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Gears 5: Gamescom-Vorschau – Horde-Modus kommt mit prominenten Gästen

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Gears 5: Zur Story halten sich Microsoft und The Coalition noch bedeckt. Stattdessen konnten wir auf der Gamescom 2019 erstmals den Horde-Modus anspielen.

Gears 5: Auf der Gamescom 2019 endlich den Horde-Modus angespielt.

Nachdem Marcus Fenix bereits einige Jahre im Dienst der Koalition der ordentlichen Regierungen und als Mitglied des Delta-Squads zu verzeichnen hat und auch sein Sohn JD Fenix seinen großen Auftritt im letzten Ableger der Gears of War-Serie feierte, tritt nun erstmals eine weibliche Protagonistin ins Rampenlicht. Auf der Gamescom haben wir einige neue Impressionen von Gears 5 erhalten, die wir euch auf keinen Fall vorenthalten möchten.

Kurz und knackig 

In Gears 5 schlüpft ihr in die Haut von Kait Diaz und begebt euch auf die Suche nach Antworten. Im Vordergrund: Kaits Abstammung und die Geschichte der Loctus. An ihrer Seite kämpfen zudem der Gear of War 4 Protagonist JD Fenix, sein Freund Delmont Walker und auch Microsofts ikonischer Haudegen und das bekannteste Gesicht der Gears-Reihe Marcus Fenix ist wieder mit von der Partie. Das ist bislang alles, was man zur Story von Gears 5 weiß. Auch auf der Gamescom haben uns die Entwickler von The Coalition nicht mehr verraten. Stattdessen stand die Rückkehr des Horde-Modus, der mit einigen Neuerungen auftrumpft, im Fokus der Präsentation. 

Das erwartet euch in der Lobby des Horde-Modus.

Bevor ihr euch in den Kampf gegen die wachsenden Gegner-Horden werft, müsst ihr euch kurz durch das Bootcamp ballern, ein etwa 15-minütiges Tutorial. Dieses ist dabei außerhalb der Kampagne angesiedelt, gleichzeitig aber auch Story-basiert, das heißt, wer die Kampagne links liegen lassen möchte oder gar nie ein Gears of War-Titel gespielt hat, der kriegt hier eine Art Crash-Kurs in Sachen Story. Streng nach dem Motto: Nicht lang schnacken, Waffe packen und Rekord knacken.

Bekannter Modus leicht verfeinert

Im Horde-Modus geht es in alter Manier darum, mit vier weiteren Mitstreitern möglichst lange die Wellen an hereinströmenden Widersachern zu überleben. Das Wellenlimit liegt dabei bei 50. Doch nur wer taktisch klug spielt, schafft es bis zur letzten Runde. Vorab habt ihr die Auswahl zwischen 9 verschiedenen, spielbaren Helden, die alle unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Kate fungiert beispielsweise als Scout und treibt sich mit ihren Survival-Fähigkeiten meist an der Front umher. Sie kann unter anderem in kürzester Zeit Energie-Items aufheben, die zum Ausbau der Basis benötigt werden oder auch für das Erwerben eigener Perks, auf die wir gleich noch zurückkommen werden. 

9 spielbare Helden - darunter zwei prominente Neuzugänge.

Neben Kate gibt es dann noch Dell, der als Ingenieur zwei Roboter spawnen kann, die ihm die Feinde vom Hals halten, damit er das tun kann, worauf er spezialisiert ist: die Aufrechterhaltung und Ausbau der Basis. In dieser ist eure Überlebenschance dank gewisser Verteidigungsmaßnahmen wie Century oder Schock-Turrets höher und ihr habt zudem Zugriff auf Munitionsdepots – natürlich müsst ihr dieser zunächst einmal errichten. Als nettes Gimmick für Halo- oder Terminator-Fans gibt es zudem Emile aus Halo Reach sowie Sarah Connor aus dem bald anlaufenden Film Terminator Fate als spielbare Charaktere obendrein. Letztere wird sogar tatsächlich von Schauspielerin Linda Hamilton höchst persönlich synchronisiert. 

Die X-Ray-Fähigkeit von Fahz: In jedem Kampf ein praktisches Tool.

Und damit ihr bei möglichst viele Wellen überlebt, solltet ihr euch bei der Heldenauswahl ordentlich Gedanken machen. Denn durch die Kombination mancher Fähigkeiten bietet euch das Gameplay gewisse taktische Vorteile. Als Beispiel sei hier die Kombination aus Fahz und Marcus Fenix genannt. Letzterer, der die Funktion eines klassischen Tanks übernimmt, kann mit seiner Fähigkeit einen Modus aktivieren, in dem jeder Treffer ein Kopfschuss erzielt. Naheliegende Spieler profitieren dann ebenfalls von diesem Vorzug. Und im Zusammenspiel mit der X-Rax-Fähigkeit von Fahz, der in seiner Rolle als Sniper mit dieser Fähigkeit Feinde durch Wände erspähen und treffen kann, teilt so im Handumdrehen mächtigen Schaden aus, noch bevor der Gegner überhaupt im Sichtfeld ist. Das nennen wir Tag Team wie es im Buche steht.

Ade altbekannter Schwierigkeitsgrad 

Die klassischen Schwierigkeitsgrade eines Gears of War fallen beim Horde-Modus von Gears 5 erstmals weg, aber tatsächlich auch nur im Horde-Modus. Freunde des Story-Modus dürfen sich weiterhin auf altbekannte Möglichkeiten im Hinblick auf die Schwierigkeit freuen. Stattdessen trumpf der Horde-Modus nun mit einem neuen Feature auf: eine individuell einstellbare Schwierigkeit. Indem ihr bestimmte Optionen auswählt, wie zum Beispiel Feinde teilen mehr Schaden aus beziehungsweise stecken mehr Schaden ein, könnt ihr euch das Gameplay wesentlich erschweren. Wer alle 7 Schwierigkeitsoptionen aktiviert und alle 50 Wellen meistert, der hat die Karte in allen Zügen gemeistert. 

Schwierigkeitsgrad in Gears 5: Alles neu, aber knackig wie immer.

Für besonders knifflige Runden gibt es dann aber auch bessere Belohnungen in Form von Skill-Cards, die eure Helden auf Langzeit verbessern. Kurzfristig könnt ihr eure Charaktere aber auch mittels der zuvor erwähnten Perks verbessern. Feinde lassen Energie-Items fallen, die ihr für derartige Verbesserungen benötigt. Bei Kate sind diese vier Perks beispielsweise Gesundheit, Gesundheitsregeneration, Bewegungsgeschwindigkeit und Schock-Schaden. Sammelt ihr die Items auf, könnt ihr in der Basis eure Punkte in eine dieser vier Perks investieren. Insgesamt könnt ihr jedes Perk bis auf ein Level von 10 upgraden, was auch empfehlenswert ist, wenn ihr bis zur 50. Runde auf den Beinen stehen wollt. 

Nach manch einer Runde werdet ihr zudem mit einem Endboss konfrontiert, von denen wir jedoch keinen in der Gamescom-Präsentation zu sehen bekamen. Nach dem Triumph über einen dieser Bosse spawnen allerdings sogenannte Power-Tabs auf der Karte. Diese, sich im feindlichen gebiet befindenden Stationen, bieten euch die Möglichkeit eure Basis zu verlagern oder auch zu erweitern. Nach dem King of the Hill-Prinzip müsst ihr einen Bereich halten, bis dieser erobert ist und schon gehört der Power-Tab euch.

Skill-Cards sorgen für Langzeitmotivation.

Fazit

Zur Kampagne können wir bislang nichts sagen, doch der Horde-Modus von Gears 5 wirkt spaßig und unkompliziert. Wer Lust auf schnelles Geballer oder auch ein anspruchsvolles Taktieren hat, der wird mit dem Deckungs-Shooter gut bedient sein.

Gears 5 erscheint am 10. September 2019 für Xbox One und PC. Alle mit der Ultimate Edition des Spiels oder Ultimate Edition Xbox Game Pass dürfen schon am 05. September loslegen.

Auch lesen: Die besten Cosplays und coolsten Messe-Babes der Gamescom 2019 - inklusive Gears 5


Rubriklistenbild: © The Coalition

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