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Pathfinder: Wrath of the Righteous in der Vorschau - Top oder Flop? 

Ein neues Abenteuer! 

Pathfinder: Wrath of the Righteous Vorschau - Top oder Flop? 

Das erste Bildmaterial zu Pathfinder: Wrath of the Righteous in der Vorschau. Schafft es der kommende Nachfolger in der ersten Stunde zu überzeugen?

  • Owlcat Games entführt euch erneut in die Welt von Pathfinder
  • Neues Futter für Fans - gelingt es dem Entwickler den Spirit des Vorgängers einzufangen oder gar zu verbessern?
  • Auch in Pathfinder: Wrath of the Righteous erwarten euch altbekannte Features

Owlcat Games wagt sich erneut an ein neues Projekt. Im September 2018 erschien der erste Teil der Reihe und konnte ein großes Publikum begeistern. Wie überzeugend der Nachfolger Pathfinder: Wrath of the Righteous ist und was sich spielerisch verändert hat, erfahrt ihr in unserer Vorschau zum Rollenspiel-Epos.

Unser Ersteindruck zu Pathfinder. Wrath of the Righteous

Erst kürzlich hatten wir die Möglichkeit, die erste Demo vom neuen Teil der Pathfinder-Reihe spielen zu können.Pathfinder: Wrath of the Righteous lautet der Name des Nachfolgers zum Erstling Pathfinder: Kingmaker. Während einer einstündigen Vorstellung des Spiels konnten wir uns einen ersten Eindruck vom Rollenspiel-Epos machen. Kann auch Teil Zwei die Qualität aufrechterhalten?

Während die Entwickler von Owlcat Games uns in den ersten 15 Minuten lediglich die Basics nähergebracht haben, wie beispielsweise die neuen Charaktere, erste Animationen der Spezialangriffe einzelner Charakter sowie die dahinterliegende Geschichte, konnten wir im Anschluss direkt in die Welt des Spiels eintauchen und rund 45 Minuten des Spiels anzocken. Vorab soll dabei allerdings gesagt sein, dass es sich um eine enorm frühe Fassung des Spiels handelt und die Zeit, die uns zur Verfügung gestellt wurde, bei weitem nicht ausreicht, um uns eine abschließende Meinung zu bilden.

Das sind unsere sechs Charaktere im Spiel.

In den 45 Minuten kamen wir erstmals in den Genuss des zweiten Abschnitts von Pathfinder: Wrath of the Righteous. Klassisch: Zu Beginn der Geschichte befinden sich die Helden des Spiels in Gefangenschaft. Um einen Weg nach draußen zu finden, müssen sich unsere Mitstreiter untereinander beraten. Wie gewohnt geschieht dies innerhalb der Textfenster, bei denen mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Jede Figur hat durch seine charakteristischen Eigenschaften andere Vorstellungen, was der bestmögliche Weg zur Freiheit ist. 

Pathfinder: Wrath of the Righteous – Altbekanntes Gewand mit geringen Veränderungen

Generell kann man vorab schon einmal sagen, dass sich die Entwickler dieses Mal auf ein eher düsteres Setting als noch im Vorgänger geeinigt haben. Dies spiegelt sich nicht nur optisch wider, sondern zeigt sich auch in der Wahl des neuen Haupthelden. Wobei Held hier vielleicht der falsche Begriff ist, da dieser alles andere als einen klassischen Held darstellt. Viel eher könnte man sagen, er ist ein „Bad Guy“. Das zeigt sich schon daran, dass die Dämonen der Welt ihm gut gesinnt sind. Wie gewohnt besteht unsere Truppe aus 6 Mitgliedern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften. Im Laufe des Spiels finden sich stets neue Weggefährten, die sich euch anschließen wollen.

Der nächste Kampf wartet schon, also vorwärts ins nächste Gebiet!

Ebenfalls spielt die Geschichte rund um Pathfinder: Wrath of the Righteousim selben Universum wie die des Vorgängers. Das Kampfsystem bleibt grundlegend altbewährt, bis auf die Tatsache, dass durch die zusätzlichen Charaktere logischerweise neue Techniken sowie Zauber hinzukommen. Bevor es jedoch erstmalig zum Kampf kommt, noch ein paar Worte zur Rolle der Dialoge in Wrath of the Righteous. Zwar bleibt im Kern alles wie gehabt, allerdings haben, laut Entwickler, die Antworten dieses Mal deutlich größere Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Dies kommt besonders der Spiellänge zugute, denn im Gegensatz zum Vorgänger soll diese nun nicht mehr über 100 Spielstunden, sondern lediglich 60-80 Spielstunden bieten. Viele Fans empfanden die letzten Spielstunden von Pathfinder: Kingmaker als anstrengend und ermüdend und um dem entgegenzutreten, entschieden sich die Macher für diesen Weg. Im neusten Ableger wird es außerdem wieder eine Handvoll alternativer Enden geben. Wie viele es genau werden, wollten uns die Entwickler dann aber doch noch nicht verraten.

Tapfer stellt sich unsere Truppe den ersten Gegnern 

Die grundlegenden Spielelemente unterscheiden sich kaum vom Vorgänger, so könnt ihr alle Charaktere einzeln auswählen, individuelle Skills nutzen und bekommt, wie gewohnt, vereinzelt vertonte Dialoge spendiert. Speichern könnt ihr entweder manuell oder via Auto-Save. Die Kämpfe bleiben zudem taktisch durch das altbekannte Pause-Feature, bei dem man seinen nächsten Zug genauestens planen kann, bevor man ihn final ausführt. Wollt ihr eure Party-Member heilen, könnt ihr dies entweder in einer Safe-Area oder mittels Zauber machen. Charakteren mit einem erhöhtem Wahrnehmungswert ist es möglich, Fallen zu entschärfen. Ob es das „verhasste“ Zeitlimit wieder geben wird, ist derzeit nicht bekannt

So spielt sich Pathfinder: Wrath of the Righteous 

Zunächst einmal steht eine gute Abstimmungen mit den eigenen Teamkameraden auf dem Plan, um einen Plan zu schmieden wie wir aus dem Gefängnis entkommen können. Optional gibt es mehrere Möglichkeiten, den Ausbruch zu planen. Welchen ihr am Ende wählt, liegt ganz bei euch. 

Wie schon vorab erwähnt, unterscheidet sich die Natur der einzelnen Figuren voneinander, was natürlich bedeutet, dass jeder der Charaktere einen eigenen Plan in petto hat. Nach einer Reihe an Dialogen haben wir schließlich den richtigen Weg für uns gefunden und sind gemeinsam mit unserer Truppe in Richtung Freiheit aufgebrochen. Wobei es außerhalb des Gebäudes alles andere als friedlich vor sich geht, denn in der Stadt ist das totale Chaos ausgebrochen. Von allen Seiten fliegen Feuerbälle, die Stadt ist total verwüstet und zudem erwartet uns ein Kampf nach dem anderen. Nachdem die ersten Hürden überwunden sind, erstmal eine Verschnaufpause! Kurz das Menü geöffnet, einen Blick auf die Karte geworfen und auf zum nächsten Ziel! 

Nach einer langen Reise verdienen unsere Helden erst einmal eine Verschnaufspause

Mit jedem Schritt decken wir nach und nach die Karte auf und gewinnen somit immer mehr Überblick. Im Sandboxsystem gibt es zudem jede Menge zu entdecken, egal ob innerhalb oder außerhalb der Gebäude. Wohin wir als Nächstes gehen und nach wem oder was wir suchen, bleibt größtenteils uns selbst überlassen. Natürlich darf auch hier nicht der allbekannte Loot fehlen, welcher zwar zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt verfügbar ist, im fertigen Spiel allerdings wieder eine große Rolle spielen wird. 

In den 45 Minuten kamen uns verschiedenste Gegner zu Gesicht. Dazu zählen Riesenspinnen, Orks, Bogenschützen und sogar ein riesiger Drachen in Form eines Endgegners. Zu guter Letzt konnten wir eine Art Eskort-Mission anspielen, bei der Ritter beschützen werden mussten, die versuchen, aus einer Ruine voller Gegner zu fliehen. Neben den Hauptquests gibt es typischerweise wieder Nebenquests. Die erste dieser Art war ebenfalls in der Demo implementiert. Das Ziel: Vier optionale Schlüssel finden, um das große Tor eines Schlosses zu öffnen und einen geheimen Weg freizuschalten. Auch die Nebenmissionen unterscheiden sich kaum vom Vorgänger, scheinen auf den ersten Blick aber genauso detailverliebt wie in Pathfinder: Kingmaker.

Außerhalb der Kämpfe erwarten uns auch jede Menge NPCs

Zum Abschluss noch ein paar Rand-Infos zu Pathfinder: Wrath of the Righteous 

Die Energie der Gegner kann durch die Fähigkeiten diverser Charaktere eingesehen werden, solltet ihr diese aber nicht dabei haben oder keinen Helden mit jenem Skill haben, bleibt euch die gegnerische Energieanzeige verwehrt. Altbekannte Spielfiguren des Vorgängers sollen ebenfalls im Spiel rekrutierbar sein, wie uns versichert wurde. Das beliebte Management-System soll ein grundlegender Bestandteil des Spiels werden, allerdings konnte man hierzu noch keine konkreten Informationen bzw. geschweige denn Bildmaterial präsentieren. 

Um die Gegnerwellen fern zu halten, üben wir Magie aus

Das vorzeitige Fazit zu Pathfinder: Wrath of the Righteous

Leider litt Pathfinder: Wrath of the Righteous während des Spielens noch unter Performance-Problemen, allerdings muss man fairerweise sagen, dass es sich um die erste Testversion des Spiels handelt und sich das in der finalen Version definitiv ändern kann. Alles in allem hat Pathfinder: Wrath of the Righteous einen guten Eindruck hinterlassen. Dass jede einzelne Spielfigur nicht nur optisch, sondern auch charakteristisch ihre Eigenheiten mit sich trägt, fühlt sich nicht nur gut an, sondern macht das Gesamt-Setting schlichtweg glaubwürdiger. Auch die damit einhergehenden Entscheidungen, welche sich auf den Verlauf der Geschichte auswirken, sind eine nette Dreingabe. Zwar hat sich das Kampfsystem zumindest spielerisch kaum vom Vorgänger unterschieden, aber hier gilt die Devise "Never change a running system". Entwickler Owl Cat Games gelingt es, eine Brücke zwischen altbewährten und neuen Inhalten zu bauen. Ob sich der Nachfolger allerdings zu Genüge vom Vorgänger unterscheiden wird, werden wir erst in ferner Zukunft erfahren. Zum Abschluss sei jedoch gesagt: Sollte der Entwickler die Performance-Probleme aushebeln, steht einer goldenen Rollenspiel-Zukunft nichts mehr im Weg.

Manuel von Bismarck

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