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Resident Evil 8 Village im Test: Der erste Paukenschlag für Horror auf der Next-Gen

  • Joost Rademacher
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Ethan Winters ist zurück – und hat nach einem einzelnen Haus dieses Mal ein ganzes Dorf gegen sich stehen. Mal sehen wie Resident Evil 8 Village sich im Test schlägt.

Hamburg – Man mag es kaum glauben, aber fast ein Jahr ist es her, dass Resident Evil 8 Village beim Showcase für die PS5 angekündigt wurde. Nach einer Wartezeit, die sich gleichzeitig wie zwei Wochen und 15 Jahre anfühlt, flattert das Horror-Vögelchen jetzt schon auf die heimischen Konsolen. Die Erwartungen sind groß – Kann Village wirklich an den überraschenden Erfolg von Resident Evil 7 anschließen? Oder verrennt Capcom sich doch wieder in den alten Fehltritten früherer Teile? Wir haben die Horrorhatz durch die Dorfidylle Europas auf Herz und Nieren getestet.

Resident Evil 8 Village: Wann ist der Release und für welche Plattformen kommt es?

Wie Capcom im Januar enthüllt hat, wird Resident Evil 8 Village am 07. Mai 2021 erscheinen. Trotz großer Leaks durch einen massiven Hack beim Entwickler und Publisher aus Osaka kommt das Horrorspiel pünktlich für PS4, Xbox One und PC, sowie die Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X. Nur der Multiplayer RE:Verse wird sich verspäten. Getestet haben wir die PS5-Version.

Wie teuer ist Resident Evil 8 Village?

Im Gegensatz zu anderen aktuellen Next-Gen-Spielen wie Returnal oder Demon‘s Souls müsst ihr für Resident Evil 8 Village keine 80 Euro hinlegen. Die PS4-Version kostet 69,99€ und kommt mit kostenlosem Upgrade für PS5. Gleiches gilt auch für Xbox One und Xbox Series X. Bei Steam müsst ihr im Shop 79,99€ zahlen, da kommt das Spiel aber im Bundle mit Resident Evil 7.

Wie viel Spielzeit könnt ihr für Resident Evil 8 Village einrechnen?

Capcom hat selbst angegeben, dass Village länger sein würde als Resident Evil 7. Der Vorgänger schlug noch etwa mit 9 bis 10 Stunden zu Buche – Für Resident Evil 8 Village werdet ihr dagegen, je nach Spielstil, 11 bis 13 Stunden brauchen. Mehrfaches Durchspielen lohnt sich aber für zusätzliche Extras und einen freischaltbaren Schwierigkeitsgrad.

Ist Resident Evil 8 Village in VR spielbar?

Zum Release wird Resident Evil 8 Village, anders als Resi 7, keinen VR-Modus erhalten. Ob Capcom diesen zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen wird, ist noch nicht bekannt. Ganz ohne neue VR-Erfahrungen müssen Resi-Fans aber nicht auskommen, der Klassiker Resident Evil 4 wird vollständig in VR spielbar für die Oculus Quest 2 erscheinen.

Resident Evil 8 Village im Test: Ein Neuanfang und neues Chaos

Ethan Winters, der Lieblings-Handverlierer der Resident Evil-Fans, ist zurück, um sich zu unserer Unterhaltung abermals verstümmeln zu lassen. Resident Evil 8 Village schließt da an, wo der numerische Vorgänger aufgehört hat und erzählt die Geschichte von Ethan und Mia fast nahtlos weiter. Eine kleine Neuheit, wo die Ereignisse von Hauptspielen der Reihe sonst nie richtig aneinander anschließen. Der gesichtslose Hauptcharakter ist den Entwickler:innen bei Capcom einfach zu sehr ans Herz gewachsen, also soll seine Geschichte weitererzählt werden.

Resident Evil 8 Village im Test: Der erste Paukenschlag für Horror auf der Next-Gen

Mehr als drei Jahre nach den Ereignissen im Anwesen der Bakers in Resident Evil 7 hat es Ethan mitsamt Ehefrau Mia und ihrer Tochter Rose nach Europa verschlagen. Dort sollen die beiden ihre Erlebnisse verarbeiten und einen Neuanfang fernab der Öffentlichkeit wagen können. Dieser Neuanfang führt die Winters-Familie aber prompt ins gleiche alte Chaos, als Chris Redfield auftaucht und nach einer blutigen Auseinandersetzung sowohl Ethan als auch seine Tochter Rose entführt. Wenn unser Protagonist das aber einfach über sich ergehen ließe, hätten wir ja kein Spiel. Es muss also etwas schiefgehen.

Ethan findet sich nach einem Autounfall mitten in der winterlichen Wildnis Ost-Europas wieder und hier beginnt für euch das Spiel erst richtig. Außer euch scheint keine (lebendige) Menschenseele mehr vor Ort zu sein. Soll heißen: Auch die zarte sechs Monate alte Rose ist verschwunden. Das kann Ethan natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schlägt sich durch Schnee und Dunkelheit ins namensgebende Dorf vor, um seine Tochter zu suchen. Dort erwartet ihn aber kein entspannter Plausch mit den Einheimischen, sondern Tod, Eingeweide und bissige Monster.

Resident Evil 8 Village im Test: Starker Anfang, starke Vorlagen

Der Anfang, den Resident Evil 8 Village hinlegt, macht einen richtig starken Eindruck. Die erste halbe Stunde verläuft noch verhältnismäßig ruhig und langsam. Das Spiel baut aber durch bedrückende Dunkelheit und gekonntes Sounddesign eine richtig dichte, unbehagliche Atmosphäre auf, die sich schließlich in einem schweißtreibenden, chaotischen ersten Kampf mit ordentlicher Wucht entlädt. Dieses Spiel lässt euch wissen: Ethan mag sich mittlerweile besser zur Wehr setzen können, aber hier ist er weder erwünscht, noch im Vorteil.

Resident Evil 8 Village: Noch ist alles ruhig im Dorf

Einen Vorteil haben dürften aber Fans, die Resident Evil 7 schon gespielt haben. Am Gameplay des Vorgängers hält Capcom in Resident Evil 8 Village ziemlich kompromisslos fest. In der Ego-Perspektive sammelt, puzzelt und schießt ihr euch durch das wunderbar schäbig realisierte Dorf, so wie ihr es auch bei den Bakers gemacht habt. Nur der Maßstab ist dieses Mal um einiges größer und führt euch über die Siedlung hinaus an einige weitere Schauplätze.

Noch größere Vorteile werdet ihr aber haben, wenn ihr auch Resident Evil 4 gespielt habt. Ein fremdes Dorf mit mysteriösen Bewohnern, eine wesentlich höhere Dichte an Gegnern und etwas mehr Action sind allesamt Charakteristika, die Resident Evil 8 Village mit dem Klassiker von 2005 teilt. Was aber bei Village vom direkten Vorgänger erhalten bleibt, sind der ernstere Tonfall und vor allem die Fähigkeit, an den richtigen Stellen verdammt gruselig zu sein.

Resident Evil 8 Village im Test: So gruselig wie actionreich

In Resident Evil 8 Village werdet ihr definitiv wieder mehr Schießereien erleben, nicht zuletzt, weil ihr nun einmal ein ganzes Dorf gegen euch stehen habt. Aber die Stellen, an denen das Spiel aktiv gruselig sein will, treffen ordentlich ins Schwarze. Ob ihr von übergroßen Vampir-Ladies durch ein Schloss gejagt werdet, oder perfide Puzzlehäuser überleben müsst – wenn das Spiel Angst machen will, gelingt das richtig gut. Eine Sequenz würde ich (und da lehne ich mich weit aus meinem journalistischen Fenster – Anm.d.Red.) womöglich sogar als eine der gruseligsten der gesamten Reihe bezeichnen.

Resident Evil 8 Village: Wenn‘s drauf ankommt, ist der Grusel groß

Aber Capcom hat schon anmerken lassen, dass das Entwicklerstudio bei den Fans nicht dauerhaft für Bremsstreifen im Fein-RIP sorgen will. Action-Sequenzen lösen den Terror in regelmäßigen Abständen ab und lassen euch in fordernden, aber nicht unkontrollierbaren Schießereien mit den umher wildernden Monstern aufräumen. Selbst für ein wenig ruhigere Erkundung der Welt lässt Resident Evil 8 Village den entsprechenden Freiraum. So schafft das Spiel nicht nur einen ordentlich ausgeglichenen Spagat zwischen Horror und Action – es weigert sich auch partout, langweilig zu werden oder auf der Stelle zu treten.

Dazu kitzelt das Spiel ordentlich den Entdeckerdrang der Fans und belohnt ihn immer wieder mit Items, Schätzen und Upgrade-Materialien. Während sich das Spiel so allmählich immer mehr öffnet, werdet ihr konstant dafür belohnt, euch die Map ordentlich einzuprägen und zu durchsuchen. Wenn ihr mit neuen Items einen alten Bereich erneut bereist, kommt es dann gerne mal zu diesem klassischen Aha-Moment, der das Leveldesign von Resident Evil so einzigartig macht. Alles Gefundene könnt ihr dann auch noch in Ethans Werte und Waffen buttern, indem ihr eure Schätze beim ‚Duke‘ für Essen und Geld eintauscht. Da lohnt sich das Suchen auch.

Resident Evil 8 Village: Zwischen altem Gemäuer und dunstigen Friedhöfen lauern dicke Schätze

Resident Evil 8 Village im Test: Bei diesen Ladezeiten wird auch Sterben ertäglich

Wenn Resident Evil 8 Village euch an der lockeren Leine hält und seine Umgebungen und Rätsel nach eurem Tempo erkunden lässt, steht dem zünftigen Grusel wenig im Weg. Aber die Story muss ja irgendwo hinführen und deshalb lotst das Spiel euch immer wieder durch lineare Sequenzen, die die Geschehnisse weiter vorantreiben. In diesen Momenten zieht Village die Leine ganz schön kurz und lässt wenig Raum für Improvisation. Da wird das Gameplay schon sehr hart gescriptet und das bedeutet vor allem eins: Trial&Error.

In einigen Momenten erwartet Resident Evil 8 Village sehr spezifische Dinge und straft euch ab, wenn ihr diese nicht in wenigen Sekunden erfüllt. Das kann unter richtigen Umständen auch für Spannung sorgen, aber in Village wird daraus gerne mal Frustration. Wenn wenig Zeit für eine Entscheidung da ist und die Umgebung besonders dunkel oder klaustrophobisch, dann segnet Ethan gerne mal das Zeitliche, ohne dass wir mit einem Anhaltspunkt zurückbleiben, was überhaupt zu tun wäre.

Wie gut ist es da, dass Village praktisch keine Ladezeiten hat – zumindest auf PS5. Hier macht sich die Leistung der Next-Gen-Konsolen wieder richtig bemerkbar. Ladezeiten werden kaum wahrgenommen, viel mehr wird der Bildschirm kurz schwarz und schon muss Ethan erneut versuchen, sein Ableben zu verhindern. Das nimmt einigen Frust aus den strenger durchgetakteten Passagen und ist nebenbei technisch durchaus beeindruckend. Außerdem nutzt Resident Evil 8 Village auch die adaptiven Trigger des DualSense und unterstützt 3D-Audio. Letzteres konnte ich nur leider ohne ein entsprechendes Headset im Home Office nicht ausprobieren.

Resident Evil 8 Village: Sieht gemütlich aus, wenn es will

Nebenbei läuft Resident Evil 8 Village in 4K mit bombenstabilen 60 FPS und unterstützt dabei noch HDR und Raytracing. Das bedeutet nicht, dass das Spiel makellos gut aussieht, gerade bei kleinteiligen Dingen wie Ästen und anderer Vegetation wird’s gerne mal pixelig. Aber: Mit seiner Grafik schafft das Spiel vor allem Stimmung. Village ist so ein Spiel, in dem man jederzeit sehen kann, wie hoch die Temperatur in einem Raum sein müsste, wie moderig es dort riechen würde. Besonders bei der Darstellung von verschiedenen Materialien – von Stein über Holz bis zu feinen Textilien – ist es besessen davon, diese möglichst detailliert und kleinteilig in Szene zu setzen.

Resident Evil 8 Village im Test: Zu viel gewollt und übers Ziel hinaus

Über weite Strecken seiner 11- bis 13-stündigen Laufzeit spielt Resident Evil 8 Village sich wie eine olympische Turn-Show des Horrors. Es schafft einen eleganten Spagat zwischen Grusel und Action, verlockt mit seiner Routine aus Entdeckung und Puzzles und ist dabei richtig hübsch anzusehen. Kurzum: Trotz kleiner Abzüge ist Resident Evil 8 Village größtenteils Horror-Action in Höchstform. Nur bei der Landung hapert es. Da wollte Capcom am Ende noch ein paar Flic-Flacs extra machen und hat sich dabei selbst schwindelig gemacht.

Im späteren Verlauf fliegt die Balance zwischen den Gameplay-Arten ein wenig aus dem Fenster. Da überspannt Resident Evil 8 Village den Baller-Bogen und dreht mit den bombastischen Action-Sequenzen ein wenig über. Einige Momente wirken deshalb ziemlich fehl am Platze und hätten mit ein bisschen mehr Zurückhaltung und Bodenständigkeit vielleicht besser ins Gesamtbild gepasst.

Resident Evil 8 Village: Viel Abwechslung – In Grafik wie Gameplay

Ähnlich verrennt auch die Story sich in ein paar Momente, die einigen Fans nicht unbedingt schmecken werden und etwas erzwungen wirken. Da wird die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit schon ein/zwei Mal auf die Probe gestellt. Schade ist auch, dass der/die letztendliche große Gegenspieler:in von Ethan sich als etwas schwach erweist. Der übrige Cast von Bösewichten rund um die ‚Tall Vampire Lady‘-Dimetrescu tragen das Geschehen auf recht charmante und überzeugende Weise, leider kann das große böse Mastermind hinter allem nicht so ganz mithalten.

Resident Evil 8 Village im Test: Viel zu tun – Auch nach dem Abspann

Trotz alledem lässt sich eine große Menge Gutes an Resident Evil 8 Village finden. Wie für die Reihe üblich muss ein erstes Durchspielen nämlich noch lange nicht das Ende bedeuten. Zum Beispiel schaltet ihr mit dem Abschluss eines Durchlaufs den Dorf der Schatten-Modus frei. Diese neue Schwierigkeit würfelt das Spiel ordentlich durcheinander und ist nochmals knackiger als der ohnehin schon mehr als nur fordernde Veteran-Schwierigkeitsgrad. Wer sich noch ein wenig mehr quälen lassen möchte, ist hier genau richtig.

Wen es dagegen noch mehr auf die Baller-Schiene zieht, darf sich im zurückkehrenden Mercenaries-Modus auf Punktejagd begeben. Eigentlich ist der Arcade-Modus seit jeher eher eine kleine, spaßige Dreingabe zum Dampf ablassen nach der Hauptstory. Dieses Mal ist der Modus aber erstaunlich umfangreich geworden und lässt euch durch Roguelike-ähnliche Upgrades jede Runde ein bisschen anders durch die Lycan-Horden mähen, um möglichst hohe Ränge und neue freischaltbare Extras zu erreichen. Eine schöne Dreingabe, die zusammen mit vielen anderen Extras noch weit über den ersten Abspann hinaus bei Laune halten dürfte.

Resident Evil 8 Village im Test: Fazit zum Horrortrip durch die Dorfidylle

Resident Evil 8 Village im Test: Fazit zum Horrortrip durch die Dorfidylle

Schon in der Vorschau zu Resident Evil 8 Village hatte ich angemerkt, dass Capcom wohl einen Versuch anstellen würde, die großen Vorzüge von Resident Evil 4 auf das modernisierte Konzept von Teil 7 setzen zu wollen. Nicht nur ist exakt das eingetreten – Capcom hat für den überwiegenden Großteil voll abgeliefert. Village hält fast durchgehend eine fantastische Balance zwischen seinen gruseligen und actionreichen Momenten, lockt mit einer spannungsreichen Story und fühlt sich auf Next-Gen-Konsolen wie zu Hause.

Lediglich ein paar der härter gescripteten Sequenzen und die Trial&Error-Passagen bremsen das Gameplay hin und wieder aus, während die Story unter ein paar zu vielen Twists leidet und in der zweiten Hälfte zu sehr in die Action abdriftet. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, direkt nach dem ersten Abspann noch ein weiteres Mal ins Dorf hineinzuspringen. Mit seinen vielen Extras und zusätzlichen Spielmodi sollte Resident Evil 8 Village für sehr zufriedene Gesichter unter Horrorfans sorgen und legt die Messlatte für das Genre in diesem Jahr ordentlich hoch.

ProCon
+ Weitestgehend ausgewogener Mix aus Horror und Action- Zum Ende etwas überspitzte Action
+ Spannende Story mit vielen Mysterien- Haupt-Antagonist bleibt hinter restlichen Gegenspielern zurück
+ Fordernde, aber nicht unkontrollierbare Schießereien- Ende leider mit leichten Schwächen
+ Clever durchdesignte Schauplätze, die sich zu erforschen lohnen- Trial&Error-Passagen mit Frustpotenzial
+ Toller Cast aus exzentrischen Bösewichten
+ Atmosphärisch und visuell extrem gelungen und detailreich
+ Auf Next-Gen praktisch keine Ladezeiten und konstante 4K60
+ Viele Extras und freischaltbare Schwierigkeit erhöhen Wiederspielwert massiv
+ Neuer Mercenaries-Modus bietet süchtig machende Arcade-Punktejagd

Rubriklistenbild: © Capcom (Montage)

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