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Klimakrise löscht die Menschheit fast aus – in Floodland bauen wir die Welt neu auf

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Von: Adrienne Murawski

Was passiert, wenn wir die Klimakrise nicht stoppen können? Das erfahren wir im neuen Survival-City-Builder Floodland, das wir auf der Gamescom getestet haben.

Köln – Die Auswirkungen der Klimakrise sind immer deutlicher zu spüren. Deutschland wurde 2022 von einer Hitzewelle ohnegleichen erfasst, in 2021 wurden große Teile Deutschlands komplett überschwemmt. Solche starken Wetterereignisse soll es in Zukunft immer häufiger geben, da sind sich Forscher*innen sicher. Was passiert also, wenn wir die Klimakrise nicht stoppen oder zumindest mindern können? Das erleben wir hautnah im neuen Survival-City-Builder Floodland von Vile Monarch.

Name des SpielsFloodland
Release (Datum der Erstveröffentlichung)15. November 2022
PublisherRavenscourt
PlattformenSteam
EntwicklerVile Monarch
GenreSurvival, City-Builder

Floodland in der Preview: Das passiert, wenn die Klimakrise nicht aufgehalten wird

Das Ende ist da: Schon der Trailer zu Floodland stellt mir die Nackenhaare auf. Bilder von riesigen Müllbergen, die auf dem Meer treiben. Überflutete Städte, aus denen etliche Menschen gerettet werden müssen. Lichterloh brennende Wälder und ausgetrocknete Steppen – all das zeigt der Trailer zu Floodland. Das haarsträubende dabei: es handelt sich um echte Aufnahmen unserer Welt. Die Entwickler von Vile Monarch haben die aktuelle Klimakrise in ihrem Worst-Case-Szenario zu Ende gedacht und genau hier setzt Floodland ein.

Key Art von Floodland, das wir auf der Gamescom 2022 getestet haben.
Die Klimakrise hat fast alle umgebracht – in Floodland bauen wir die Welt neu auf © Vile Monarch

Die Klimakrise hat fast die komplette Menschheit ausgelöscht. Ein paar wenige haben überlebt und müssen nun eine neue Zivilisation aufbauen, diesmal aber nachhaltig. Schließlich will niemand jemals wieder so eine Katastrophe erleben. Im City-Builder geht es vor allem um Survival, später auch ums Erkunden der riesigen Map. Dabei betonen die Entwickler immer wieder, dass es zwar ein City-Builder ist, sie Floodland aber lieber als „Society-Builder“ betiteln. Im späteren Verlauf müssen Spieler*innen nämlich die verschiedenen Überlebenden, die alle unterschiedliche Weltanschauungen haben, vereinen und sicherstellen, dass in der Gesellschaft nicht Mord und Totschlag herrscht.

Floodland in der Preview: Anspruchsvoller City-Builder mit riesiger Map

Gigantisch Welt: Der City-Builder ist dabei nicht unbedingt etwas für Anfänger. Gemeinsam mit anderen Journalist*innen durfte ich Floodland knapp 50 Minuten lang spielen. Einige meiner Kolleg*innen haben es bereits nach 10 Minuten geschafft, ihre gesamte Bevölkerung verhungern oder verdursten zu lassen. Meine Siedlung überlebt bis zum Schluss – aber nur knapp.

Ein Zetlager auf einer „mÜllinsel“ im Survival-City-Builder Floodland.
Das postapokalyptische Setting von Floodland. © Vile Monarch

Floodland ist wirklich sehr anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Strategie, Logik und Zeitmanagement. Genau wie bei Sims kann ich die Zeit pausieren, verlangsamen oder schneller laufen lassen. Um den Ausbau der Zivilisation voranzutreiben, muss ich darauf achten, dass alle meine Menschen ständig am Arbeiten sind und mir nicht die nötigen Ressourcen ausgehen. Das geht schneller als man denkt und schon bald befinde ich mich in der Bredouille: Mein Wasser neigt sich dem Ende zu, doch ich habe auch nicht genug Ressourcen, um eine neue Wasserfilteranlage zu bauen.

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Release in Kürze: Wer Floodland ab dem 15. November 2022 auf Steam anzockt, wird also etwas Geduld mitbringen müssen. Sehr wahrscheinlich wird man am Anfang relativ schnell und häufig seine Bevölkerung umbringen, bis man wirklich die ganze Map des Spiels erkunden kann. Die ist, nebenbei gesagt, riesig und innerhalb meiner Preview bin ich nicht über das Startgebiet hinausgekommen.

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