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Animal Crossing: New Horizons (Nintendo Switch) im Test – Darum ist es Trend!

  • vonDaniel Meyer
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Reif für die Insel? In Animal Crossing: New Horizons auf der Nintendo Switch könnt ihr tun und lassen, was ihr wollt. Der Test zeigt, warum es perfekt zum Abschalten ist.

  • Animal Crossing: New Horizons erscheint am 20. März 2020 für die Nintendo Switch.
  • Statt einem festen Spielziel genießen Spieler grenzenlose Freiheit im Lebenssimulator.
  • Im Test erfahrt ihr, warum es das perfekte Spiel zum Abschalten ist.

Kyoto, Japan – In einer Zeit, in der an Urlaub nicht zu denken ist, schickt uns Nintendo auf ein Inselabenteuer, auf dem soziale Kontakte mehr als nur erwünscht sind. Hätte sich Nintendo einen besseren Zeitpunkt für den Release von Animal Crossing: New Horizons auf der Switch aussuchen können? Vermutlich nicht, wobei auch angemerkt sein sollte, dass lange Spielsitzungen nicht allzu viel bringen. Der Langzeitspielspaß wird hier gerade durch regelmäßiges Zurückkehren generiert. Und wenn Animal Crossing für eines gut ist, dann vor allem, um abzuschalten und das zu machen, wonach euch gerade die Laune steht. Im Test zum Spiel zeigen wir, warum dabei nur ganz selten Langeweile aufkommt.

Animal Crossing: New Horizons (Nintendo Switch): Das Reif-für-die-Insel-Paket und ein Batzen an Schulden

Eines vorweg: Animal Crossing ist nicht für jeden Spieler geeignet und auch die Erklärung, worum es sich bei dem Spiel handelt, ist Neueinsteigern nur schwer vermittelbar. Immerhin bekommen es Nintendo Switch-Spieler hier mit einem Sandbox-Abenteuer zu tun, in dem es kein so richtiges Spielziel gibt. Wir leben auf einer kleinen Insel und können tun und lassen, was wir wollen. Möchten wir Angeln gehen, einen Blumengarten anlegen, Bäume pflanzen oder ein wunderschönes Eigenheim errichten und dekorieren? Alles kein Problem in Animal Crossing New Horizons. Im Endeffekt dreht sich hier alles ums Abschalten und darum, Fünfe gerade sein zu lassen.

Abschalten und Relaxen – Die größten Stärken von Animal Crossing: New Horizons auf der Nintendo Switch.

Wie in der Serie üblich, so starten wir auch in Animal Crossing New Horizons auf einem neuen Landstrich, und zwar einer kleinen Insel. Reiseberater, Immobilienguru und aufstrebender Geschäftswaschbär mit Herz, Tom Nook, beschert uns hier das „Reif-für-die-Insel“-Paket. Ein ganz neuer Anfang, und das auf einer verlassenen Insel. Dort starten wir mit nicht mehr als einem kleinen Zelt und dem, was die Natur so hergibt. 

Achja, und einem Berg an Schulden, denn das Paket kostet ja auch ein Sümmchen und Tom Nook als Organisator muss natürlich bezahlt werden. Diese Schulden abzubezahlen ist allerdings kein großes Problem, denn im Laufe des Spiels sammelt sich so einiges an Sternis, der Währung von New Horizons, und an Meilen an. So lassen sich die Schulden dank Nintendo Switch bequem von unterwegs abbezahlen,

Animal Crossing: New Horizons im Test: Alles dreht sich um Ressourcen und Meilen

Auf der Jagd nach Ressourcen und Bonusmeilen vergeht so manch eine Nacht in Animal Crossing: New Horizons.

Während wir Sternis insbesondere durch den Verkauf von Materialien erhalten, wie bspw. gesammeltem Holz, geangelten Fischen oder allerlei anderen Dingen, so sammeln wir Meilen in Animal Crossing: New Horizons durch unsere Aktivitäten. Dieses Meilen-Programm belohnt Nintendo Switch-Spieler quasi mit Bonuspunkten, aber nur wenn wir fleißig sind. Und diese gibt es für alle möglichen Aktivitäten zu ergattern. Dazu zählt unter anderem auch das Fangen von Insekten, das Ausgraben von Fossilien oder das Interagieren mit anderen Bewohnern auf der Insel. 

Selbst tägliche Bonusziele, wie das Verkaufen von Unkraut oder das Fangen von Insekten bieten zusätzliche Meilen. Diese können auf der Nintendo Switch schlussendlich eingetauscht werden gegen allerlei Boni. Neben Kleidungsstücken und neuen Rezepten kann sogar ein Meilenticket erworben werden, mit dem wir wiederum andere Inseln besuchen können – die von Freunden oder so manch verlassenes Island - um Ressourcen zu sammeln und vielleicht neue NPCs in Animal Crossing: New Horizons zu entdecken.

Pflanzen, Fische, Insekten und Co: Nur wer sie mit den Bewohnern von Animal Crossing: New Horizons teilt, wird glücklich.

Auf den Inseln in Animal Crossing: New Horizons lassen sich allerlei Dinge finden. Dazu zählen zahllose Bäume, die teils unterschiedliche Früchte tragen, die wiederum gegessen, verschenkt oder gepflanzt werden können. Aber auch allerlei Insekten, Fische, Pflanzen und diverse andere Dinge gibt es zu entdecken. Hinter diesen verstecken sich oft wertvolle Ressourcen, wie unter anderen verschiedene Sorten von Holz, Steine und Metalle, die zum Craften von Werkzeugen und anderen Objekten notwendig sind. Auf diese Weise können wir unser Inselabenteuer auf der Nintendo Switch ganz nach eigenen Wünschen gestalten und das eigene Urlaubsparadies immer weiter verbessern.

Animal Crossing: New Horizons (Nintendo Switch) – Täglich eine Stunde reicht vollkommen…

Events in Animal Crossing: New Horizons sind an Tages- und Jahreszeiten gekoppelt und sorgen für viel Langzeitmotivation.

Was Animal Crossing: New Horizons insbesondere ausmacht, ist das an das reale Leben gekoppelte Tag-Nacht-System der Nintendo Switch. Geht bei uns die Sonne unter, versinkt sie auch im Spiel. Das Gleiche gilt auch für die Jahreszeiten, zumindest wenn wir uns für eine Insel auf derselben Hemisphäre entschieden haben. Dieses System stellt ein simples und doch brillantes Feature in den Fokus: Je nach Tageszeit, Monat und Saison verändert sich das Leben auf unserer Insel immens. Dies beginnt damit, dass bestimmte Fische und Insekten nur zu bestimmten Tageszeiten aktiv sind und reicht bis hin zu Jahreszeitenwechseln und damit verbundenen Events.

Das erste große Event ist gleich nach dem Launch von Animal Crossing: New Horizons auf der Nintendo Switch gestartet: Das Häschenfest. Pünktlich zu Ostern geht es hier mit den Vorbereitungen los, und überall auf der Insel lassen sich diverse Ostereier ergattern, die für zahlreiche neue Rezepte genutzt werden können. Aber auch die Kirschblüten sind hier am Sprießen, was für zusätzliche Entspannung und neue herstellbare Items sorgt. Wir können also gespannt sein, was Nintendo von Kyoto aus in den kommenden Monaten noch an Ereignissen geplant hat.

Was Animal Crossing allerdings nicht ist: Ein Spiel das sich für lange Spielsitzungen am Stück eignet. Sicherlich können wir auch den ganzen Tag unsere Zeit totschlagen, Materialien farmen und Geld verdienen, doch auch hier ist irgendwann die Luft raus. Wodurch der Nintendo Switch-Titel insbesondere besticht, sind die regelmäßigen Neuerungen im Urlaubsparadies. Tom Nook präsentiert so jeden Tag in einer kurzen Ansage, ob und was es neues auf der Insel gibt. Hat ein Museum oder ein neuer Laden eröffnet? Sind neue Bewohner auf die Insel gezogen? Stehen irgendwelche Feierlichkeiten an? Tom Nook hält uns auf dem Laufenden!

Animal Crossing: New Horizons (Nintendo Switch) – Individualisierung ist Trumpf!

Ein Bereich, in dem Animal Crossing: New Horizons absolut brilliert, ist das Crafting-System. Nicht nur fällt dieses simpel und doch komplex aus, insbesondere zählt hier die Vielzahl an Objekten, die dem Spiel einem enormen Mehrwert generieren, zu den herausstechenden Merkmalen. Dabei können wir nicht nur das Innere unseres Eigenheims – welches sich im Laufe des Spiels immer weiter ausbauen lässt – verschönern und nach eigenen Vorstellungen einrichten, auch gilt dies für unseren Vorgarten. So entsteht auf der Nintendo Switch ein Paradies für kreative Köpfe.

Animal Crossing: New Horizons auf der Nintendo Switch: Ein Traum für kreative Innenausstatter.

Dadurch wird zudem ein besonderer Anreiz geschaffen, dass wir immer wieder auf der Nintendo Switch vorbeischauen. Gibt es neue Events? Wie sieht die Beziehung zu meinen Nachbarn aus? Gibt es irgendwo versteckte Schätze zu entdecken? Es gibt viele Möglichkeiten, an neue Crafting-Rezepte zu kommen, denn schon eine an den Strand gespülte Flaschenpost kann ein neues fantastisches Rezept enthalten. Aber selbst durch wiederholtes Sammeln bestimmter Items können unserem Alter-Ego eigenständig Ideen in den Sinn kommen, was mit der Ressource so hergestellt werden könnte. Stellt sich nur die Frage, ob wir in einem japanischen Zimmer mit kuscheligem Kotatsu-Tisch leben möchten, oder doch lieber in einem mysteriösen Tempel.

Animal Crossing: New Horizons im Test –  Fazit zum spielerischen Dauerurlaub

Animal Crossing: New Horizons im Test: So gut ist der neue Teil für die Nintendo Switch.

Wie bereits zum Beginn gesagt: Animal Crossing New Horizons ist nicht für jeden etwas, doch die in die Zielgruppe fallen, denen wird auch der neueste Ableger zahllose Stunden an Spielspaß und Entspannung bieten. Dabei zeigt sich vor allem, dass nicht nur epische Geschichten und große Action notwendig sind, um den Spieler an die Konsole zu bannen, manchmal sind es die kleinen Stories und das relaxte Miteinander, die uns aus dem stressigen Alltag zu entführen. In dem Sinne ist auch das „Reif-für-die-Insel“-Paket ein brillantes Wortspiel, denn der Name trifft gnadenlos perfekt das, wofür Animal Crossing: New Horizons auf der Nintendo Switch steht: Abschalten und tun und lassen, was man möchte.

Pros

Cons

+ Wunderschönes und stimmiges Design

- Sich ständig wiederholende Dialoge

+ Endlose Crafting-Möglichkeiten

+ Ständig neue Dinge zu entdecken

+ Wechselnde Events je nach Datum und Jahreszeit

+ Ideal zum Abschalten und Entspannen

Jetzt seid Ihr gefragt! Wie gut gefällt euch Animal Crossing: New Horizons? Haut eure ganz persönliche Testwertung zum Spiel in die Umfrage!

Rubriklistenbild: © Nintendo

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