ApoRed soll Anwalt auf Streamer gehetzt haben – und Trymacs ist darauf hereingefallen
Uns auf Google folgenWie YouTuber MiiMii enthüllt, soll ApoRed bereits Abmahnungen an Streamer wie Trymacs gesendet haben – der hat sich davon täuschen lassen.
Hamburg – Auf YouTube hat sich „MiiMii“ dem Exposen von ApoRed (bürgerlich Ahmad Ahadi) verschrieben. Nach elf Monaten Inaktivität auf seinem Kanal kommt jetzt das zehnte Video in seiner Reihe, die MiiMii ironisch „Meine Entschuldigung an ApoRed“ nennt. Dabei kommt heraus, dass der verschuldete Hamburger scheinbar mit einem Trick Geld von Influencern abzwacken wollte – Trymacs ist nicht als einziger darauf hineingefallen.
Trymacs beichtet, auf ApoRed hereingefallen zu sein: „Da hatte ich noch keine Anwälte“
Was ist passiert? Nachdem ApoRed seine 3,6 Millionen Euro Steuerschulden als Prank verpackt hat, dachten einige Fans wohl, dass der YouTuber noch Geld habe. Doch war die damalige Beweislage – die YouTuber MiiMii regelmäßig präsentierte – belastend genug, um zu wissen, dass „der Allerechte“ schon lange pleite ist. Auch Anwalt Solmecke hat ApoReds Schulden noch einmal genauer untersucht.
In einem YouTube-Video vom 16. Dezember zeigt uns MiiMii ein weiteres, welche absurden Lügen und Straftaten sich ApoRed zuschulden kommen lassen hat – vermeintlich natürlich. Unter anderem habe ApoRed im Namen seiner Frau Influencer abmahnen lassen, die auf die „diffamierenden“ Inhalte von MiiMii reagierten. Auch den YouTuber selbst hat es erwischt.

Trymacs hops genommen: Eine der Abmahnungen hat Trymacs erreicht, wie er beim Schauen von MiiMiis zehnter Entschuldigung offenbart – eines der Videos von MiiMii war der Grund. Während der YouTuber erklärt, dass ApoRed keinesfalls irgendwelche Anwaltkosten in Höhe von knapp 1.900 Euro in Rechnung stellen konnte, realisiert Trymacs, dass er einen Fehler gemacht hat. Den Twitch-Clip haben wir hier.
„Ich hab die 1.900 Euro gezahlt. (lacht) Ich habe nur auf MiiMiis Video reagiert und wurde auch von seiner Frau abgemahnt. (lacht) Aber ich hatte wirklich, ich hatte wirklich gar keinen Bock auf die ganze Sch****“, beichtet Trymacs sofort, als er seinen Fehler bemerkt. „Da hatte ich noch keine Anwälte, die das machen“, fügt der Streamer hinzu. Da die Abmahnung schon vor etwa zwei Jahren an Trymacs ging, hatte er weniger Erfahrung und kein Team, dass sich um rechtliche Probleme kümmert.
Nicht nur das: Doch hat es scheinbar nicht nur Trymacs erwischt: „…und jetzt kommt’s. Rumathra auch“. Zwar werden sicherlich einige Betroffene – wie etwa MiiMii – nicht gezahlt haben, doch könnte ApoRed so immerhin einen Teil seiner Schulden ausgeglichen haben. Es bleibt abzuwarten, ob er seinen Namen jemals wieder Reinwaschen kann. KuchenTV konnte beispielsweise seinen Twitter-Account zurückbekommen.