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Iron Man VR: Auf der Gamescom 2019 erstmals angespielt.

Genau wie Tony Stark

Iron Man VR: Gamescom-Vorschau – Mehr als eine Marvel Experience?

  • VonOliver Koch
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Einmal als Iron Man durch die Wolken brechen: Der Traum eines jeden Marvel Fans. Iron Man VR will diesem Traum ein Stückchen näherkommen. Wir haben's angespielt

Nachträglich zum großen Abschluss der Avengers-Ära im MCU liefert das Entwicklerstudio Camouflaj mit Iron Man VR den passenden Titel für jene, die den philanthropischen Superhelden aus dem Hause Marvel schon jetzt vermissen. Wie es sich anfühlt, in die ikonische Rüstung von Tony Stark zu steigen, haben wir auf der Gamescom für euch in Erfahrung gebracht.

Headset auf, Düsen an

Bei Iron Man VR durften wir in die Haut des milliardenschweren Industriellen schlüpfen und uns in die Lüfte von Los Angeles begeben, wo wir mit den drei Hauptfunktionen des rot-goldenen Anzugs vertraut gemacht wurden: Fliegen, Schießen, Schlagen. Die kriminellen Schergen und der intergalaktische Abschaum müssen jedoch noch ein wenig auf ihre Abreibung warten, da wir auf der Gamescom lediglich das Tutorial spielen durften, in dem wir einzig und allein umherschwirrenden Drohnen die Schaltkreise ausknipsten. Das Fliegen gestaltet sich dabei als äußerst unterhaltsam. 

Hoch die Hände: Sorgt für Brände!

Mit den Triggern der zwei PlayStation VR-Controllern, die als eure Hände fungieren, habt ihr Kontrolle über eure Schubdüsen. Je nachdem in welche Richtung ihr sie haltet, beschleunigt, lenkt oder bremst ihr euren Flug. Haltet ihr die Hände wie der wahre Tony Stark eng an eurem Körper, so geht’s strikt geradeaus. Für Kurven müsst ihr eure Arme dann in die entgegengesetzte Richtung halten, in die es gehen soll. Das grazile Fliegen einer Kurve gestaltet sich dabei noch als etwas knifflig, sollte aber hoffentlich durch die angekündigten Performance-Patches noch verfeinern lassen. Insgesamt können wir jedoch sagen, dass das Fliegen ordentlich Laune macht. Ob diese nach den ersten Spielstunden noch fortbesteht, bleibt abzuwarten.

Das moderne Moorhuhn

Habt ihr euch erstmal mit dem Agieren in der Luft vertraut gemacht, geht es ans Eingemachte: das Ballern. Mit der Move-Taste feuert ihr einen der berühmt berüchtigten Schüsse ab. Haltet ihr die Taste länge gedrückt, hört ihr den unverwechselbaren Sound der sich aufladenden Repulsor-Düsen und eurer Schuss bekommt ein wenig mehr Wums. Quasi fast so, wie ein modernes, interaktives Moorhuhn in VR. Mit dem Halten der X-Taste könnt ihr zudem einen Power-Schlag durchführen, der euch gleichzeitig einen kurzen Speed-Boost gewährt. 

Iron Man VR: Das Tutorial macht Lust auf mehr.

So fliegt ihr zunächst eine Art Parkour ab und müsst zwischendurch einige starre Ziele zerschießen oder zerschlagen. Anschließend wird euch eine kleine Horde Drohnen auf dem Leib gehetzt, die ihr mit euren erlernten Fähigkeiten auseinandernehmt. Wirklich schwer ist dies nicht, wären da nicht hin und wieder die Schwierigkeiten beim Kurven-Fliegen oder Umdrehen. Ansonsten hat uns jedoch nicht mehr bei der Iron Man VR-Demo gestört. Nicht einmal, dass es nicht die Stimme von Robert Downey Jr. ist, die wir zwischen den Kopfplatten unserer Metallbüchse hören.

Fazit 

Wird Iron Man VR einschlagen? Wir bleiben skeptisch.

Im Hinblick auf das Gameplay ist Iron Man VR sehr einsteigerfreundlich und bietet somit auch unerfahrenen Gamern ein spaßiges Erlebnis als der legendäre Stahlbursche von Marvel. Allerdings stellt sich die Frage, wie umfangreich dieses Spielerlebnis sein wird und ob das Gameplay überwiegend bei dem simplen Prinzip aus Fliegen, Schießen, Schlagen bleibt. Leider blieb uns auf der Gamescom eine Antwort auf diese Frage ebenso aus wie ein fester Release-Termin. Sprich: Es heißt nun erstmal abwarten.

Iron Man VR erscheint noch 2019 für PlayStation VR

Mehr zu Superhelden auf der Gamescom 2019: In unserer Vorschau zu Marvel's Avengers.

Sollte man jedoch mit Iron Man noch nicht seinen Marvel Durst gestillt haben, gibt es nun auch neue Leaks zu einem zweiten Spiderman Titel

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