Doom-Eternal-Feuerbaron-Boss
+
DOOM Eternal: Unser Eindruck weniger Monate vor Release.

Ein höllischer Spaß

DOOM Eternal: Gamescom-Vorschau - Gewaltorgie mit alten Stärken

  • VonOliver Koch
    schließen

DOOM Eternal kommt bereits Ende des Jahres und hat große, feurige Fußstapfen zu füllen. Wir haben die blutige Gewaltorgie auf der Gamescom 2019 gecheckt.

Es dürstet euch nach herumspratzenden Blutfontänen und sehnt euch nach aus dem Leibe splitternden Knochen? Dann liefert euch Bethesda mit Doom Eternal nun den splattrigen Nachschub, der diesen Durst stillen dürfte. Ob der von id Software entwickelte Ego-Shooter uns auf der Gamescom 2019 überzeugen konnte, erfahrt ihr hier und jetzt.

Das klassische Schnetzelfest

Für alle Ewigkeit Dämonen schlachten: Klingt nach einem guten Deal.

Mit Doom Eternal bringt id Software genau das auf die heimischen Bildschirme, was sie mit dem 2016 erschienenen Reboot des Kult-Titels angestoßen haben: eine brutale, schnell getaktete Orgie der Gewalt. Wie für Doom üblich schlüpft ihr in die Haut des namenlosen Demon Slayers und tretet den hässlichen Höllenviechern ordentlich in die Ärsche. Zur Story können wir euch bislang noch nichts verraten, doch seien wir ehrlich: diese ist bei Doom schon immer zweitrangig gewesen. Im Vordergrund steht schließlich die maßlos übertriebene Gewalt. Die Level bieten im Vergleich zum Vorgänger durch die Einführung der Sprung- und Doppelsprungfunktion wie auch dem vertikalen Leveldesign wesentlich mehr Möglichkeiten sich durch die einzelnen Battle-Stages zu bewegen. Kleine Jumppads, offene Portale zur Teleportation sowie in der Gegend hängende Rohre, an denen ihr euch mit einem grazilen Moves von A nach B schwingen könnt, bieten zudem weitere Optionen für die blitzschnelle Fortbewegung mit anschließender, verheerender Überraschung für den Feind.

Neue Features, mehr Tode 

Gameplaytechnisch ist jedoch nicht alles ganz beim Alten. Zwar ballert, klopft und sägt ihr euch noch immer durch schlauchige Level, doch wurden ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die den Spielfluss noch ein wenig mehr ankurbeln sollen. So führt ihr nun beispielsweise die Kettensäge als permanente Nachkampfwaffe mit euch und nicht als aufnehmbare und auffüllbares Gadget. Ebenso habt ihr nun einen integrierten Flammenwerfer in eurem Anzug, mit dem ihr den Dämonen im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle heiß machen könnt. 

Die Kettensäge habt ihr ab sofort immer dabei.

Neben diesen kleinen Änderungen kommen nun die gravierenden Neuerungen: Je nachdem, welche Art von Angriff euren Widersacher ins Gras beißen lässt, werdet ihr mit dem für die Angriffsart spezifischen Equipment belohnt. Nahkampfexekutionen regenerieren eure Gesundheit, zersäbelt ihr euren Feind mit der Säge, so erhaltet ihr ein wenig Munition und flambiert ihr ihn, gibt es einen Zuschuss für eure Rüstung. So wird das Gameplay wesentlich abwechslungsreicher und noch einen Tick dynamischer als es ein Doom jemals gewesen ist.

Creativity all around 

Die spielerischen Möglichkeiten sind vielfältiger als jemals zuvor in DOOM.

Beim Gegnerdesign erwartet euch wieder ein wahres Wunderfest des Creature-Feature. Ekelhafte Fratzen aus der Hölle, die nur mit eurer Schrotflinte in der Kauleiste einen visuell guten Eindruck machen. Schön absurde, ekelhafte Feinde, denen man nun erstmals auch optisch den verrichteten Schaden ansehen kann. Die Waffendesigns sind ebenfalls ansehnlich und vor allem eins: kreativ. Von der altbewährten Doppelläufigen über die Gattling-Gun bis hin zu Waffen, die schocken - und das im doppelten Sinne.

Fazit 

Mit Doom Eternal kommt ein Mordsspaß auf euch zu. Knallhart, rasant und natürlich ultra brutal. Id Software weiß, was wir wollen und genau das bekommen wir auch. Ein Schnetzelfest der alten Schule, mit einigen Neuerungen und altbekannten Spaßfaktoren. Ein Muss für jeden Shooter-Freund.

DOOM Eternal erscheint am 20. März 2020 für PlayStation 4, Xbox One und PC. Eine Fassung für die Nintendo Switch ist ebenfalls in Planung. Hier haben wir die Doom Eternal Vorschau für euch.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare