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Maneater: Gamescom-Vorschau – Hai-RPG auf den Spuren des Goat-Simulator

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Von: Jonas Dirkes

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Maneater-Tripwire-Artwork
Maneater: Große Haie, kleine Happen © Tripwire Interactive

Vom kleinen Fisch zum großen Jäger – In Maneater, dem weltweit ersten Hai-Simulator, könnt ihr eure wildesten Trashfilm-Fantasien ausleben. Wir haben's angezockt.

Maneater beschäftigt sich nicht mit Popsongs der 2000er (jedenfalls vordergründig), sondern mit kleinen Happen für große Haie. Ihr seid der große Fisch und werdet auf ein riesiges Buffet aus lecker-schmecker Menschlein losgelassen. Klingt lustig? Wir haben uns den Titel für euch auf der Gamescom 2019 angeschaut.

Maneater-Tripwire-Haifisch
Maneater schickt euch auf die ständige Suche nach neuer Beute. © Tripwire Interactive

Snack-Attack

Mit Maneater dürfte der große Traum für so einige Hai-Trash-Fans in Erfüllung gehen: Endlich schlüpft man auch einmal in die Rolle des zahnreichen Fischfreundes. Und dann macht man halt so Hai-Dinge - Schnell durchs Wasser schwimmen, Fischen nachjagen und lecker Touristen mampfen. Angefangen beim kleinen Hai (kleiner Hai, dümdüm) frißt man sich in Maneater dann aber ratzfatz zum großen Hai (großer Hai dümdüm) hinauf. 

Je mehr Fisch- und Menschenfutter euch durch die Kiemen gehen, desto mehr Masse setzt ihr an. Die Größe spielt dabei eine entscheidende Rolle. Alles was kleiner als ihr ist, kann auch standgerecht weggesnackt werden, größere Kaliber nicht. Maneater ist damit also quasi ein glorifiziertes und aufgeblähtes Feeding Frenzy mit Haien. Nachdem was wir von dem Titel sehen konnten, steht die Chance dabei recht gut, sich sogar bis zum prähistorischen Megalodon hochzufuttern und die sieben Weltmeere in Angst und Schrecken zu versetzen.

SharkPG

Gerahmt wird die fischige Schlachtplatte von einer Reality TV Show. Diese hört auf den Namen “Sharkhunters vs. Maneaters“ und dürfte genau das abliefern, was der Titel verspricht. Die Trashfilmwurzeln von Maneater lassen sich nur schwer verbergen. Da passt es super, dass der Haifischspaß durch und durch mit schwarzem Humor durchzogen ist. Es gibt sogar einen Kommentator, der stets die hungrigen Aktionen unseres Hais adressiert. Zusätzlich bietet das selbsternannte SharkPG noch einige weitere Kniffe. Ihr müsst nämlich auf euren Hai-Haushalt achten, viele Bedürfnisse wollen befriedigt werden. Dürstet es euch beispielsweise nach etwas fettigem, solltet ihr wohl lieber nach etwas wie einer Robbe oder ähnlichem Ausschau halten. 

Maneater-Tripwire-Menschenfresser
Blut geleckt? In Maneater ist das Alltag. © Tripwire Interactive

Zudem gibt es einen lebendigen Tag/Nacht-Zyklus, der die Routinen der Spielwelt durchschütteln soll. In der Nacht findet so eher mal eine Strandparty statt, viele Fischer sind dann aber nicht mehr unterwegs. Nascht man zu viele Menschensnacks, verfolgen euch GTA-mäßig die örtlichen Bounty Hunter und sieben mysteriöse Wildlife Kings gibt es auch noch zu fressen. In der uns gezeigten Präsentation trafen wir beispielsweise auf einen riesigen Alligator. Es gibt also ganz schön viel zu tun in Maneater.

Fazit

Maneater wirkte in der kurzen Zeit, die wir mit dem Titel verbringen konnten wie eine fischige Goat-Simulator Variante: Nur, dass ihr diesmal als Hai in eine relativ offene Welt geworfen werdet um reichlich Schabernack zu treiben. Dass das Ganze grafisch nicht sonderlich beeindruckend aussieht, ist dabei voll zu verzeihen. Hier geht es einzig um kurzweiligen Haifisch-Spaß und den wird man in Maneaters vollgepackter Spielwelt samt schwarzem Humor auch mit ziemlicher Sicherheit bekommen. Zusammenfassend bleibt zu sagen: Wir fanden Maneater ziemlich ver-hai-ßungsvoll - Sorry!

Maneater soll noch 2019 für den PC erscheinen. Zunächst exklusiv im Epic Games Store, anschließend auch weiteren PC-Plattformen.

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Maneater-Tripwire-Großstadt
Als Jäger der Tiefe macht ihr selbst vor der Großstadt nicht Halt. © Tripwire Interactive

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