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JBL Quantum 350 Wireless im Test – Leichtgewicht mit 3D Surround Sound

  • Adrienne Murawski
    VonAdrienne Murawski
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Ein gutes Gaming-Headset sollte in keinem Gamer-Setup fehlen. Ob das neue JBL Quantum 350 Wireless dazu zählt, verraten wir euch in unserem Test.

Hamburg – Gaming-Headsets gibt es wie Sand am Meer: Da kann die Auswahl für das richtige schon mal schwerfallen. Mit der Quantum-Serie stellt JBL bereits seit Jahren Headsets für Gamer:innen bereit und hat nun ein neues auf den Markt gebracht. Wir haben das JBL Quantum 350 Wireless für euch auf Herz und Nieren überprüft und sagen euch, ob es sich für den Preis lohnt.

UnternehmenJBL
GründerJames Bullough Lansing
Gründung1946
DachorganisationHarman International Industries
HauptsitzLos Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten

JBL Quantum 350 Wireless im Test – Kabelloses Overear-Headset für Zuhause

Was kann das JBL Quantum 350 Wireless Headset? Mit dem Quantum 350 Wireless hat JBL ein brandneues Gaming-Headset im mittleren Preissegment geschaffen. Die Quantum-Serie steht bei JBL seit jeher für Gaming und hat für jeden Gamer-Typ etwas im Angebot: mit Kabel, kabellos, für Profis und Gelegenheitsspieler:innen. Im Gegensatz zu den Quantum-Headsets mit geringeren Ziffern kommt das JBL Quantum 350 Wireless, wie der Name es schon vermuten lässt, kabellos daher.

Zusammen mit dem Overear-Headset wird ein USB-Typ-A Dongle geliefert, sowie ein abnehmbares Mikrofon, ein Ladegerät und ein Windschutz für das Mikrofon. Da der Dongle für herkömmliche USB-Ports ist, kann man das Headset nicht mit dem Handy oder Tablets koppeln, sondern nur mit dem PC, der Nintendo Switch, der PS4 und PS5 und natürlich der Xbox Series X/S oder Xbox One. Das Wichtigste an einem Headset ist aber selbstverständlich der Sound.

JBL Quantum 350 Wireless im Test – Klangqualität im Check

Wie hört sich das Headset an? Das JBL Quantum 350 Wireless hat 3D Surround Sound und kann dank der JBL QuantumENGINE am PC individuell eingestellt werden. Es sei gesagt, dass das Headset für den PC optimiert ist und dort seine volle Soundqualität entfaltet. Auf Konsolen wie Nintendo Switch oder der PS5 klingt das Headset aber auch gut. In der kostenlosen Suite, die man sich auf der JBL Homepage herunterladen kann, kann man den Equalizer nach Belieben einstellen und konfigurieren, ob man mehr oder weniger Bass oder hohe Frequenzen hören möchte.

Dank einzelner Regler können Profis genau einstellen, welche Töne mehr oder weniger stark vorkommen sollten. Alle anderen können aus voreingestellten Profilen wie „Bass Cut“, „High End Boost“ oder auch „Flat“ auswählen. Auch beim Raumsound können Gamer:innen auswählen, ob sie diesen lieber „immersiv“, „ausgewogen“ oder „präzise“ hören möchten.

JBL Quantum 350 Wireless im Test – 3D Surround Sound im Check

Ein präziser Surroundsound ist für Shooter hervorragend geeignet, um die räumliche Genauigkeit zu erhöhen, während das immersive Setting eher die Akustik eines heimeligen Wohnzimmers widerspiegelt. Im Spezialmodus kann dann sogar noch ganz genau der Kopfdurchmesser angegeben werden, um das Sounderlebnis noch individueller anzupassen.

Sowohl mit als auch ohne Surround-Sound hört sich das JBL Quantum 350 Wireless aber sehr gut an. Der 3D-Sound funktioniert hervorragend und auch die allgemeine Klangqualität ist gut. Bei den tiefen Tönen kommt das Headset an die 25 Hz ran, bei hohen Frequenzen ist bei knapp 15.000 Hz Schluss.

Bei einem Gaming-Headset kommt es aber natürlich nicht nur darauf an, wie der Sound klingt, sondern auch wie man sich bei den Mitspieler:innen im Voicechat anhört. Das abnehmbare Mikrofon des JBL Quantum 350 Wireless klingt in den Ohren meiner Kolleg:innen sehr gut und hat nur minimale Aussetzer beim Entstummen im Discord. Ansonsten überträgt es wundderbar auch den kleinsten Mucks. In der JBL QuantumENGINE kann man beim Mikrofon außerdem einstellen, dass man sich beim Sprechen selbst über das Headset hören kann. Bei lauten Spielen kann diese Einstellung helfen, damit man nicht unnötig ins Mikrofon schreit und seine Mitspieler:innen (und Mitbewohner:innen) so vergrault.

JBL Quantum 350 Wireless im Test – Ein Leichtgewicht unter den Gaming-Headsets

Wie sitzt das Headset? Der Sitz des JBL Quantum 350 Wireless ist hervorragend. Dank bequemer Memory-Foam Ohrpolster, die mit PU-Leder überzogen sind, kann man das Headset stundenlang tragen. Die Ohren werden weder warm, noch drückt das Headset zu sehr auf den Kopf. Auch mit einer Brille ist das JBL Quantum 350 Wireless kombinierbar und sitzt auch nach einer stundenlangen Gaming-Session noch perfekt. Mit einem Gewicht von 252 Gramm zählt das Headset aber auch zu den Leichtgewichten.

Die Anschlüsse und Knöpfe am JBL Quantum 350 Wireless Gaming-Headset.

Ist das Headset gut verarbeitet? Das JBL Quantum 350 Wireless setzt auf Plastik, das jedoch stabil wirkt. Die Verarbeitung ist gut und das Headset wirkt trotz Plastik hochwertig. Die Bedienung des JBL Quantum 350 Wireless fällt ebenfalls leicht aus, sodass Nutzer:innen nicht überfordert werden. Mit einigen wenigen Knöpfen lassen sich am Headset die Lautstärke und das Mikrofon verwalten und das Headset an- oder ausschalten. Das Mikrofon lässt sich individuell einstellen oder bei Bedarf auch ganz entfernen.

Vom Design her kommt das JBL Quantum 350 Wireless im schlichten Schwarz daher. Grundsätzlich ist am Design auch nichts auszusetzen. Ich persönlich hätte mir jedoch eine mattschwarze Verkleidung der Ohrmuscheln gewünscht, sowie eine glatte Verarbeitung des PU-Leders. Durch das gewellte Design erinnert mich das Headset zu sehr an alte Kopfhörer aus den 90ern.

JBL Quantum 350 Wireless im Test – Fazit zum 3D Surround Sound Headset

Lohnt sich das JBL Quantum 350 Wireless Headset? Für 99,99 € bekommt man mit dem JBL Quantum 350 Wireless ein gutes Gaming-Headset, das alle Voraussetzungen erfüllt. Das Headset verbindet sich in Sekundenschnelle, egal ob mit der Switch, der PS5 oder dem PC und lässt sich auf letzterem sogar ganz individuell einstellen. Leider ist das JBL Quantum 360 Wireless nichts für unterwegs, da der Dongle vom USB-Typ-A ist und sich somit nicht mit Handys oder Tablets verbinden lässt.

JBL Quantum 350 Wireless im Test – Fazit zum 3D Surround Sound Headset

Die Soundqualität des JBL Quantum 350 Wireless ist für diesen Preis sehr gut und auch der 3D Surround Sound funktioniert bestens. Außerdem hält der Akku des Gaming-Headsets ganze 22 Stunden und lässt sich innerhalb von zwei kurzen Stunden komplett aufladen. Wer zwischendurch einen schnellen Energieboost braucht, kann das JBL Quantum 350 Wireless für fünf Minuten laden und dann eine weitere Stunde nutzen. Der Sitz des Headsets ist bequem und auch für mich als Brillenträgerin zu keiner Zeit unangenehm. Nur das Design hätte für mich noch etwas schicker ausfallen können – komplett mattschwarz und mit glatten Kunstleder-Ohrmuscheln wäre mein Favorit.

ProContra
+ Hoher Tragekomfort- Design könnte besser sein
+ Gute Soundqualität- Mikrofon hat minimale Aussetzer
+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis- Nicht unterwegs nutzbar
+ Lange Laufzeit
+ Schnelles Verbinden mit jeder Plattform

Rubriklistenbild: © JBL/IMAGO/NurPhoto (Montage)

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