Paranoia-Computer-Auge
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Paranoia:

George Orwell lässt grüßen

Paranoia: Happiness is Mandatory in der Gamescom-Vorschau – Freund Computer lädt zum Spielen ein

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Paranoia: Happiness is Mandatory saugt uns zurück in die 80er, als Rollenspiele analog und Computer noch Auswuchs des Bösen waren. Ob die Zeitreise gelingt?

Neben den großen Blockbuster-Spielen hat die Gamescom auch viele kleinere Titel zu bieten. Darunter auch Paranoia: Happiness is Mandatory. Alte Pen-and-Paper-Hasen horchen jetzt zurecht auf. Die Videospieladaption des Tabletop-Rollenspielklassikers kommt bald samt futuristischem Setting und schwarzen Humor für PC und Konsole heraus. Wir konnten Paranoia: Happiness is Mandatory bereits auf der Gamescom anspielen und der erste Eindruck: Gefällt uns! 

Das wachende Auge 

In der Welt von Paranoia passiert nichts, ohne dass es der Freund Computer herausfindet. Dieser wacht über alles und jeden und bestraft diejenigen, die sich seinen Anweisungen widersetzen. Aus diesem Grund müsst ihr versuchen, euer Ziel zu erreichen, aber trotzdem eure Loyalität bestmöglich zu wahren. Schafft ihr das nicht, wird der Freund Computer vielmehr zu Feind Computer und macht kurzen Prozess mit euch. Doch das bedeutet nicht gleich Game Over. Stirbt eure Figur, wird sie sofort durch einen Klon ersetzt und ihr könnt weiterspielen. Eine weitere Besonderheit spielt die Farbe eurer Kleidung. Jede Figur kriegt die Farbe zugeteilt, die ihrem Berechtigungslevel entspricht. So darf Orange sich nicht in gelbmarkierten Arealen aufhalten, aber Gelb darf sich in orangemarkierten Gebieten frei bewegen. Gleiches gilt für Orange und Rot. Rot darf sich nur in rotmarkierten Bereichen aufhalten. Haltet ihr euch nicht an diese Regel, weckt ihr ebenfalls das Misstrauen vom Freund Computer. 

Paranoia kommt im retrofuturistischen Look daher.

Lachend spielend

Paranoia: Happiness ist Mandatory spielt ihr aus der Iso-Perspektive und steuert dabei vier frei wählbare Figuren, sogenannte Troubleshooter. Jeder Troubleshooter hat ein eigenes Skillset und bietet unterschiedliche Dialogoptionen. Das Einzige, was bei jedem gleich bleibt, ist der Humor. Denn die absurden Dialoge sorgen immer wieder für ein paar Lacher. Habt ihr eure Charaktere ausgewählt und ausgerüstet, begebt ihr euch auf die Mission. Diese können auf unterschiedlichste Weise erledigt werden, denn in Paranoia gibt es zahlreiche Waffen und vielfältige Hacking-Optionen. Im Kampf könnt ihr auch die Umgebung nutzen, denn bestimmte Objekte können explodieren oder eure Gegner unter Strom setzen. 

Es gibt kein Entkommen vor dem Freund Computer.

Aber Vorsicht: Bestimmte Aktionen können den Freund Computer misstrauisch machen. Befindet ihr euch in einem Kampf, könnt ihr jederzeit die Pausen-Funktion aktivieren, um euch einen Überblick verschaffen und strategisch vorgehen zu können. Das ist besonders hilfreich, wenn eine Menge Dinge auf dem Bildschirm passieren und ihr eure Troubleshooter jeweils verschiedene Aktionen ausführen lässt. Und wie in jedem guten Spiel gibt es auch in Paranoia ganz viel Loot, um stärker und besser zu werden. Aber behaltet bloß die kleinen Staubsauger-ähnlichen Roboter im Auge, denn sie können euch euren hart verdienten Loot stehlen. 

Fazit 

Cyanide und schwarzer Humor: Das passt zusammen!

Für Fans von Paranoia ein klares Muss. Paranoia: Happiness is Mandatory macht großen Spaß, bietet genügend taktische Tiefe und ist in seinen Dialogen immer wieder witzig. Für wen das vielleicht nichts ist: Alle, die mit isometrischen Rollenspielen nichts anfangen können oder keinen Humor besitzen. 

Paranoia: Happiness is Mandatory erscheint am 04. Oktober 2019 für den PC. Der Release für PlayStation 4 und Xbox One folgt später.

sr

Ihr wollt wissen, welche Games wir uns noch auf der Messe angeschaut haben? Dann checkt unseren Artikel zu den Highlights der Gamescom 2019!

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