtigsten Spiele herausgesucht.

Mit dem heiß erwarteten Resident Evil 2 Reboot im Anmarsch, juckt es uns gewaltig nach einem neuen Horrorausflug in den Fingern. Um die Wartezeit zu überbrücken, haben wir uns nochmal in das B-Movie Gruselversum gestürzt und müssen zugeben: Nicht jeder Resident Evil Teil ist gut gealtert. Damit ihr nicht selbst die verkrusteten Leichen der Resi Vergangenheit ausgraben müsst, gibt es von uns den 2019-Guide zur Spielereihe.

Die Faszination Resident Evil in 2019

Welches ist der beste Teil der Reihe? Spielt ihr lieber die HD Remakes oder das Original? Mit welchem Teil steigt man als Neulinge heute noch in die Reihe ein und welche Teile könnt ihr getrost unter der Erde lassen?

Wohl kaum eine andere Spielereihe polarisiert so stark wie Resident Evil. Seit dem ersten Teil Biohazard, so lautet der ursprüngliche japanische Titel, steht die Reihe für den unvergleichlichen B-Movie Charm. Zwar zählt Resident Evil zu den Mitbegründern des digitalen Horror Genres, präsentiert sich aber in den wenigsten Fällen so ernst wie ein Dead Space oder Amnesia.

In den besten Momenten der Reihe ist Resident Evil zum Nägelkauen spannend, erschreckend und abstoßend, in anderen Momenten augenzwinkernd bis platt. Allerdings ist es auch genau dieser Mix, der gerade die ersten Resi Teile so charmant machte. Die Klassiker der Horror Reihe spielen sich dabei fast wie eine Hommage an Liebhaber Popcornstreifen des Genres. Keine ausgeklügelten Antagonisten wie in Schweigen der Lämmer, keine introspektive Betrachtung von Angst wie in Kings Es und auch keine ikonische Gruselfigur wie das The Ring Mädchen oder Freddy Krüger. Resident Evil steht für Surivial Horror, Zombies, überdrehte Weltherrschaftspläne und smarte Rätsel, alles verpackt in eine oft tolle Atmosphäre.

Ja, man könnte sagen, Resident Evil ist der perfektionierte Horror Kitsch. Ehrlich gesagt funktioniert die Reihe aber auch genau deshalb so wunderbar als Videospiel – Milla Jovovich in allen Ehren. Vermutlich wird jeder zweite Resident Evil Fan anders auf die oben gestellten Fragen antworten, nichtsdestotrotz wollen wir euch verraten, welche Titel und Versionen der Reihe euch am ehesten interessieren dürften. Gerade die zahllosen Remakes, Remaster und Prequel Auskopplungen der Reihe machen es für Neu- oder Wiedereinsteiger schwer einen Fuß in die verbarrikadierte Tür zu bekommen. 

Welcher Resident Evil Teil lohnt sich auch heute noch?

Resident Evil 1   

Resident Evil 2  

Resident Evil 3  

Resident Evil 4  

Resident Evil 7   

Resident Evil 1

Lassen wir mal die Prequels für einen Moment außen vor und konzentrieren uns auf die chronologische Kernreihe. Angefangen mit dem ersten Teil Biohazard startete Shinji Mikami 1996 den vertrackten Plot um Serienveteranen Chris Redfield und Jill Valentine.

Den wunderlichen Ereignissen in Raccoon City auf der Spur, untersuchen Redfield und Valentine das Verschwinden ihrer Freunde aus der S.T.A.R.S. Spezial Einheit. Beauftragt, seltsam kannibalisierte Leichenfunde am Stadtrand aufzuklären, sind diese losgezogen ohne jemals wieder zurück zu kehren.

Als Chris und Jill durch die Wirrungen der Geschichte am ikonischen Herrenhaus ankommen, wird schnell klar, dass es in Biohazard um deutlich mehr als eine Handvoll verstümmelter Leichen geht.

Gute Ideen altern nicht

Das Zombieabenteuer nimmt seinen Lauf und so rätselt, gruselt und schießt ihr euch auf der Suche nach Antworten durch Spencer Mansion. Dabei liegt der Fokus sowohl des ersten, als auch des zweiten Teils auf dem Überlebensaspekt.

Im Gegensatz zu späteren Ablegern der Reihe, ist das Kampfsystem klobig und langsam und euer Waffenarsenal begrenzt. Vorrangig löst ihr Rätsel und versucht die unliebsamen Begegnungen mit den Bewohnern des Hauses zu überleben.

Gerade deshalb lässt sich der Auftakt der Resident Evil Reihe auch heute noch spielen. Die Rätsel sind gut gealtert und die mysteriöse, wenn auch klassische Gruselatmosphäre funktioniert. Was sich heute allerdings noch wesentlich qualvoller anfühlt als damals, ist die klotzige Steuerung.

Abhilfe schafft hier das gut gelungene HD Remake. Dank modernem Steuerungs-Update könnt ihr beliebig zwischen responsiver Bewegung und der alten Panzerlenkung wechseln. Macht euch aber keine falschen Hoffnungen, Resident Evil ist auch mit moderner Steuerung kein einfaches Spiel. Munition ist ein rares Gut und will weise auf die Charaktere verteilt sein.

Zwar wurden die alten Clipping Fehler auch im Remake nicht behoben und an einigen Texturen scheint das HD Makeover vorbei geschlichen zu sein, alles in allem ist die Überarbeitung aber gelungen.

Die dichte Atmosphäre und brenzligen Situation im klaustrophobischen Herrenhaus, fesseln auch heute noch und dienen als wunderbarer Einstieg für Resident Evil 2 (2019). Pixelpuristen und hoffnungslose Nostalgiker können sicherlich auch heute noch das Original spielen, alle Neulinge greifen bedenkenlos zum Remake.

Wir meinen: Immer noch geil! 

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Resident Evil 2

Der zweite Teil der Resident Evil Reihe wird oft als einer der besten Serienteile gehandelt. Wenigstens ist es wohl der beste Teil der Playstation 1. Resi 2 erweitert das vom ersten Teil gesetzte Framework sinnvoll.

Wieder habt ihr die Möglichkeit, zwei Charaktere zu spielen. Allerdings wechselt ihr diesmal nicht hin und her, sondern spielt zwei verschiedene Szenarien. Die Geschichte knüpft dabei ziemlich direkt an die Ereignisse des ersten Teils an.

Der frisch gebackene Polizist Leon S. Kennedy blickt seinem ersten Tag im Berufsstand entgegen und wurde natürlich ausgerechnet für den Dienst in Raccoon City abgeordnet. Die junge Claire Redfield ist, auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder (Chris aus dem ersten Teil), ebenfalls unterwegs nach Raccoon City. Gleich zu Beginn des Spiels werden die beiden spielbaren Charaktere in einem Autounfall von einander getrennt.

Gib mir Rückendeckung

Spielt ihr das A Szenario durch, schaltet ihr das B Szenario mit dem jeweilig anderen Charakter frei. Der Clou: An bestimmten Schlüsselmomenten könnt ihr die Geschicke der anderen Person beeinflussen. Lasst ihr zum Beispiel ein Fenster offen, können dort Gegner eindringen. Auch Waffen oder bestimmte Gegenstände könnt ihr für den anderen Charakter zurücklassen.

Resident Evil 2 ist ein schauriger Höllenritt. Vollgestopft mit einzigartigen und einprägsamen Gegnern, wird die Erfahrung niemals eintönig und bleibt bis zum Ende spannend. Mal hetzt ihr auf der Suche nach Schutz durch die Straßen von Raccoon City, mal schleicht ihr euch in traditioneller Resi Manier durch die Gänge der Polizeistation.

Trophäe erhalten

Resident Evil 2 ist außerdem das Spiel, das die inzwischen kultigen Collectibles in das Gruselversum einführte. Das Spiel unter bestimmten Anforderungen zu beenden schaltet Boni, wie unbegrenzte Munition, Waffen, oder den starken Fourth Survivor Modus frei. Als Umbrella Soldat müsst ihr hier versuchen mit limitierten Ressourcen aus der Stadt zu fliehen.

Zum zweiten Teil der Reihe gibt es bis dato noch kein Remake, weshalb ihr mit dem grafischen Unvermögen der Playstation 1 leben müsst. Sicherlich ist die Klötzchen Grafik heute nicht mehr schön und auch absolut nicht gut gealtert, wer aber Lust hat das Original vor dem Release des Reboots zu erleben, der sollte zugreifen.

Resident Evil 2 ist alles was man sich von einem zweiten Teil nur wünschen kann. Es baut die Stärken des Vorgängers sinnvoll aus und liefert eine größere und spannendere Spielwelt.

Wir meinen: Raccoon City wie es sein soll. Immernoch spielbar.

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Resident Evil 3: Nemesis

Resident Evil Nemesis sollte eigentlich nie der dritte Teil der Reihe werden. Ursprünglich entwickelt von einem kleinen Team, erzählte Nemesis die Geschichte der Flucht aus Raccoon City. Zum Zeitpunkt des Releases, hatte Resident Evil 2 allerdings bereits die Geschichte größtenteils abgedeckt. Mit der Hilfe von Shinji Mikami wurde aus Nemesis dann doch der dritte Teil der Gruselreihe und aus Charakter X Jill Valentine.

Das Setting

Inzwischen ist die ganze Stadt ein T-Virus infizierter Alptraum geworden. Um die verbleibenden Mitglieder des S.T.A.R.S. Teams auszuschalten und ihre Machenschaften geheim zuhalten, sendet Umbrella eine Bio-organische Waffe nach Raccoon City. Das Monster wird zur namensgebenden Nemesis des Spielers am Pad und Jill auf dem Bildschirm.

Nemesis ein Pre-Sequel

Richtig, der dritte Resident Evil Teil spielt kurz nach den Ereignissen des ersten Ablegers. Jill Valentine hat es zurück nach Raccoon City geschafft und versucht nun zusammen mit einem ehemaligen Umbrella Anhänger, Oscar Oliverie, die Stadt endlich hinter sich zu lassen. Da die aber vor Infizierten nur so wimmelt, gestaltet sich das schwierig.

Nemesis Gameplay orientiert sich größtenteils an der Blaupause der ersten beiden Teile. Im Grunde gibt es hier also nicht viel Neues. Die Rätsel und die nun wesentlich aktionreicheren Kämpfe sind gut ausbalanciert und passen sich in die bisher etablierte Welt ein. Erstmals schafft es die Technik, auch ganze Horden von Zombies auf den Bildschirm zu kippen, die zusammen mit der immer drohenden Gefahr der Nemesis für Panik sorgen.

Resident Evil 3 Aktion mit Handschellen

Leider ist gerade aus heutiger Perspektive die Playstation 1 Technik suboptimal für die angelegte Erfahrung. Alle Areale sind wie gewohnt mehrfach instanziert, was gerade Verfolgungssituationen stark ausbremst. Besonders in den schnelleren Kampfpassagen sorgt die Panzersteuerung in Kombination mit den kleinen Bereichen für Frust.

Zwar ist die klotzige Steuerung ein Muss für viele Survival Horror Fans, passt hier aber zu oft nicht zu den gewollten Situationen. Ein actionlastiger Titel hätte definitiv auch flüssigere Steuerung vertragen können. In jedem Fall ist Resi 3 auch heute noch spielbar, steht allerdings in der Mitte zweier Designideen, die gerade in Retrospektive schlecht interagieren.

Wir meinen: Spielbar, aber schlecht gealtert.

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Resident Evil 4

Mit Resident Evil 4 verlassen wir die Playstation 1 Ära und springen ins Jahr 2005. Sechs Jahre nach den Ereignissen des zweiten Teils und der vermeintlichen Zerschlagung der Umbrella Corporation arbeitet Leon S. Kennedy als Geheimagent für die US-Regierung.

Beauftragt, die vermisste Tochter des Präsidenten, Ashley Graham, zu finden, reist Leon nach Spanien. Ashley wird in dem fiktiven Dorf Pueblo vermutet, wo sie in den Händen der Sekte Los Illuminados festgehalten wird. Der Titel erschien damals zunächst auf dem Nintendo Gamecube und wurde im Laufe der Jahre für fast jede andere Plattform portiert.

Alles neu macht der Gamecube? 

Um soviel schon mal vorweg zu nehmen: Die neue Konsolengeneration brachte nicht nur bessere Grafik, sondern auch einen der besten Resident Evil Teile der Serie. Erstmals schaut ihr Leon wirklich über die Schulter und ladet die Waffen nicht mehr im Inventar nach.

Die meisten Resi Tugenden haben den Sprung in die nächste Generation geschafft. Zwar macht ihr nun nicht mehr Jagd auf Zombies, allerdings geben sich die Ganados mit ihren schlurfenden Ebenbildern nicht viel.

Der vierte Resident Evil Teil kommt actionlastig daher. Mit einem stetig wachsenden Arsenal an Waffen, kämpft ihr euch Areal für Areal durch die Ländereien der Sekte. Auf dem Weg löst ihr immer wieder kleinere Rätsel und trefft auf mysteriöse Charaktere. Geleitet werdet ihr dabei von einem Operator des Geheimdienstes, die euch per Funk Aufträge erteilt.

Action diesmal gut

Im Gegensatz zum dritten Teil der Reihe, passt der Actionfokus hier wie der Kopfschuss auf den Zombie. Eure Waffen lassen sich im Laufe des Spiels weiter verbessern und Leon beherrscht brauchbare Nahkampfangriffe. Der Mix aus Gegnerhorden und knackigen Bossgegnern ist perfekt austariert, so fühlt sich kein Areal langatmig an.

Endlich ist auch die sklavische Panzersteuerung der ersten beiden Teile passé. Zwar fühlt sich das Kampfsystem immer noch umständlich an und ist weit entfernt vom heutigen Steuerungskanon der Twinstick-Shooter, vermittelt aber das Gefühl, wirklich mit einer Waffe umzugehen.

Beispielsweise muss Leon, um zu schießen, stehen bleiben und ihr mit dem Bewegungsstick zielen. Nicht selten lauft ihr einige Schritte von den Gegner davon, um euch wieder Luft zum schießen zu verschaffen.

Resident Evil wie es sein soll: Trashig und spannend

Wir wollen aber ehrlich sein: Die erste Stunde mit Resident Evil 4 werdet ihr euer Gehirn qualvoll neuverknüpfen müssen, um die klassischen Twin-Stick Shooter Muster zu überschreiben. Habt ihr den Dreh aber erstmal raus, spielt sich der Teil auch heute noch erstaunlich flüssig.

Die Grafik ist verhältnismäßig gut gealtert. Zwar sind die Texturen des Dorfes durchweg in den selben braun-grauen Matschtexturen gehalten und auch das "HD Remake" ist eher ein Upscaling, als eine Überarbeitung, das stört aber eigentlich kaum. Die Figuren sind schön animiert und auch die herrlich trashigen Dialoge sind gut vertont. Ganz besonders aber das ambientale Sounddesign, sorgt für Gänsehaut und den ein oder anderen unangenehmen Moment.

Alles in allem ist Resident Evil 4 auch heute noch ein fantastischer B-Movie Horror Streifen, der ohne Längen und Experimente auskommt.

Wir meinen: Gut gealterter Pflichttitel für alle B-Movie Horror Fans.

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Resident Evil 7

Achja Resident Evil 7. Viel Lob hatten Kritiker und Fans für den jüngsten Teil der Resident Evil Serie übrig, weshalb der Teil hier natürlich auch nicht fehlen darf. Mit der Rückkehr zu den Survival Horror Wurzeln, wählte Capcom einen völlig neuen Ansatz.

Anstatt erneut einem altbewährten Schießwüterich wie Chris Redfield oder Leon S. Kennedy über die Schulter zu schauen, schlüpft ihr in die Rolle eines einfachen Bürgers.

Aus der Ego-Perspektive macht ihr euch optional auch in VR (absolut empfehlenswert!), auf die Suche nach eurer verschollenen Frau Mia. Ganz wie im Biohazard Debüt spielt sich der siebte Teil vorwiegend in einem einzigen Anwesen ab.

Hoffnungslos, ahnungslos und unbewaffnet stolpert ihr in den wahr gewordenen Alptraum der Baker Familie. Ehe ihr euch verseht, kämpft ihr ums nackte Überleben und das kleinste bisschen Information über die Ereignisse rund um die Horror Familie.

Mit dem siebten Teil liefert Resident Evil eine bravouröse Rückkehr zu den Wurzeln. Die Atmosphäre ist zum Zerschneiden dicht, das Sounddesign schaurig schön und der Terror allgegenwärtig. Je weniger ihr über den Teil wisst, desto besser, daher an dieser Stelle nur eine ganz klare Gruselzertifizierung!

Wollt ihr doch mehr über den Teil wissen, dann schaut gerne in unserem ausführlichen Test vorbei.

Wir meinen: Resident Evil in bester Survivial Horror Tradition.

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