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Splatoon 3 in der Vorschau: Neuer Anstrich, alte Farbrollen

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Von: Jonas Dirkes

Der dritte Teil von Splatoon wartet auf euch! Nintendo holt wieder die bunte Farbe raus und ihr könnt reichlich rumballern. Wir haben uns Splatoon 3 für euch angeschaut.

Hamburg – Alle guten Inklinge sind drei! Nintendo trommelt nunmehr zur dritten Runde des feuchtfröhlichen Tinten-Shooters Splatoon. Mit dabei sind altbekannte Modi, wie der an den Horde-Modus erinnernde Salmon Run oder die für die Spielreihe zentrale Revierschlacht Turf War. Wir hatten einen Nachmittag, um das Farbenfest von Nintendo auf Tintenbeutel und Saugnapf zu testen. Ob der Ersteindruck zu Splatoon 3 zum waschechten Jackson Pollock reicht oder doch eher ein Fall für den dubiosen Kunstflohmarkt am Stadtrand ist, erfahrt ihr in unser Vorschau.

Key-Artwork des Spiels Splatoon 3
Splatoon 3 in der Vorschau: Neuer Anstrich, alte Farbrollen © Nintendo / ingame.de (Montage)

Splatoon 3 in der Vorschau: Feine Pinselstriche, anstatt die große Farbrolle

Wer in der Vergangenheit schon einmal in Berührung mit einem Splatoon-Spiel kam, der dürfte mit Sicherheit ausreichend Muscle Memory in den Tentakelspitzen haben, um auch in Splatoon 3 ohne viel Übung eine spritzige Figur abzugeben. Und das will man definitiv, denn auch der dritte Teil der Inkling-Saga setzt wieder voll auf kooperativen und kompetitiven Shooter-Spaß mit Twist.

Nintendo bleibt der Grundidee der aufgedrehten Reihe treu: In Splatoon 3 werden Maps auf jede erdenkliche Weise mit Farbe bespritzt, anstatt mit einer imposanten K/D zu flexen. Selbst wer niemanden trifft, trägt zum Sieg des eigenen Farbklecks-Squads bei – ist unter Umständen sogar der wichtigste Inkling der Partie. 

Figuren aus dem Spiel „Splatoon 3“
Splatoon 3 in der Vorschau: Feine Pinselstriche, anstatt die große Farbrolle © Nintendo

Nintendos dritter Aufguss des Turf War-Modus kommt allerdings mit einer einschneidenden Neuerung daher. Die Zahl in Splatoon 3 ist nämlich nicht nur reine Makulatur, sondern ganz typisch für Nintendo einfach mal eine der Hauptattraktionen des Spiels. Anders als in den Vorgängern lässt sich Turf War in den neuen Dreifarb-Kämpfen nämlich fortan zu dritt spielen. Das bedeutet dreifaches Inkling-Chaos und ordentliches Farbgemansche. Zusätzlich bekommen angehende Malermeister mit dem Splatana und dem Tri-Stinger dafür auch noch zwei neue Waffen in die Griffel.

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Wer sich selbst ein Bild vom neuen Modus machen möchten, bekommt von Nintendo am 27. August von 10:00 – 22:00 Uhr (MESZ) die Chance im Zuge des Splatfests in Splatoon 3 herein zu schnuppern. Als Bonus für alle Teilnehmer lässt Nintendo übrigens eine siebentägige Testphase für Nintendo Switch Online springen.

Splatoon 3 in der Vorschau: Zum Laichen und Klecksen ziehen Inklinge die Salmoniden ab

Neben Turf War in der Dreifarb-Variante feiert auch der altbekannte Salmon Run sein Comeback in Splatoon 3. Wieder heißt es Wellen um Wellen an glibschigen Salmoniden ins Jenseits zu klecksen, um als Team in einem abgesteckten Zeitlimit Eier zu einem Sammelpunkt zu bugsieren. Was sich zunächst nach einem Klacks anhört, der im Tentakelumdrehen erledigt werden kann, entpuppt sich in der Realität als trickreiche Aufgabe, die selbst geübte Oktopoden ins Schwitzen bringt.

Artwork aus Splatoon 3
Splatoon 3 in der Vorschau: Zum Laichen und Klecksen ziehen Inklinge die Salmoniden ab © Nintendo

Wer sich nicht mit seinen Inkling-Buddies abspricht und gut kommuniziert, ist hier völlig verloren und sieht kein Land. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Denn nach einigen Runden kann sich die wässrige Map im Salmon Run auch in eine Ebbe-Version wandeln. Mit dem veränderten Terrain muss sich auch das Team neu aufstellen, um den Salmoniden rechtzeitig ihrer Eier zu entledigen.

Fazit zu Splatoon 3 – Lohnt sich ein Blick in den neuen Teil der Reihe?

Alles neu in Splatoon 3? Hm, nicht so wirklich, um ehrlich zu sein. Gewaltige Neuerungen sollten Fans abseits der Dreifarb-Kämpfe von Nintendos Fun-Shooter nicht erwarten. Der Salmon Run bekommt einen frischen Anstrich mit spitzer Pinselspitze spendiert und auch ein paar neue Waffen befinden sich im Farbtopf des Switch-Titels.

Klingt ernüchternd? Ganz im Gegenteil! Nintendo setzt in Splatoon 3 jeden Pinselstrich mit Bedacht und Selbstvertrauen. Man scheint eine genaue Vorstellung zu haben, wie das große Gemälde am Ende auszusehen hat, damit es sich einen prominenten Platz im Museum der Gaming-Kleckserei verdient. Das für alle Spieler und Spielerinnen geöffnete Splatfest am 27. August und der finale Release am 09. September entscheiden dann aber darüber, ob Splatoon 3 in die Dauerausstellung kommt oder im Archiv verstaubt..

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