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Krisengebiet: Nachbarschaft

Plants vs. Zombies: Battle for Neighbourville - Auf der Gamescom angespielt

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Plants vs. Zombies: Battle for Neighbourville: Was lange wächst, wird endlich dritter Teil. Wir haben den irren Open-World-Shooter auf der Gamescom angezockt.

Huch, wo kommt das denn her? Da hat EA mal so mir nichts, dir nichts einen Plants vs. Zombies: Garden Warfare Nachfolger aus dem Hut gezaubert. Wir hatten die Chance Plants vs. Zombies: Fight for Neighbourville bereits auf der Gamescom anzuspielen, mussten aber hoch und heilig versprechen, unsere Lippen zu versiegeln - bis heute. Wie uns der Titel gefallen hat, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Battle for Neighbourville: Alles Käse

So schräg wie eh und je: Plants vs. Zombies feiert seine Rückkehr.

Wie die großen Schlachten Feuer gegen Wasser, Schokopudding gegen Weight Watchers oder Sport gegen Sofa nie zu Ende geschlagen werden können, lodert auch der Konflikt zwischen Pflanzen und Zombies weiter. Die Nachbarschaft befindet sich noch immer in Aufruhr, ein Ende scheint einfach nicht in Sicht. Alles beim Alten also? Nicht ganz. Während ihr euch wie in den Vorgängern in Multiplayerschlachten auf die Seite von Pflanzen oder Zombies schlagen könnt, bietet Battle vor Neighbourville einen ausgereiften Singleplayer-Modus. Der verschlägt euch in eine von drei unterschiedlichen Regionen: Die Vorstadt, eine Westernstadt am Canyon und einen düsteren Wald

Wir reisten direkt per Portal in die Westernstadt. Kaum sind wir angekommen, weist uns eine freundliche Pflanze unsere erste Mission zu. Die - aufgepasst - Käsepipeline zur Stadt scheint verstopft zu sein und die armen Pflanzen leiden nun an fürchterlicher Käsearmut. Das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und nach ein paar Käsewortspielen (Die Mission hört auf den Titel Parmageddon) machen wir uns auf, die Pipeline zu entstopfen. Schnell merken wir aber, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Wer mag nur dahinterstecken? Überraschung, es sind Zombies. Von hier an spielt sich Fight for Neighbourville wie eine Art Open-World-Shooter. Überall gibt es Hinterhalte von gefräßigen Hirnliebhabern und einiges zu tun. 

Unzählige Tätigkeiten abseits des Weges warten darauf, von euch entdeckt zu werden.

Ein Blick auf die Map verrät, die Welt ist übersät von unzähligen Missionen und anderem Schabernack. Wir folgen aber zunächst der großen Pipeline. Unterwegs treffen wir dabei auf eine ganze Menge Zombies, darunter Klassiker wie Pylonen-, Waschbrett-, Eimer-, TV-, oder Soldaten Zombies aber auch Exemplare wie Armbrust-, Fliege-, Gangleader-, Yeti-, oder Bauarbeiterzombies. Ein Pokédex wäre bei dieser Fülle ein wirklich wünschenswerter Begleiter. Am Ende der Pipeline angelangt stellt sich heraus, dass diese gar nicht verstopft ist. Ein großes Loch wurde in sie reingebrochen. Der Käse läuft nur so aus ihr heraus. Ein sehr trauriger Anblick. Gut für uns, gleich in der Nähe befinden sich glücklicherweise die Geheimpläne der Zombies, die wir uns natürlich unter die Nägel reißen. 

Der Plan der Zombies ist wohl - und jetzt wieder aufgepasst - den Berg mit heißem Käse zu füllen, zum Ausbruch zu bringen und dann die begehrten Brainzzz im Käse wie Nachos zu dippen. Das ist ziemlich ausgeklügelt. Fight for Neighbourville sprühte in dem was wir bisher sehen konnten nur so vor diesem charmanten Wahnsinn, kurz darauf fanden wir uns zum Beispiel in einem Kuchenwettessen wieder. Und das ist eine sehr gute Sache wie wir finden.

Ein echtes Content Monster

Battle for Neighbourville: Deutlich mehr drin als noch in den Vorgängern. 

Nach unser kleinen Anspielsession ging es dann fix weiter in eine Präsentation des Spiels und anschließendem Interview, das alle weiteren Fragezeichen beseitigen sollte. Seit knapp drei Jahren habe man an Fight for Neighbourville gearbeitet und natürlich einen Fokus auf den neuen PvE Part des Spiels gelegt. Dieses Mal finden sich zudem sowohl zehn spielbare Zombies wie auch Pflanzen im Paket. Darunter auch diverse Neuzugänge wie einen Space Zombie oder das Pflanzen-Duo Oak und Acorn

Nicht nur was die Charaktere angeht ist der Titel ein echtes Content-Monster, neben den drei in beliebiger Reihenfolge spielbaren PvE Regionen lässt sich auch einiges im Main Hub, dem Giddy Park, unternehmen: Diverse Händler geben sich hier die Hand, Minigames wollen absolviert werden, euer hart verdientes Gold kann in den Ingame-Lootboxautomaten (mit Echtgeld bezahlte Boxen soll es nicht geben) Mr. Reward-O-Tron 3000 gesteckt werden und und und… 

Die zweite große Herzkammer von Fight for Neighbourville bleibt der beliebte Multiplayer, der über weite Strecken den Vorgängern treu bleibt. Neu ist hier aber zum Beispiel der 4v4 Battle Arena Modus, in dem jeder Charakter nur einmal genutzt werden kann. Zudem liegt wieder ein großer Fokus auf Customization-Möglichkeiten. Ihr könnt eure Pflanzen und Zombies also wieder so verrückt wie möglich anziehen. Außerdem lässt das heutzutage scheinbar nicht mehr wegzudenkende Games as a Service-Modell schön grüßen. Neu sollen nämlich auch wöchentliche Events sein und spezielle Festivals zum Beispiel an Halloween oder Weihnachten. Das ist schon dieses Jahr möglich, da die Pflanzen/Zombie-Sause bereits am 18. Oktober offiziell auf die Menschheit und PC, PlayStation 4 und XBox One losgelassen wird. 

Praktisch: Auch dieses Mal könnt ihr im Splitscreen antreten.

Wer zu der ungeduldigeren Sorte gehört, der kann bereits jetzt bei der sogar günstigeren Founders Edition des Spiels zuschlagen, die einige exklusive Skins beinhaltet. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass der Content des Spiels erst Stück für Stück und Woche für Woche für die Spieler freigeschaltet wird. Ihr werdet quasi zu Beta-Testern, bezahlt dafür aber insgesamt weniger für das komplette Spiel. Das Angebot gilt bis zum 30. September. Kann man machen, kann man lassen.

Fazit:

Plants vs. Zombies: Battle for Neighbourville - Ein 30 Kilo Düngersack voller Spaß.

Plants vs. Zombies: Fight for Neighbourville sieht nach einem 30 Kilo Düngersack voll Spaß aus. Der Titel strotzt nur so vor Ideen, Modi und Wahnsinn. Auch wenn dem Namen der Rücken gekehrt wurde, könnt ihr ein Garden Warfare 3 erwarten, dass zusätzlich noch einen hoch charmanten Singleplayer-Modus spendiert bekommen hat. Zudem gibt es neue Klassen sowohl auf Seiten der Pflanzen als auch Zombies, neue Modi und ganz viele Brainzzz - Was will man mehr?

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