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The Division 2: Das erwartet euch im Title Update 6.

Vollgepackter DLC und Titel-Update 6

The Division 2: Episode 2 Vorschau – Mit fünf Features zum besseren Spiel?

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In Kürze erscheint mit Episode 2 das nächste Kapitel für The Division 2. Wir konnten vorab reinschauen und verraten wie der Loot-Shooter noch besser werden soll.

Das zweite von drei DLCs für The Division 2 steht in den Startlöchern und ist wieder vollbeladen mit Quality of life-Verbesserungen, aber auch ganz großen Neuerungen. Wir konnten uns bereits ein paar Tage vor dem offiziellen Release von Titel-Update 6 und Episode 2 auf dem Testserver tummeln, um die kommenden Inhalte für euch anzuzocken. Was euch neben der erweiterten Story rund um "Pentagon: Das letzte Bollwerk" noch erwartet, lest ihr in unserer Vorschau.

So sieht der Skilltree des Technikers aus.

The Division 2: Wann erscheint Inhaltsupdate 6?

Nachdem das erste große Titel-Update 5 im August das offizielle Ende der Story-Kampagne einläutete und der erste Raid mit leichter Verspätung Eröffnung feierte, legt Entwickler Massive Games jetzt endlich nach und startet Episode 2 noch im Oktober. Auch hier ist es wieder so, dass Besitzer des Year 1 Pass (Jahrespass) stolze sieben  Tage vor allen anderen loslegen dürfen. Für sie startet Episode 2 bereits am 15. Oktober, während der Rest der Spielerschaft ab dem 22. Oktober im Pentagon für Ordnung sorgt.

Zu welcher Uhrzeit Titel-Update 6 auf den Liveservern landet, liegen bislang noch keine Informationen von Ubisoft vor. Auch einen genauen Zeitraum für den möglichen Preload gibt es derzeit noch nicht. Gehen wir davon aus, dass Ubisoft weiter an ihrer Release-Strategie festhält, könnte der Vorab-Download allerdings um 09:30 Uhr am 15. Oktober starten, sodass Episode 2 wie schon der offizielle Release um ca. 12:30 Uhr spielbar ist.

The Division 2: Titel-Update 6 –  Welche Inhalte sind gratis?

Wie zuvor ist der neue Content in The Division 2 aufgeteilt in zwei verschiedene Pakete. Bedeutet, dass selbst wenn ihr keinen Year 1 Pass euer Eigen nennt, ihr von den Neuerungen profitieren könnt. Das Titel-Update 6 steht dabei allen Spielern zur Verfügung, unabhängig davon, ob ihr einzelne DLCs oder den Jahrespass gekauft habt. Selbst wenn ihr nur das Hauptspiel habt, habt ihr Zugriff auf die folgenden Spielinhalte:

  • Neues Lootsystem (Gezielter Loot)
  • Neues Crafting-, Rekalibrierungs- und Inventarsystem
  • Dark-Zone-Änderungen (Server-Transfer, Supply Drops, Diebesversteck)
  • Änderungen am Konflikt (Neuer PVP-Modus, Loadout-Wahl während Map-Voting)
Diese Inhalte könnt ihr in Episode 2 freispielen.

Alle Inhalte, die Teil von Episode 2 sind, bleiben vorerst hingegen zahlenden Kunden vorbehalten. Einzige Ausnahme ist der neue Spezialist, den alle Spieler im Rahmen einer umfassenden Questreihe freischalten können. Die folgenden Inhalte stehen Besitzer des Year 1 Pass schon zu Release am 15. Oktober zur Verfügung:

  • Pentagon: Das letzte Bollwerk (2 neue Hauptmissionen)
  • Neuer Spezialist: Techniker
  • Geheim-Aufträge (mexikanische Botschaft & Marina)

Story: Frische Haupt- und Geheimmissionen

Unter dem Titel "Pentagon: Das letzte Bollwerk" entführt uns The Division 2 mit Start von Episode ins Zentrum der amerikanischen Sicherheit. Doch bevor wir im Pentagon ordentlich aufräumen dürfen, müssen wir natürlich erst einmal dort hinkommen. Das geschieht wie bereits in den vorigen Updates per Helikopter. Der Grund für unseren Besuch: Ein verschollener Division-Agent, der im Pentagon nach einem Gegenmittel für den tödlichen Virus suchen sollte, meldet sich mit einer Übertragung zurück. In einer recht kurzen Einführungs-Mission kämpfen wir uns bis zu den Toren des gigantischen Komplexes vor und starten bereits wenige Minuten nach unserer Ankunft in die erste neue Hauptmission.

The Division 2: Im Pentagon ist die Hölle los.

Die führt uns direkt ins Herz des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums, wo wir nach einer Möglichkeit suchen, die Anti-Virus-Proben, welche uns während der letzten Mission im Tidal Basin in die Hände gefallen sind, im großen Stil zu reproduzieren. Aber wie so oft sind uns die Black Tusks einen Schritt voraus und haben in den überfluteten Räumlichkeiten des Pentagon bereits ihre Basis aufgeschlagen. Wie sich schnell herausstellt, ist die Elitetruppe auf der Suche nach einem Reaktor, der für beide Seiten entscheidend sein könnte. Die rund 40-minütige Mission führt uns über einen gigantischen Innenhof bis aufs Dach des Ministeriums, wo nicht nur eine ganze Menge Gegner, sondern erstmals auch ein fliegender Bossgegner auf uns warten.

Allen Anstrengungen zum Trotz können die Black Tusks den Reaktor sichern und transportieren ihn im Anschluss über ein ausgeklügeltes Tunnelsystem unter dem Pentagon in Richtung ihrer Basis. Genau hier setzt die zweite Mission "DARPA Research Labs" an, in der wir dem Reaktor auf Schritt und Tritt folgen, um ihn im großen Finale den Black Tusk vor der Nase wegzuschnappen. Beide Missionen zeichnen sich wieder durch viel Liebe zum Detail, recht knackige Schusswechsel und ein paar innovative Ideen aus. Besonders die mechanischen Gegner rücken in Episode 2 in den Vordergrund. Ein umfangreicher Kampf in einer von Hochöfen gespickten Roboter-Fabrik gehörte beispielsweise zu den Highlights unserer Spielsession. Hier zeigt Massive Games die richtigen Ansätze.

Episode 2 kann mit einigen Innovationen auftrumpfen.

Zusätzlich zu den beiden Hauptmissionen finden erneut zwei kompakte Alternativen ihren Weg in das aktuelle Update: Die Geheimmissionen. Die kurzen, 20-minütigen Story-Aufträge führen euch dieses Mal in die mexikanische Botschaft von Washington D.C. Dort ist ein Regierungshelikopter mit heißer Ware abgestürzt, den die Division nun bergen soll. In der mediteran anmutenden Botschaft trefft ihr auf eine ganze Horde von Outcast-Soldaten, die euch statt mit Burritos mit blauen Bohnen eindecken.

Die zweite Geheimmission findet in einem Randbezirk der amerikanischen Metropole statt. Auch hier erweisen sich die Outcasts als Feind, denn in einem verlassenen Bootshaus am Fluss haben die Kollegen in Gelb ein Arsenal an Waffen und Vorräten gehortet. Eure Mission: Die Nachschublinie ausfindig machen und trocken legen. Wie üblich findet ihr in beiden Missionen kleine Story-Happen in Form von Audiologs und jeweils eine Rucksacktrophäe.

Neue Spezialisierung: Das kann der Techniker

Für noch mehr spielerische Abwechslung soll auch die neue Spezialisierung sorgen, die mit Episode 2 ihre Debüt feiert. Der Techniker (Technician) ist eine starke Support-Einheit, die mit einem praktischen Raketenwerfer ausgestattet ist. Doch ihr bekommt es nicht mit irgendeinem Raketenwerfer zu tun. Der P-017-Mehrfach-Raketenwerfer verfügt nämlich nicht nur über mehr als ein explosives Projektil, das er verschießen kann. Das Ganze ist auch noch zielsuchend, wenn ihr der Waffe kurz Zeit gebt, die richtigen Ziele auszumachen. Habt ihr den gewaltigen Ballermann in der Hand, müsst ihr nur über die gewünschten Ziele hovern, die dann automatisch aufgeschaltet werden. 

Der Techniker geht mit Raketenwerfer zu Werke.

Im Anschluss lässt der Raketenwerfer eine amtliche Salve vom Stapel, die massiven Aoe-Schaden anrichten kann. Gegen gepanzerte Gegner ist der P-017 jedoch nicht zu empfehlen. Insgesamt 6 Raketen kann die Waffe gleichzeitig verschießen. Etwas unspektakulärer ist die Pistole, mit der Techniker an den Start geht. Die Maxim 9 ist eine durchschnittliche Drittwaffe, die mit ihrem recht großen Magazin von 17 Kugeln vor allem in langen Gefechten glänzt. 

So sieht der Skilltree des Technikers aus.

Deutlich interessanter ist das schon die Skill-Variante des Technikers. Hier habt ihr es mit einer Abwandlung des Drohnenstock zu tun. Der Artificer Hive sendet kleine Drohnen in ein Gebiet, die dort eure und die Fähigkeiten aller anderen Spieler verstärken. Habt ihr beispielsweise auf dem zweiten Slot einen Geschützturm und werft den Artificer in den Radius des Turms, bleibt dieser ein paar Sekunden länger aktiv. Zusätzlich dazu hat die Fähigkeit einen passiven Effekt. Wenn ihr die Drohne nur auf eurem Rücken herumtragt, verstärkt sie die eigenen Fähigkeiten ganz automatisch – vor allen in Kombination mit Drohnen eine starke Kombination.

Verbessertes Loot-System: Gezielter Loot, mehr Übersicht, vereinfachtes Crafting

Auch in Sachen Loot, Inventar und Crafting hat sich mit Titel-Update 6 einiges getan. Das Inventar-Management soll nun deutlich einfacher fallen, denn die Menüs haben eine Grundüberholung spendiert bekommen. Es ist nun deutlich einfacher, zwischen guten und schlechten Gegenständen zu differenzieren, ohne für jede Waffe bzw. jede Rüstung in die Detailansicht gehen zu müssen. Ebenfalls praktisch: Endlich hat sich Massive dazu entschieden, den Spielern mehr Lagerplatz zu geben. Mit Titel-Update 6 habt ihr satte 300 Slots für Rüstungen und Waffen in eurer Lagerkiste.

Statistiken sind nun besser einsehbar.

Zusätzlich dazu hat sich auch am Rekalibrierungs-System einiges getan. Zunächst einmal werden euch nun alle Blaupausen angezeigt, selbst wenn ihr diese noch nicht freigeschaltet habt. Außerdem lässt sich nun erkennen, wo ihr die entsprechenden Blueprints herbekommt, was das gezielte Grinden nach neuen Items deutlich erleichtert. Doch auch das Rekalibrieren selbst fällt nun leichter, denn ab sofort lassen sich sämtliche Werte auf Items neu kalibrieren, sofern sie aus der gleichen Kategorie stammen. Zusätzlich dazu wurde auch die Maximalmenge an Crafting-Materialien angehoben.

Rekalibrierung funktioniert nun etwas anders.

Die wohl größte Änderung am Loot-System von The Division 2 steckt jedoch im "Gezielten Loot". Dabei handelt es sich um ein neues Feature, das mehr Transparenz beim Gear-Grind ermöglichen soll. Sobald ihr Weltrang 5 erreicht, schaltet sich der gezielte Loot automatisch frei. Auf eurer Übersichtskarte seht ihr neben Aktivitäten nun auch kleine Icons, die euch zeigen, welche Art von Gegenständen im umliegenden Gebiet häufiger zu finden ist. Wollt ihr nun also gezielt einen besseren Rucksack oder das letzte fehlende Set-Teil farmen, geht das nun deutlich entspannter von der Hand. Hier hat Entwickler Massive sich das Feedback der Spieler sichtlich zu Herzen genommen und das Spiel um ein Vielfaches verbessert.

Aufgebohrtes PVP: Neue Karte, Spielmodus und mehr Spieler in der Dark Zone

Neben brandneuen PvE-Inhalten sollen natürlich auch die PvP-Spieler mit Titel-Update 6 mehr Motivation finden, wieder einzusteigen oder dem Loot-Shooter eine Chance zu geben. Auch wenn sich die großen Änderungen in diesem Bereich in Grenzen halten, sind die Ansätze dennoch sinnvoll gewählt. Zunächst einmal findet ein zusätzlicher Konflikt-Modus seinen Weg ins Spiel: Team Elimination. In dieser Spielvariante treten ihr wie übliche in Vier-gegen-Vier-Kämpfen an. Der Clou: Jeder Agent hat nur ein Leben. Wer stirbt, scheidet für die aktuelle Runde aus. Auch wenn wir aufgrund leerer Testserver nur zwei Runden spielen konnten, wirkt der Modus recht schnell und spaßig. Zusätzlich dazu dürft ihr euch im Konflikt nun auf einer neuen Karte austoben: The Wharf.

2 Hauptmissionen und 2 Geheimmissionen: Die Bilanz von Episode 2.

Einer der größten Kritikpunkte seit dem Launch von The Division 2 ist die Dark Zone. In den abgegrenzten Endgame-Gebieten war nach einiger Zeit schlicht zu wenig los. Hier will Massive Games nachhelfen und bringt deshalb Server-Transfers in die Dark Zone. Vor jedem Reinladen in eine der drei DZ werdet ihr nun auf einen Server transferiert, auf dem aktive Spieler unterwegs sind. Am Limit von 12 Agenten pro Dark Zone hat sich jedoch nichts geändert. In unserem Testzeitraum von drei Tagen haben wir jedoch keine merklichen Unterschiede bemerkt. Bleibt zu hoffen, dass auf den Liveservern von Anfang an mehr Spieler unterwegs sind, um die Dark Zones endlich wieder voll zu bekommen und so für mehr Spannung zu sorgen.

Titel-Update 6 ist heiß und vollgepackt.

Zusätzlich dazu wurde auch an Nachschublieferungen und NPCs gefeilt. Nachschublieferungen treten nun deutlich häufiger auf und können an inaktiven Wahrzeichen ganz neue Bosse und Gegner anlocken. Die Folge: Mehr Grund zum Kämpfen und natürlich auch mehr Loot. Obendrein kann es nun passieren, dass ihr euch nicht nur mit anderen Spielern herumärgern müsst, sondern auch von Nichtspieler-Charakteren überfallen werdet, während ihr euren wohlverdienten Loot ausfliegen wollt. Auch hier ist die Marschrichtung klar: Mehr Action in der Dark Zone sorgt für mehr Spielspaß.

Expeditionen: Mastery-System und Zyklus

Nach knapp zwei Monaten feiern nun auch die Expeditionen ihr fulminantes Comeback – zumindest, wenn man den Aussagen von Ubisoft trauen darf. Der rotierende Spielmodus kam bei Spielern grundsätzlich gut an, war aber so selten spielbar, dass er sich innerhalb der Community schon zu einem Meme entwickelt hatte. Die Rätsel waren deutlich zu leicht und die versprochenen Shooter-Herausforderungen blieben auch aus. Daran soll sich mit Titel-Update einiges ändern. Auch in Episode 2 werden Spieler wieder die drei Abschnitte des Kenly College besuchen. Eine Erweiterung für kommende Updates ist jedoch schon in Planung.

Zwischen Kenly College und mexikanischer Botschaft: Episode 2 gibt euch einiges zu tun.

Das neue Mastery-System sollte eigentlich schon mit dem Release der Expeditionen ausgerollt werden, wurde aber seitens der Entwickler auf Episode 2 verschoben. Jetzt ist es endlich da. Mastery-System bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass der Abschluss jeder der drei Konvoi-Expeditionen mit einer Bronze-, Silber- oder Gold-Wertung belohnt wird – abhängig von der Zeit, in der ihr den Abschnitt beendet. Für frischen Wind soll jedoch der sogenannte Dead Drop sorgen, eine einzigartige Mechanik, die nur während der Expeditionen Anwendung findet. Die funktioniert folgendermaßen:

Tötet ihr einen Gegner, lässt dieser eine scharfe Granate fallen. Abhängig vom Gegnertyp bekommt ihr es mit Brand bzw. Sprenggranaten zu tun. Wichtig ist also, dass ihr eure Widersacher nicht zu nah an euch herankommen lasst – vor allem bei Missionen, in denen ihr ein bestimmtes Gebiet verteidigen müsst, eine echte Herausforderung. Während unserer Session auf dem PTS waren die Expeditionen zwar leider nicht zugänglich, die Änderungen klingen aber vielversprechend. In den kommenen Wochen werden wir genug Zeit haben, das Ganze auszuprobieren, denn nach dem Start von Episode 2 werden alle drei Konvoi-Missionen für zwei Wochen verfügbar sein. Danach gehen sie in ihren neuen Zyklus über und bleiben eine Woche geöffnet, bevor sie anschließend zwei Wochen pausieren.

Ihr wollt mit Episode 2 neu in den Loot-Shooter einsteigen? Dann checkt unseren Anfänger-Guide zu The Division 2!

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