Test: GRID Autosport

  • schließen

Bereits in unserer Vorschau zu GRID Autosport waren wir im positiven Sinne angetan von dem was Codemasters da auf die Beine bzw. auf die Räder gestellt hat. Ein Rennspiel wie es sein soll, ein Rennspiel zurück an den Wurzeln des Genres und ein Spiel, dass Motorsport Fans rundum glücklich macht. Was uns am neusten Ableger der GRID Reihe so gut gefallen hat, verraten wir euch innerhalb der kommenden Zeilen.

Purer Rennsport

Stellt euch selbst die Frage: Was braucht ein gutes Rennspiel? Schnelle Autos, viele unterschiedliche Strecken (bei Tag und Nacht), gute KI und einen funktionierenden Online Modus? Lasst mich die Frage etwas ausführlicher beantworten: Der Einzelspieler von GRID Autosport unterteilt sich in 5 unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Fahrzeugen und Arten von Events die es zu meistern gilt. Prinzipiell nehmt ihr Verträge mit unterschiedlichen Teams an und müsst gewisse Vorgaben erfüllen die mit Fortschritt des Spiels natürlich immer schwerer werden. Egal ob mit Formel 3 Wagen in Open Wheel oder den Street Cars, bei denen die Strecke euch mitten durch eine Stadt führt, nur der Schnellste Fahrer siegt. Eine gelunge Abwechslung und Ausnahme dieser Regel sind da die Langstrecken-Rennen. Über 8 bis hin zu 40 Minuten, ganz nach Einstellung, solltet ihr versuchen nach Ablauf der Zeit in Führung zu liegen. Der besondere Kniff: Eure Reifen verlieren nach und nach an Profil und reagieren auf harsche Bremsmanöver oder zu hastig genommene Kurven. Nicht immer ist also ein Bleifuß das Mittel zum Sieg.

Im Verlauf der Zeit werden die Events, die aus mehreren Rennen bestehen, immer länger und auch fordernder. Wer alle 5 Rennmodi auf Level 9 bringt verschafft sich Zugang zur finalen GRID Legends Meisterschaft, wodurch Spieler selbst auf niedrigen Schwierigkeitsstufen weit über 10 Stunden beschäftigt sein dürften. Danach gibt es jedoch noch die sogenannten RaceNet Challenges innerhalb des Multiplayers zu erledigen. Stündlich erwarten euch hier 6 neue Herausforderungen in denen ihr je nach Können eine Bronze, Silber, Gold oder gar Platin Medaille erhalten könnt. Obendrauf ist dies der schnellste Weg um an Geld zu kommen, da ihr für gute Platzierungen in der Weltrangliste  praktisch mit Gold aufgewogen werdet.

Apropo Multiplayer

Wo wir schon beim Thema Multiplayer und auch Geld wären: Letzteres wird natürlich wie eh und je benötigt um neue Autos und Upgrades zu kaufen die ihr durch Level Ups freischaltet. Während wir es also begrüßen, dass man auch alleine bei den Challenges an XP und Geld für den Multiplayer kommen kann, so müssen wir leider sagen, dass es uns nicht möglich war den Mehrspieler Modus ausgiebig zu testen. Vor Release war auf den Servern leider tote Hose. Dennoch: Wer GRID 2 gespielt hat, weiß was ihn erwartet und da vor allem an der Erkennung für das automatische Abkürzen gearbeitet wurde hoffen wir online auf weniger Frust.

Schön ist außerdem der enthaltene Splitscreen Modus, heutzutage ja praktisch eine Seltenheit geworden, sowie der umfangreiche Editor für das Äußere eurer Autos. Lack, Aufkleber und Vinyls für die Schätze eurer Garage können wieder in zahlreichen Variationen und Farbtönen an eurer Karosse angebracht werden um ihr euren eigenen Stil aufzudrücken.

Läuft rund und schnell

Egal ob potenter Riesen-Rechner oder alte Kartoffel, GRID Autosport läuft was PC’s anbelangt auf so ziemlich allem was den Namen PC verdient hat. Und zusätzlich erscheint das Spiel auch auf XBOX 360 und Playstation 3 wo es zwar weniger schön, aber dafür ebenfalls mit 60 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm flackert. Wer kann, sollte die Einstellungen des Spiels soweit es geht ausreizen um von der gelungen Kantenglättung sowie dynamischen Beleuchtung zu profitieren. Nicht ohne Grund sind die Rennen in der Abendsonne, oder der Nacht mit den zahllosen Scheinwerfern unsere persönlichen Highlights. Durch das Kamerawackeln bei hohen Geschwindigkeiten hat man zudem das Gefühl als würde man wirklich ein schnelles Auto fahren.

Abraten müssen wir jedoch von der Cockpit-Perspektive, die nach GRID 2 zwar nun wieder dabei ist, aber mehr nach Pixelbrei als nach schönem Dekor aussieht. Der Sound ist im Vergleich dann wieder tadellos. Mit der richtigen Anlage könnte man glatt meinen einen echten Bugatti in der Wohnung stehen zu haben.

Pros

    • Großer Umfang
    • Realistisches Fahrgefühl
    • Viele Verbesserungen

Cons

    • Nur auf Last Gen Konsolen
    • Matschige Cockpit-Perspektive

Fazit

GRID Autosport bietet wenig Schnick Schnack und konzentriert sich auf das was ein gutes Rennspiel ausmacht. Zwar hätten ein paar mehr Spaß-Modi nicht geschadet, aber sowohl On- als auch Offline kommt so schnell keine Langeweile auf. Lediglich die Cockpit Perspektive enttäuscht und wirkt lieblos auf bloßen Wunsch der Spieler integriert. Ansonsten weiß das Spiel auch auf visueller und akustischer Ebene zu punkten und euch ein realistisches Spielgefühl zu vermitteln.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Teamfight Tactics: Alle Champions, Klassen und Origins in der Übersicht

Teamfight Tactics: Alle Champions, Klassen und Origins in der Übersicht

GTA 5 Online: Alles zum neuen Update - Wann öffnet das Casino?

GTA 5 Online: Alles zum neuen Update - Wann öffnet das Casino?

Teamfight Tactics (TFT): Item Tier List - Wem gebe ich was?

Teamfight Tactics (TFT): Item Tier List - Wem gebe ich was?

Gamescom 2019: Die Gaming-Messe ist eröffnet. Hier alle wichtigen Updates

Gamescom 2019: Die Gaming-Messe ist eröffnet. Hier alle wichtigen Updates

Kommentare