High in The Sky!

The Falconeer in der Vorschau – in ungeahnte Höhen oder Sturzflug? 

The Falconeer ist eine innovative Mischung aus Action-RPG und Flugsimulator. Die Vorschau zeigt, ob der Indie-Titel abhebt oder eine Bruchlandung hinlegt.

  • The Falconeer – ein nie dagewesenes Abenteuer im Höhenflug
  • Der Indie-Titel verbindet wunderschöne Optik mit actiongeladenen Kämpfen.
  • The Falconeer soll noch 2020 für PC und Xbox One erscheinen.

Amsterdam – Der Indie-Titel The Falconeer von Publisher Wired Productions befindet sich bereits seit über 3 ½ Jahren in Entwicklung. Verantwortlich für das ungewöhnliche Projekt zeigt sich jedoch kein großes Team, sondern nur ein einziger Mann: Tomas Sala. Wir hatten den sympathischen Niederländer zu Gast in der Redaktion, wo uns der passionierte Star Wars-Fan sein Herzensprojekt mit Feuereifer präsentierte. Im Laufe des Jahres soll das Spiel in den Handel kommen. Ob sich der Kauf lohnt oder nicht, erfahrt ihr in unserer Vorschau zum Fantasy-RPG für Fliegerasse.

The Falconeer in der Vorschau: Fantasy-Flugspiel in neuen Höhen

Das erste, was sprichwörtlich direkt ins Auge sticht, ist die fantastische Optik, mit der The Falconeer an den Start geht. Die charmante und farbenfrohe Welt mit all ihren abwechslungsreichen Kulissen fällt sofort auf und kann auf Anhieb überzeugen. Abgerundet wird der gelungene Look des Flugspiels durch fantastische Wetter- und Umgebungseffekte – seien es die Gewitter, bei denen Blitze eindrucksvoll in Szene gesetzt werden, die Brände, die in kontrastreichen Farben daherkommen oder die unzähligen Schlachten, welche durch die Masse an Gegnern und deren unterschiedliche Schussarten besonders auffallen. Auch das dynamische Wettersystem und die vielen verschiedenen Umgebungen tragen zum stimmigen Gesamtbild bei.

Erkunden eines unbekannten Gebietes

Doch auch wenn die Optik in vielen Spielen eine wichtige Rolle spielt, ist immer noch das Gameplay das ausschlaggebendste Spielelement, sofern man keinen Walking-Simulator oder interaktiven Film spielt. Um sich diesem widmen zu können, müssen wir zunächst einmal die Basics in The Falconeer kennenlernen. Bevor der eigentliche Spielspaß losgehen kann, suchen wir uns also einen Charakter und einen dazugehörigen Falken aus. Insgesamt erwarten uns drei verschiedene Arten von Falken, deren Werte sich in drei verschiedenen Kategorien unterscheiden:

  • Agilität
  • Geschwindigkeit
  • Gesundheit

Doch auch die Spielfiguren (Schützen) selbst unterscheiden sich in zwei Wertekategorien voneinander:

  • Schaden
  • Feuerrate

Wie viel Einfluss die Wahl von Schütze und Falke letztlich auf das Spiel nimmt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht sagen. Auch über mögliche Level-Systeme und zusätzliche Spielfiguren konnte uns Solo-Entwickler Tomas Sala bislang keine Informationen geben.

Vorsicht, Blitzgewitter!

The Falconeer: Mehrere Stunden Flugspaß in einer offenen Spielwelt

Da The Falconeer zudem ein Rogue-Lite Titel ist, sind sämtliche Gebiete, Missionen und optische Feinheiten der Spielfiguren stets zufallsgeneriert. Was sich allerdings nie verändert, sind die Hauptstädte der einzelnen Gebiete. Die Welt in The Falconeer ist zwar grundsätzlich in mehrere Gebiete aufgeteilt, jedoch deckt man nach und nach stückchenweise die komplette Karte auf. Ähnlich wie in Assassin's Creed oder auch Far Cry, gibt es Orte, welche einen Großteil der Landkarte freischalten, sobald man sie das erste Mal besucht. Somit entsteht im späteren Verlauf des Spiels eine großflächige Open-World

Wie diese letztendlich aussehen wird, konnten wir in unserer rund 30-minütigen Anspielsession leider noch nicht herausfinden. Dennoch stand uns die Möglichkeit offen, eines der vielen Gebiete vorab im Menü frei zu wählen und anschließend zu erkunden. The Falconeer bietet eine Kampagne, welche laut Angaben des Entwicklers in 6-9 Stunden durchgespielt werden kann. Optional gibt es immer wieder Nebenmissionen, die zum weiteren Spielspaß beitragen sollen. Die gesamte Welt in The Falconeer ist geflutet, sodass man stets über dem Wasser fliegt und niemals, bis auf wenige Ausnahmen wie Höhlen oder Städte, festen Boden unter den Füßen hat.

Der Gegnerbasis den Kampf ansagen 

Falconeer: Die wichtigsten Spielelemente des geflügelten Action-Rollenspiels

Dementsprechend wurden auch die Gegner im Spiel designet. Neben Piratenschiffen sind es vor allem fantastische Flugwesen, die dem Spieler zu schaffen machen. In puncto Kreativität gibt es wenig zu meckern, da neben Drachen, Falken, U-Booten oder Luftschiffen eine Menge unbekannter Kreaturen und Endgegner auf den Spieler warten. Darüber hinaus stellen auch Wasser und Luftminen eine Gefahr für den Falken dar. Diese können jedoch auch zum eigenen Vorteil genutzt werden, indem man sie entweder aufsammelt und auf Gegner wirft oder die Feinde direkt ins Minengebiet lockt.

Vernichtete Gegner lassen Orbs in verschiedensten Farben fallen. Sammelt man diese ein, erhält man neues Futter für die Waffe des Schützen. Die Farbe ist dabei ausschlaggebend für die Art des Schusses. So sind die häufig vorkommenden blauen Orbs lediglich Standard-Munition, wohingegen rote Orbs für Feuer- und Brandschaden sorgen. Ebenfalls lassen die Gegner Geld fallen, welches bestmöglich direkt eingesammelt werden sollte, da der Wert sekündlich sinkt. Gerade im Eifer des Gefechts erweist sich dies als äußerst schwierig, da man dem Feind beim Einsammeln nahezu schutzlos ausgeliefert ist. Hier sollte jeder Spieler für sich selbst abschätzen, ob Geld oder Gesundheit die höhere Priorität hat. Um sich Upgrades wie neue Munition leisten zu können, ist die gesammelte Kohle zwingend erforderlich.

Feindliche Schiffe, Ahoi!

Die Ausdauerleiste im unteren Bereich des Bildschirms ist eines der wichtigsten Spielmechaniken in The Falconeer. Bei rasanten Ausweichmanöver oder einem Flug empor sinkt diese rapide. Um sie wieder aufzuladen, stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Zum einen gäbe es da den klassischen Weg, solange zu warten, bis die Leiste wieder aufgefüllt ist, zum anderen bietet das Spiel noch zwei weitere Varianten an – mittels Sturzflug oder durch die Blitze der Gewitterwolken. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn Blitze führen bei Überladung zu Schaden.

Die Gefechte können sehr rasant sein und erfordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit sowie ein gutes Übersichtsvermögen. Außerdem kommt es hin und wieder vor, dass sich Feinde gegenseitig bekriegen. Erleichtert werden die Schlachten mittels Fadenkreuz und der allgegenwärtigen Anvisier-Funktion. Solltet ihr einmal in Brand geraten, müsst ihr euch schnellstmöglich im Wasser löschen, um weiteren Schaden zu verhindern. An eurer Seite kämpft zudem ein Begleiter, der Gegnermassen ebenfalls zusetzt.

Inmitten des Gefechts

Fazit: The Falconeer überzeugt in der Vorschau – mit grafischer Pracht und innovativen Ideen

The Falconeer punktet nicht zuletzt in Sachen Optik. Dem Entwickler ist es nicht nur gelungen, ein bildschönes Spiel zu kreieren, auch das Gameplay ist stimmig. Hin und wieder kann es im Eifer des Gefechts etwas unübersichtlich und recht turbulent werden, allerdings sollte dies binnen weniger Spielzeit zur Gewohnheit werden. Es ist eben keines jener Spiele, was man von Anfang an beherrscht, sondern man muss sich erst einmal mit der Steuerung arrangieren, bevor man in den vollen Spielgenuss kommen kann. Grundsätzlich ist nicht nur die Präsentation, sondern auch das Gesamtpaket eindrucksvoll und wir können es kaum abwarten, uns selbst in die Lüfte zu schwingen.

mvb

Rubriklistenbild: © Wired Productions

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