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Monster Hunter World: Die erste Erweiterung Iceborne - Bald ist es soweit!

Auf der Jagd nach frischer Beute

Monster Hunter World: Iceborne in der Vorschau - Auf Großwildjagd durch neue Gebiete

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Die erste Erweiterung für Monster Hunter World rückt immer näher. In der Vorschau zeigen wir euch, warum Iceborne dem Hauptspiel in nichts nachsteht.

Schon seit langem warten die Fans auf eine Erweiterung für Monster Hunter World, die jetzt mit Iceborne kommen soll. Neben einem neuen Gebiet erwartet uns auch ein ganzer Haufen neuer Monster, Waffen und Rüstungen sowie der Meister-Rang. Das neue Areal heißt Raureif-Weiten und wird das erste Schneegebiet in MHW. Damit füllt es eine große Lücke des Hauptspiels, in dem es zuvor nur sehr wenige feueranfällige Monster gab. Warum die Erweiterung mit dem Hauptspiel mithalten kann und ob die ganzen Neuerungen das Spiel sinnvoll erweitern, erfahrt ihr hier.

 Veteranen ziehen weiter...

Um die erste Erweiterung Iceborne starten zu können, müsst ihr zunächst die Kampagne beendet haben. Denn mit den Raureif-Weiten kommt nicht nur ein neues Gebiet, sondern auch der Meister-Rang findet Einzug in MHW. Der sollte Veteranen früherer Teile noch als G-Rank bekannt sein. Hier werdet ihr mit den stärksten Monstern ihrer Art konfrontiert und erhaltet die besten Materialien. Die Erweiterung richtet sich also eher an erfahrenere Jäger.

...in eisige Weiten

Unsere Reise gen Norden beginnt mit einer Entdeckung. Denn in der neuen Welt gibt es ein erschreckendes Phänomen: eine große Wanderung der Legiana, die den Kontinent verlassen... oder fliehen? Dem gilt es mit einer neuen Expedition auf den Grund zu gehen! 

Unsere neue Basis.

Damit dieses Vorhaben gelingt, brauchen wir natürlich auch die entsprechenden Ressourcen. Also wird erstmal ein neues Lager samt Schmiede, Garten und Küche auf dem verschneiten Neuland errichtet. Denn Vorbereitung ist die halbe Miete für eine erfolgreiche Jagd. In dem neuen, frostigen Lager begegnen wir sowohl alten Bekannten aus der bisherigen Story als auch neuen Gesichtern wie der Paliko-Omi, die uns anstelle des miauskulären Kochs mit allerhand nährstoffreichen Gerichten versorgt. Allgemein ist dasneue Lager wesentlich Spieler-freundlicher gestaltet als Astera. Die einzelnen Anlaufpunkte liegen näher beieinander und sind nicht mehr durch nervige Aufzugfahrten voneinander getrennt. Es gibt auch einige Stationen, die zugunsten des Komforts zusammengelegt wurden, wie zum Beispiel der Garten und die Argosy. Man merkt also deutlich, dass Capcom den Wünschen der Fans Gehör geschenkt hat. 

Auf der Jagd nach frischem Loot

Wie gesagt: Barioth reißt gern die Umgebung ab.

Mit dem neuen Gebiet finden außerdem neue Monster Einzug, die erlegt und gelootet werden wollen. Und die sind wesentlich vielfältiger als man bei einem Schneegebiet anfangs denken mag. Als erstes begegnete uns beispielsweise der Beotodus, der zu den in MHW eher seltenen Fisch-Wyvern gehört und sich dementsprechend wie eine Schnee-Version des Jyuratodus verhält. Seid gewarnt, das Biest hält einiges aus. Der Banbaro, dem man auch schon in der Beta das Fell über die Hörner ziehen konnte, ist eine Kombination aus Kampf-Wyvern und Elch. Er ist nicht zu unterschätzen, da er die Umgebung gegen euch einsetzt, indem er euch mit Baumstämmen umrennt, die eine freche Reichweite abdecken, oder euch Steine auf die Rübe schmettert. Der Barioth hingegen nimmt zwar auch Einfluss auf die Umgebung, doch eher durch die Wucht seiner Angriffe. Der Säbelzahn-Flugwyvern ist verdammt schnell und reißt gerne die halbe Map ab, während er versucht euch an den Kragen zu gehen.

Neue Herausforderung durch alte Bekannte. 

Es gibt allerdings auch einige altbekannte Gesichter in neuem Gewand. Der Tobi-Kadachi ist in einer giftigeren Variante zurück, die es in sich hat. Denn der Viper-Tobi-Kadachi besitzt Stacheln an seinem Schweif, die mit einem unfassbar aggressivem Gift versehen sind. Nebenbei kann er die Dinger auch noch Verschießen, was seine Reichweite enorm erhöht und ihn zu einem wesentlich fordernderen Gegner macht. Der Nachtschatten-Paolumu ist eine Unterart der bereits aus dem Hauptspiel bekannten Fellknäuel-Fledermaus. Nur, dass dieser euch in Schlafgas räuchert. 

Allgemein merkt man, dass einige Modelle recycelt wurden, die zuvor noch nicht so oft Verwendung fanden. Das ist aber einerseits nichts neues für MHW und andererseits auch verdammt gut umgesetzt. Denn Monster wie Tobi-Kadachi, die vorher selbst als gehärtetes Exemplar kaum fordernd waren, sind jetzt wirklich ernstzunehmende Gegner. 

Alte Ausrüstung in neuem Glanz

Mit den neuen Monstern und dem Meister-Rang kommen natürlich auch neue Waffen und Rüstungen. Das sorgt zwar dafür, dass fast alle alten Rüstungen fürs End-Game unbrauchbar werden, aber hat auch viele Vorteile. Zum einen bekommen wir viele alte Rüstungen in neuen Alpha- und Beta-Versionen, zum anderen aber auch viele neue Rüstungs-Sets sowie Dekorationen. Dabei sei auch zu erwähnen, dass es jetzt Dekorationen gibt, die Vierer-Slots benötigen, welche wir ebenfalls bei den neuen Alpha- und Beta-Rüstungen finden. 

Außerdem werden unsere Waffen nicht unnütz, sondern bekommen sogar komplett neue Erweiterungen. Bis zu drei neue Stufen/Seltenheitsgrade gibt es für viele der bisherigen End-Game Waffen.

Neue Ausrüstung bringt frischen Wind

Reiten wie die Palicos.

Mit Iceborne finden auch einige neue Mechaniken ihren Weg ins Spiel. Eine davon ist der Greifhaken, den ihr mit euer Schleuder benutzen könnt. Damit bekommt ihr mehr Möglichkeiten, auf Monster zu steigen und präzise Schaden auf einzelne Körperteile zu machen. Eure Schleuder könnt ihr jetzt auch mit jeder Waffe nutzen, während diese gezogen ist und nicht mehr nur mit Schild und Schwert. Außerdem könnt ihr auch auf den kleineren Raubtieren, die ihr in jedem Gebiet findet, reiten. Das war bisher auch nur unserem Palico vorbehalten. 

Zusätzlich bekommen auch alle Waffen neue Angriffe. was deren Einsatz-Möglichkeiten erweitert und auch Veteranen einen Anreiz gibt, sich erneut mit neuen Combos auseinanderzusetzen.

Eiskalte Raureif-Weiten

Frostige Hölen erwarten euch.

Das neue Gebiet namens Raureif-Weiten ist ebenfalls sehr gelungen. Es wurde wieder ein, für Monster Hunter World typisches, glaubwürdiges Biotop geschaffen. Um euch hier bewegen zu können, müsst ihr euch wärmen. Dazu habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Als erstes könnt ihr als Dekor-Rüstung eine Wärmeschicht auf eure normale Rüstung drauf legen, ohne dabei eure Werte zu verändern. Außerdem könnt ihr aus wildem Chili Wärmegetränke herstellen oder euch in heißen Quellen wärmen, die ihr an manchen Orten in den Raureif-Weiten findet.

Auch der Schnee trägt viel zur Atmosphäre und dem Spielgefühl bei. Denn der ist nicht einfach ein Untergrund wie jeder andere. Wenn ihr durch hohen Schnee stapft, seid ihr beispielsweise wesentlich langsamer. Zumindest bis er einmal platt getreten ist. So kann ein Gebiet, das am Anfang noch recht hinderlich erscheint, nach ein paar Minuten Kampf ohne Widerstand begehbar sein.

Fazit: Vielversprechend

Willkommen im Winterwunderland.

Monster Hunter World: Iceborne liefert genau das was man erwartet. Mehr vom altbewährten mit neuen, passenden Mechaniken, die das ohnehin schon sehr runde Spielprinzip weiter abrunden und ergänzen. Die neuen Monster sind wieder ein Meisterwerk der Fantasy-Gestaltung und die neuen Sub-Spezies sind aufgrund der Unterschiede zu ihren bekannten Artgenossen und den teilweise komplett neuen Angriffsmuster und Techniken auch sehr gelungen. So lässt sich auch das Recyceln alter Monster-Modelle gut verkraften. Die neuen Monster sind abwechslungsreich und nutzen oft gekonnt und passend ihre Umgebung aus. Das neue Gebiet bringt dringend benötigte Abwechslung und steht den bisherigen Regionen in nichts nach. Es ist genau wie die anderen Regionen perfekt ausgestaltet und bringt die richtigen Neuerungen - Ein verschneiter Wintertraum!

Die erste Erweiterung Monster Hunter World Iceborne erscheint am 6. September 2019 für PlayStation 4 und Xbox One. Die PC-Version soll erst gegen Januar 2020 kommen.

Wenn ihr mehr zum Hauptspiel Monster Hunter World wissen wollt, legen wir euch unseren Test nahe.

Außerdem haben wir auch noch die Release-Liste für August damit ihr wisst wie ihr euch die Zeit bis zum Release von Monster Hunter World Iceborne vertreiben könnt.

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