Diablo 4: Beste Power-Level-Methode von Blizzard zerstört – Nerf-Keule tut weh
Uns auf Google folgenDer neue Patch für Diablo 4 schwingt die Nerf-Keule in nahezu allen Bereichen. Auch auf eine beliebte Methode zum schnellen Leveln müssen Fans jetzt verzichten.
Irvine, Kalifornien – Ein umfangreicher neuer Patch für Diablo 4 ist erschienen und hinterlässt verbrannte Erde. Blizzard hat mit dem Pre-Season-Update für Season 1 umfangreiche Nerfs angekündigt, jetzt wird das Ausmaß der Nerfs erst so richtig klar. Über 6600 Wörter sind die Patch Notes lang, fast nichts am Spiel ist unangetastet geblieben. Auch eine beliebte Taktik zum Power-Leveln fällt für viele Spieler*innen jetzt weg. Damit dürfte der Grind auf die höheren Level eine ganze Weile länger dauern.
| Titel des Spiels | Diablo IV |
| Release (Datum der Erstveröffentlichung) | 06.06.2023 |
| Publisher | Blizzard Entertainment |
| Serie | Diablo |
| Plattform | PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC |
| Entwickler | Blizzard Entertainment |
| Genre | Hack and Slay, Action-RPG |
Diablo 4: Season 1 Patch nerft Power-Level-Taktik in Grund und Boden
Patch nerft fast alles in Diablo 4: Das neue Update für Diablo 4 sollte vor dem Beginn von Season 1 noch einmal für umfangreiche Anpassungen und Veränderungen im Spiel sorgen. Schon im Vorfeld war bekannt, dass Blizzard alle Klassen in Diablo 4 nerfen wolle. Noch dazu kamen beim Update aber umfangreiche Nerfs an Dungeons, an Schadenswerten und an verdienten XP durch getötete Gegner.

Diese Power-Level-Methode ist betroffen: Seit Release von Diablo 4 haben Spieler*innen oft ihre Charaktere mit niedrigem Level einfach in eine Gruppe aus höher gelevelten Charakteren gesteckt. Die gesamte Gruppe ging dann in ein Dungeon auf hoher Weltstufe. Der Charakter auf niedrigem Level konnte dann einfach am Eingang warten und aufleveln, während der Rest der Truppe den Dungeon einfach ausräumte.
Aktuelles zum Patch von Diablo 4
Diablo 4: Alle neuen legendären Aspekte in Season 1
Gerade bei neu erstellten Charakteren, die man nach dem ersten Playthough von Diablo 4 auf Weltstufe 4 startete, erwies sich die Taktik als guter Weg, um schnell in Richtung Endgame zu kommen. Wer noch mehr zu Weltstufen in Diablo 4 wissen will, findet alle Infos dazu in einem weiteren Artikel. Der ganzen Taktik hat Blizzard mit dem neuen Patch einen Riegel vorgeschoben, durch ein paar kleine Änderungen.
Diablo 4: Bonus-Erfahrung für Gegner massiv generft – Fans entsetzt vom Patch
So nerft Blizzard das Leveling: Vor dem Patch war es noch so, dass auf Weltstufe 4 auch niedrig gelevelte Charaktere die vollen Erfahrungspunkte für ein getötetes Monster auf Level 100 bekommen haben, plus einen Bonus für das Töten höher gelevelter Monster. Mit dem Patch senkt Blizzard die Werte für beide dieser Faktoren. Die Bonuserfahrung sinkt von maximal 25 Prozent auf maximal 15 Prozent. Außerdem werfen Monster bei Weltstufe 4 im Wert von einem Monster ab, das maximal zehn Level höher ist, als der eigene Charakter – vor dem Patch gab es darauf keine Beschränkung.
- Bonuserfahrung für Gegner mit höherem Level: 1,5% Bonus pro Level, maximal 15% bei 10 Leveln Unterschied
- Erfahrungsbelohnungen für Monsterstufenunterschiede: Weltstufe II: bis zu +3 → bis zu +3 (unverändert) Weltstufe III: bis zu +10 → bis zu +6 Weltstufe IV: bis zu +100 → bis zu +10
Um das ein wenig zu veranschaulichen, hat Blizzard in den aktuellen Patch Notes zu Diablo 4 ein Beispiel eingebaut.
Ihr habt Stufe 1. Eure Freunde nehmen euch zur Weltstufe IV mit und lassen euch am Eingang des Dungeons. Sie fangen an, Monster der Stufe 100 zu töten. Vor der Saison der Boshaftigkeit erhaltet ihr: (EP für Monster der Stufe 100) * (1 + 25%) Ab der Saison der Boshaftigkeit erhaltet ihr: (EP für Monster der Stufe 11) * (1 + 15%)
Fans sind erschüttert vom neuen Patch: Die Maßnahmen gegen das Power-Leveling sind bei weitem nicht die einzige Sache, die Fans am neuen Patch nerfen. Für vieler Spieler*innen stellt das Update für Diablo 4 eine absolute Katastrophe dar. Seit dem Release häufen sich Beschweren und Kritik bei Reddit und auf YouTube, auch Experte Asmongold hat das Update umfangreich kritisiert.