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Zombie Army 4 in der Vorschau: Was kann der kooperative Shooter?

Aller guten Dinge sind...

Vorschau: Zombie Army 4 – Unterhaltsam und doch fordernd

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Erfolgsformel Rebellion: Kooperative Shooter und brachiale Gewalt. Die Vorschau zeigt, ob uns uns mit Zombie Army 4 die nächste gelungene Fortsetzung erwartet.

Wenn Zombies nicht mehr als Verkaufsargument ausreichen, dann muss das Konzept mit etwas gepaart werden, was ebenso gerne bekämpft wird – im Fall von Zombie Army 4 sind dies natürlich wieder untote Nazis.

Fans der Serie dürfen sich freuen, denn immerhin kam die Trilogie – und damit der letzte Ableger der Serie – Anfang 2015 auf den Markt. Diese Durststrecke hat bald ein Ende, und offenbar hat sich das Warten bezahlt gemacht. Zombie Army 4 baut auf den Erfahrungen der Vorgänger auf, präsentiert sich grafisch ganz ordentlich und bietet sowohl für Einsteiger als auch Hardcore-Gamer perfekte Herausforderungen an. 

Zombie Army 4 in der Vorschau: Darum geht’s… 

Auf Punktejagd in Zombie Army 4.

Das Entwicklerstudio Rebellion hat uns nach München eingeladen, um Zombie Army 4 einmal anzuspielen. Für jene unter euch, die weder das Studio gut kennen, noch mit der Serie vertraut sind, ein kurzer Auffrischer: Die Spieleschmiede Rebellion besitzt ein stattliches Maß an Erfahrung, wenn es um actionlastige und kooperative Games geht. 2017 veröffentlichte das Studio so den Titel Sniper Elite 4, in dem wir in riesigen Maps auf die Lauer gehen und mit Kunstschüssen gegen das Dritte Reich antreten. Nur ein Jahr später veröffentlichte Rebellion zudem das süffisant herzliche Game Strange Brigade, welches insbesondere großen Wert auf kooperatives Gameplay legte. 

Entsprechend ist es kein Wunder, dass Fans sich auf Zombie Army 4 lange gedulden mussten. Dass der Titel durch die zuletzt gesammelten Erfahrungen jedoch profitiert, zeigte sich deutlich. In Zombie Army 4, einem Coop-Titel für bis zu vier Spieler, gilt es sich durch unterschiedliche Missionen zu kämpfen und die Zombie-Armee der Deutschen, angeführt von Zombie Hitler, in die Schranken zu weisen. Es versteht sich von selbst, dass der Titel nicht allzu ernst genommen werden darf, weshalb auch im Spielverlauf der eine oder andere Schmunzler garantiert ist.

Im Coop gegen untote Nazihorden: Alltag in Zombie Army 4.

Zombie Army 4: Anspruchsvoll und doch für jeden geeignet 

Insgesamt dürfen wir uns auf drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade freuen, die jeden Spieler entsprechend auf die Probe stellen. Wem dies dann doch noch zu einfach ist, der kann das Spiel auch solo oder mit einem nicht-kompletten Team angehen. Der Schwierigkeitsgrad skaliert hier nicht auf Basis der Spieler, sodass so deutlich größere Herausforderungen anstehen. 

Im Spiel selbst müssen wir uns durch unterschiedliche Schlauchlevel kämpfen und bekommen es hier auch mit einer gewohnt abwechslungsreichen Brigade an Zombie-Soldaten zu tun. Für Abwechslung sorgen spezielle Passagen, in denen wir beispielsweise einen Ansturm zahlloser Zombies abwehren müssen. 

Das Gegnerdesign in Zombie Army 4 fällt großzügig aus.

Um gegen das untote Heer gefeit zu sein, stehen uns glücklicherweise zahlreiche Maßnahmen und Mittel zur Verfügung. In den Leveln sind so oft unterschiedliche Waffen und Gadgets platziert, wozu bspw. auch Standgeschütze zählen. Abseits dessen verfügen wir über unterschiedliche Perks, die nicht nur unseren Schadensoutput erhöhen, sondern auch unsere Spielweise beeinflussen können. Nach und nach werden hier neue Möglichkeiten freigeschaltet, die frische Ansätze ins Kampfgeschehen bringen. 

Langzeitspielspaß durch freischaltbaren Content in Zombie Army 4

Insgesamt können wir in Zombie Army 4 fünf unterschiedliche Perks ausrüsten. Diese kommen bspw. mit offensiven oder defensiven Eigenschaften daher. Ein Perk stellt uns beispielsweise die Fähigkeit zur Verfügung, mit Kopfschüssen Lebensenergie zu regenerieren, wohingegen ein anderer erlaubt es uns, dass wir uns nach dem Zu-Boden-Gehen nochmals mit einer zweiten Chance retten. Andere Perks reichen auch zu passiven Vorzügen wie Munitions-Upgrades oder Combo-Boni

Auch die drei Waffengattungen Gewehr, Shotgun und Pistole kommen mit unterschiedlichen Freischaltmöglichkeiten daher. Und was beim Abdrücken des eigenen Gewehrs natürlich nicht fehlen darf, ist die Bullet-Time-Kamera. Besonders brachiale Schüsse werden hier in Zeitlupe gezeigt, in der die Kugel in das Ziel rast. Diese Sequenz wird gelegentlich allen Spielern angezeigt, was jedoch weit weniger störend ist als es sich anhören mag. Ob sich diese Highlights jedoch auch deaktivieren lassen, das muss sich noch zeigen. 

Auch Zombie Army 4 kommt stilecht mit Bullet-Time-Kamera.

Das Freischalten all der unterschiedlichen Individualisierungsmöglichkeiten und Perks stellt euch zudem ordentlich auf die Probe. Während manche Ziele durch eine reine Zeitinvestition erreicht werden – bspw. auf das Level 25 aufsteigen – so kommen andere Unlocks mit deutlich präziseren Herausforderungen daher. Hier geht es bspw. darum, versteckte Sammelgegenstände im Spiel zu finden oder heroische Aktionen durchzuführen. Letzteres sind ganz besondere Ereignisse, in denen wir bspw. einem Zivilisten das Leben retten müssen. 

Horde-Modus ergänzt Zombie Army 4 um knackige Herausforderungen

Im Verlauf des Anspieltermins durften wir eine von insgesamt neun Missionen von Zombie Army 4 durchspielen. Jede Mission ist dabei in mehrere Kapitel unterteilt. Auf dem Schwierigkeitsgrad einfach – der durchaus herausfordernd daherkam –hat unser Team für eine komplette Mission immerhin satte 1,5 Spielstunden benötigt. Entsprechend lässt sich schon ungefähr abschätzen, dass ein einmaliges Durchspielen mindestens 13 Spielstunden voraussetzt – ungeachtet des hohen Wiederspielwerts. 

Welle um Welle stellt ihr euch den Untoten im Horde-Modus von Zombie Army 4 entgegen.

Neben der Kampagne durften wir uns auch in den Horde-Modus begeben. In diesem mussten wir in einer Kanalisation ums Überleben kämpfen, in der uns eine nach der anderen Welle an Zombies das Leben schwer machte. Als sich dann noch fiese Boss-Gegner ins Getümmel einmischten, mussten wir zwangsweise kapitulieren. Das Spielgebiet erweitert sich im Horde-Modus stetig ein klein wenig, abhängig davon wie viele Wellen an Feinden wir abgewehrt haben. Dadurch wird es mehr Platz zum Ausweichen und Taktieren geben, jedoch fiel die Größe der Map trotzdem sehr beengt und klein aus

Fazit: Unser Ersteindruck von Zombie Army 4 in der Vorschau

Auch die Bosskämpfe in Zombie Army 4 haben es in sich.

Der Ersteindruck zu Zombie Army 4 fällt relativ positiv aus. Wie auch schon in den vergangenen Ablegern dürfen wir uns auf brachiale Shooter-Action freuen, in der wir mit bis zu drei weiteren Spielern den Zombies gehörig in die vier Buchstaben treten dürfen. Etwas schade ist jedoch, dass Rebellion bei der Entwicklung kaum Risiken eingegangen ist, so der Ersteindruck. Sei es das Storytelling, das Leveldesign, das Gameplay oder die allgemeine Inszenierung – alles hat man schon mal irgendwo gesehen und erlebt, wodurch die inhaltliche Präsentation schon nahezu vergessenswert erscheint. Gerade für ein paar Runden schnelle Action, insbesondere mit ein paar Freunden zusammen, kann Zombie Army 4 durchaus Potential bieten. Bleibt nun nur noch abzuwarten, was in der finalen Fassung, die am 4. Februar 2020 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen wird, noch so verborgen ist.

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